Sarrazins Geschwätz – von Walter Bau
29.08.2010 | 18:30 Uhr 2010-08-29T18:30:00+0200An Thilo Sarrazin scheiden sich die Geister. Für die einen ist er ein profilneurotischer Provokateur und geistiger Brandstifter, für die anderen ein scharfzüngiger Mahner, der sich traut, Tabu-Themen der Gesellschaft anzusprechen. Was davon ist richtig? Die Antwort gibt Sarrazin jetzt selbst.
Mit seinem unsäglichen Geschwätz vom Gen der Juden überschreitet der selbst ernannte Integrations-Experte gleichsam eine rote Linie. Wer einem Volk oder einer Religionsgemeinschaft bestimmte, genetisch bedingte Eigenschaften zuschreibt, ob negative oder positive, der setzt sich dem berechtigten Vorwurf des Rassismus aus.
Wer derart fahrlässig daherredet, hat jeden Anspruch verspielt, als ernst zu nehmender Teilnehmer einer öffentlichen Debatte über Zuwanderung und Integration wahrgenommen zu werden. Sarrazin hat mit seinem neuen Buch, selbst wenn sich darin einige diskussionswürdige Ansätze finden lassen, der Integration in Deutschland insgesamt eben keinen Dienst erwiesen. Sarrazin spaltet und grenzt aus, damit disqualifiziert er sich selbst.
Sozialdemokrat Sarrazin scheint es inzwischen auf einen Rauswurf aus Partei und Bundesbank anzulegen. Er bastelt offenbar an seinem eigenen Märtyrer-Denkmal. Das zeigt: Es geht ihm letztlich nicht um die Sache, sondern um sein Ego.
20:41
Bei einigen Beiträgen ist immerhin ersichtlich, dass sie vom Moderator editiert im Klartext: gelöscht wurden.
Zitat: [von Moderation editiert]
#58 von stefan112 , am 30.08.2010 um 15:24
Viele andere Leserkommentare, darunter auch meiner, werden hier von der Moderation stikum - und aus nicht nachvollziehbaren Gründen - gelöscht.
09:29
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18:00
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17:35
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16:34
Hey Mods,
wenn ihr mir schon da oben den ehemaligen Schnupfer moderiert, dann spendiert bitte auch der Lobbgruppe das zwischen b und g fehlende y... Danke ;-)
16:26
Komisch ist schon, dass Sarrazin in den Augen diverser kommentierender Qualitätsjournalisten (nicht nur hier) erst mit den Pauschalsprüchen über Juden das Maß überzogen hat - anscheinend nachdem der Verein von exKoxer Friedman ihnen das Stichwort gab.
Bei seiner Pauschalhetze auf angeblich durchwegs energieverschwendende, unmäßig rauchende, saufende, ihre Kinder nicht erziehen und mit Geld nicht umgehen könnene, faulenzende Sozialunterstützungsempfänger (von denen ein Großteil nur von Hungerlöhnen nicht leben kann) sprang ebensowenig eine mächtige Lobbgruppe aus dem Busch wie auf sein undifferenziertes Geseier gegen Moslems, um den Schreibern die wahre Meinung dazu nahezubringen...
15:52
Wer einem Volk oder einer Religionsgemeinschaft bestimmte, genetisch bedingte Eigenschaften zuschreibt, ob negative oder positive, der setzt sich dem berechtigten Vorwurf des Rassismus aus.
Dann müßte mein ehemaliger Biologielehrer also ein Rassist sein,denn in einer Biostunde äußerte er sich im Zusammenhang mit der Vererbungslehre positiv über die Juden.Nur ist das schon 30 Jahre her.Und ein Rassist ist er garantiert nicht
15:40
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15:37
@ Glaube
was ist denn mit dem Bahnhof Altenessen? War dort bis vor zwei Jahren täglich und außer deutscher Prekariatskinder ist mir da nicht viel aufgefallen, was besorgniserregend hätte sein können.
15:24
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