Rüttgers erklärt Rumänen-Schelte mit Zorn auf Nokia
12.09.2009 | 19:48 Uhr 2009-09-12T19:48:00+0200
Gladbeck. Jürgen Rüttgers (CDU) hat sich erneut für seine Rumänen-Schelte entschuldigt. Seinen Fehltritt begründete der NRW-Ministerpräsident mit dem Zorn auf Unternehmen wie Nokia, die ihre Produktion nach Osteuropa verlagern. Rüttgers hatte sich abfällig über die Arbeitsmoral der Rumänen geäußert.
NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat sich erneut für seine heftig kritisierten Äußerungen über Nokia-Arbeiter in Rumänien entschuldigt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Jungen Union am Freitag in Gladbeck sagte er: „Was ich über die Arbeiter bei Nokia in Rumänien gesagt habe, war falsch. Ich bedaure das. Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe mich dafür entschuldigt.” Bei einer früheren Wahlkampfveranstaltung hatte Rüttgers die Arbeitsmoral der Arbeiter gerügt.
"Die Ungerechtigkeit hat mich wütend gemacht"
In Gladbeck begründete er seinen Fehltritt mit dem Zorn darüber, wie Unternehmensleitungen bei Werksschließungen mit betroffenen Beschäftigten umgesprungen seien. Er nannte die Fälle Nokia und Siemens/BenQ. „Diese Ungerechtigkeit hat mich wütend gemacht. Das wirkt nach”, sagte Rüttgers. „Da kann es dann auch passieren, dass man bei all dem Engagement und all dem Einsatz über das Ziel hinausschießt.”
Wie die WAZ erfuhr, sprach inzwischen Rumäniens Botschafter Comanescu mit dem für Auslandsbeziehungen zuständigen Bevollmächtigten von NRW, Michael Mertes. Der Botschafter habe die Angelegenheit als ausgeräumt bezeichnet. Er verstehe, dass es sich um Äußerungen im Wahlkampf gehandelt habe, in dem eigene Verhaltensweisen herrschten. Er habe betont, dass NRW der wichtigste Handelspartner für Rumänien sei.

21:39
#37
manchmal bin ich schon fassungslos über die Beiträge hier.
Ist Inder statt Kinder etwa vernünftiger? Ist das eine politisch korrekte Zukunftsvision?
Natürlich muss dieses Land auf eigene Kinder bauen, ein kinderfreundliches Land werden. Unsere Kinder sind unsere Zukunft, nicht die Inder.
Vor lauter politischer Korrektheit laufen einige aber mit einem Brett vor dem Kopf herum
21:41
Die Deutschen sind im Schnitt fleißiger und arbeitsamer als Rumänen.
Das wissen die Rumänen und das wissen die Deutschen (bis auf einige wenige, die glauben, dass alle Menschen gleich sind).
Warum die künstliche und den Haaren herbeigezogene Aufregung?
23:34
Ach Rütttgers dein lieber Inder statt unsere Kinder haben wir nicht vergessen!
22:34
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18:48
Rüttgers hat gesagt, ihm ist da vor Erregung etwas rausgerutscht, was er eigentlich nicht sagen wollte. Und das gleich bei 4 verschiedenen Wahlveranstaltungen??? Hallo ?? Er hat doch jedesmal vom Blatt abgelesen, da ist ihm das nicht aufgefallen ?? Ne ne ne, liebe Rüttgers-Freunde, das war eiskalt berechnet wie seine Kinder für Inder - Aktion : pure Hetze und Abfischen im Sumpf!
18:23
Rüttgers ist ein intelligenter Politiker.
Der Passus zielte auf die sogenannten niederen Instikte!
Da gibts nix zu entschuldigen!
17:41
Rüttgers hat sich nicht entschuldigt, sondern auf billigste Weise gerechtfertigt. Seine ausländerfeindlichen Aussagen hat er völlig unberechtigt und vorsätzlich gemacht, um die niederen Instinkte der Mehrheit seines Wahlvolkes zu mobilisieren, mit großem Erfolg wie man einer Vielzahl der Kommentare ablesen kann.
15:16
#29
Sie beschreiben es genau richtig, sind einer der wenigen Leute hier, die das Land scheinbar kennen.
In der Tat haben 40 Jahre Sozialismus die Gesellschaft massiv zum Negativen verändert, es wird noch dauern, bis es sich normalisiert.
In Deutschland arbeiten Rumänen wie in Deutschland üblich, sonst hätten sie keinen Job, in Rumänien ist das gesellschaftliche Umfeld noch durch die sozialistische Misswirtschaft geprägt.
14:31
Immerhin hat er sich entschuldigt. Macht auch nicht jeder Politiker. Auf jeden Fall sollte er besser einmal Zielwasser trinken.
12:27
Herr Rüttgers sagt:Da kann es passieren,daß man übers Ziel hinausschießt.
Wen das aber dreimal in zeitlich größeren Abständen passiert,glaubt man ihm das nicht