Rot-Grün will Schulreform alleine durchboxen
29.07.2010 | 08:03 Uhr 2010-07-29T08:03:00+0200
Frankfurt/Main.Die rot-grüne Regierung in NRW will die geplante Gemeinschaftsschule notfalls im Alleingang einführen. „Wir brauchen für die Genehmigung keine neue gesetzliche Grundlage“, sagte Schulministerin Löhrmann.
Die rot-grüne Regierung in NRW will die von ihr geplante Gemeinschaftsschule notfalls im Alleingang durchboxen. Der „Frankfurter Rundschau“ sagte Kultusministerin Sylvia Löhrmann (Grüne): „Auch wenn ich mir eine breite parlamentarische Unterstützung wünsche, brauchen wir für die Genehmigung von Gemeinschaftsschulen keine neue gesetzliche Grundlage.“ Gleichwohl wolle sie versuchen, mit allen Fraktionen einen Konsens zu erzielen. „Alle Fraktionen des Landtags sind eingeladen, diesen pragmatischen Weg innovativer Schulentwicklung mitzugehen.“
Zur Torpedierung vonseiten der Linkspartei in NRW, die für eine flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule plädiert und im Regierungsentwurf die Gefahr eines bildungspolitischen Flickenteppichs sieht, sagte Löhrmann: „Radikale Forderungen allein bedeuten noch lange keine gute Schulpolitik.“
Gegenwind wie in Hamburg, wo die schwarz-grüne Regierung mit ihren Plänen zur Einführung der Primarschule gerade bei einem Volksentscheid gescheitert war, fürchtet Löhrmann nicht: „Wir haben in unserem Land lange einen anderen Weg geplant und jetzt auch politisch vereinbart.“ Ein Flächenland und ein Stadtstaat könne man nicht miteinander vergleichen. In Hamburg sei es nicht gelungen, „klar zu machen, dass das nicht nur eine Reform für Bildungsverlierer ist, sondern eine Reform für alle“. (ddp)

10:30
Wenn Hauptschule und Realschulen zusammengelegt werde, ergibt sich der Vorteil der Reduzierung des prozentualen Anteils der SchülerInnen aus Familien mit Migrantenhintergrund. Das ist wohl das Ziel dieser Politik, um das Problem zu „vertuschen“.
Die grundsätzlichen Lern-und Verhaltensschwierigkeiten in der jetzigen Hauptschule werden nur zu Lasten der anderen Schulform weitergereicht.
Lehraufträge , die z. B. der jetzige Grüne- Umweltminister in NRW Remmel früher ausgeübt hat (Zitat aus dessen VITA/ Wikipedia: Lehrtätigkeiten .. unter anderem als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache....)
werden weiterhin notwendig bleiben.
10:27
Wenn Hauptsc
13:03
Rot-Grün will Schulreform alleine durchboxen
Nur damit keiner hier den Grund des Artikels vergisst...
Man kommt ja zu nix mehr, ständig neue Koalitionsprogramme lesen, überlegen wovon man so redet,...
;-)
11:35
zu 79, 80,81: Haben Sie überhaupt Abitur? Wissen Sie wovon sie reden. Wenn man Abitur hat, sollte man KoaIitionsprogramm lesen und verstehen können. Das Gymnasium wird nicht abgeschafft. Es wird ein paar Gemeinschaftsschulen mehr geben. Das ist alles
11:12
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10:33
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09:58
Tja der Fall ist klar:
BERUFLICH sind die beiden Schätzelein für die Gesamtschule, PRIVAT für das Gymnasium.
Bier is Bier, und Schnaps is Schnaps.
Denkt bitte bei der nächsten Wahl darüber nach, ob ihr privat oder beruflich abstimmt.
09:50
Natürlich wollen alle Eltern die besten Chancen für ihre Kinder. Natürlich schickt man sein Kind aufs Gymnasium, wenn man glaubt, dass es die Leistungen dort schaffen wird. Ansonsten schickt man es zur Realschule oder zur Gesamtschule. Die Befürworterinnen und Befürworter des dreigliedrigen Schulsystems sind ideologisch erstarrt. Warum ist es undemokratisch, wenn die Eltern erst einmal entscheiden können, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken? Sicher wird es dann Fehlentscheidungen geben, die gibt es aber auch, wenn die Grundschullehrerinnen entscheiden. Die Schwarz-Gelbe Regierung hat versucht die Hauptschule künstlich am Leben zu erhalten. Das wird die Regierung Kraft nicht tun. Wenn die Eltern frei entscheiden können, gibt es wahrscheinlich 50 % weniger Hauptschüler. Dann wächst der Druck auf die Kommunen, Gesamtschulen und Gemeinschafts¬schule einzurichten. Lieber eine Gemeinschaftsschule am Ort als eine Hauptschule und eine Realschule in der nächsten Kreisstadt. Das Ende der Hauptschule wird so beschleunigt.
09:39
Politker der Grünen u. SPD schicken ihre Kinder vorzugsweise aufs Gymnasium. Fürs dumme Volk soll die Einheitsschule eingeführt werden.
08:43
Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden.Die Mehrheit war gegen das bestehende Schulsystem. Wenn die Befürworterinnen und Befürworter des bestehenden Schulsystems in der Mehrheit wären, wären sie zu dumm zum wählen gewesen.