Saudis bombardieren Huthi-Rebellen im Jemen

Sanaa/Riad..  Saudi-Arabien hat gemeinsam mit arabischen Verbündeten erstmals mit Waffengewalt in den Bürgerkrieg im Jemen eingegriffen. Um dort den weiteren Vormarsch schiitischer Huthi-Rebellen zu stoppen, bombardierten Kampfjets der Koalition Stellungen der Rebellen in der Hauptstadt Sanaa und an anderen Orten. Damit droht der Bürgerkrieg in einen regionalen Konflikt auszuarten.

Saudi-Arabien wirft dem Iran vor, die Rebellen im Kampf gegen die rechtmäßige jemenitische Führung zu unterstützen. Der von den USA gestützte Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi, der vor den Rebellen geflohen war, hat den Jemen jüngsten Berichten zufolge Richtung Ägypten verlassen.

An der in der Nacht zum Donnerstag gestarteten Operation „Sturm der Entschlossenheit“ beteiligen sich nach Angaben des arabischen Senders Al-Arabija neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Bahrain und Katar. Weiterhin würden Jordanien, Marokko und der Sudan Kampfjets entsenden. Auch Ägypten sagte eine Beteiligung zu, Pakistan denkt nach eigenen Angaben noch über einen Einsatz nach.

Bei den Angriffen kamen laut dem von den Huthis kontrollierten Gesundheitsministerium 25 Zivilisten ums Leben.