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Runter mit der Promillegrenze

24.01.2015 | 00:11 Uhr

Eine Reform der Promillegrenze für Radfahrer ist überfällig. Experten sind sich weitgehend einig, dass die seit Jahrzehnten geltende Grenze von 1,6 Promille überholt ist. Erst wenn ein Radler noch mehr intus hat, muss er zahlen und auch sofort seinen Autoführerschein abgeben. Für Autofahrer gilt ein Wert von 1,1 Promille. Darauf müssen auch Fahrradfahrer verpflichtet werden. Schließlich sind derart Angetrunkene nicht mehr in der Lage, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen – ganz gleich, ob sie auf vier oder zwei Rädern unterwegs sind.

Das Gegenargument, anders als betrunkene Autofahrer stellten angeschickerte Radler lediglich eine Gefahr für sich selbst dar, ist nicht haltbar. Zum einen, so zeigen es Statistiken, sind sie eine ernstzunehmende Gefahr für andere Radfahrer und vor allem für Fußgänger. Und immerhin werde fast jeder vierte Alkoholunfall durch alkoholisierte Fahrradfahrer verursacht. Also: Die Reform tut zeitnah not!

Malte Hinz zuRadfahrer / Promille

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2015-01-24 00:11
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