Rot-Grün in NRW bleibt in der Wählergunst weit vorn
16.12.2012 | 15:58 Uhr 2012-12-16T15:58:00+0100Düsseldorf. Sonntagsumfrage: Die Landesregierung legt sogar zu. Die CDU erholt sich, die Piraten stürzen ab. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist weiterhin bei den Wählern sehr beliebt: 73 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Bei der Dimap-Umfrage verlangten zwei Drittel der NRW-Bürger eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes.
Sieben Monate nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl steht die rot-grüne NRW-Koalition bei den Wählern weiterhin hoch im Kurs. Die SPD mit 40 Prozent und die Grünen mit 12 Prozent kämen, wenn jetzt gewählt würde, zusammen auf eine klare Mehrheit und könnten sogar leicht zulegen. Die CDU, die im Mai dramatisch in der Wählergunst abgestürzt war, erholt sich und schafft mit 32 Prozent einen deutlichen Zuwachs um 5,7 Punkte. Größter Verlierer sind die Piraten – sie wären nicht mehr im Landtag.
Das ergab eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap für das WDR-Magazin „Westpol“. Mit Verlusten von 3,8 Prozent büßt die Piratenpartei knapp die Hälfte ihres Zuspruchs bei der Landtagswahl ein und erreicht nur noch 4 Prozent. Fast genau so viel verliert die FDP, die nach ihrem Höhenflug im Mai heute mit 5 Prozent (-3,6) nur hauchdünn den Verbleib im Parlament schaffen würde. Die Linke legt zwar zu, mit 4 Prozent bliebe ihr aber die Rückkehr in den Landtag verwehrt.
Kraft ist beliebteste Politikerin
Der anhaltend hohe Zuspruch für die SPD spiegelt sich auch in den Persönlichkeitswerten für Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wider. Sie ist mit 98 Prozent die bekannteste und beliebteste Politikerin in NRW. 73 Prozent der Befragten zeigten sich mit ihrer Arbeit zufrieden.
Mit großem Abstand und 32 Prozent folgt Vize-Regierungschefin Sylvia Löhrmann (Grüne) auf Platz 2 vor FDP-Fraktionschef Christian Lindner (29). Armin Laschet und Karl-Josef Laumann, die Doppelspitze der CDU, können jeweils 24 Prozent überzeugen.
Fußballvereine an Kosten für Polizei beteiligen
In der Umfrage vor Beginn des Bundestagswahljahres verlangten mehr als zwei Drittel der NRW-Bürger, dass sich die rot-grüne Landesregierung in Berlin für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes einsetzt. Fast 90 Prozent lehnen eine Konsolidierung des Landeshaushalts über Personalabbau bei Polizisten, Lehrern und Richtern ab. Sechs von zehn Befragen sind gegen eine Pkw-Maut, auch wenn die Einnahmen gezielt in die Sanierung von Straßen und Brücken flössen.
In der Debatte um die Sicherheit bei Fußballspielen sprechen sich 80 Prozent dafür aus, die Vereine an den Kosten der Polizeieinsätze zu beteiligen. 72 Prozent befürworten strengere Sicherheitsvorkehrungen.

10:28
@16: Genau diese Verbots- und Bevormundungspoltik gilt es anzuprangern wo immer es geht. Dies gilt allerdings nicht nur für rot-grün sondern für sämtliche Parteien.
Dem kann ich nur zustimmen! Allerdings ertappe ich verdächtig oft die grünen Öko- und Gesundheitsdiktatoren dabei, wie sie unsere letzten Freiheiten abschaffen (wollen)!
10:18
Dass "unsere" Landesmutti wenn schon nicht über Kompetenz, wenigstens über Charisma verfügt, und dass Kai-Uwe auch in Zukunft das wählen wird, was der Papa schon immer gewählt hat, ist ja in NRW nichts neues, ebenso nicht, dass sich "zwei Drottel" einfach besser fühlen, wenn erfolgreichen und wohlhabenderen Menschen noch mehr zwangsenteignet wird, aber wie "ein Drottel" mit der Arbeit von Verbots- und Verschlimmbesserungsministerin Löhrmann zufrieden sein kann, ist mir ein absolutes Rätsel!
Mag ja sein, dass ich in den "falschen" Kreisen verkehre, aber von meinen Freunden und Bekannten würde sich jeder lieber die linke Hand abschneiden, als Rot/Grün zu wählen. Davon wurde soweit ich weiß niemand befragt! Aber es ist natürlich trotzdem gut möglich, dass die Mehrheit in NRW einfach nichts verstehen will, oder tatsächlich auf Verbots- und Bevormundungspolitik steht!
die rechte hand wird auch zum aufhalten gebraucht.
Schön wäre es, wenn wir auch mal die Hand aufhalten dürften! ;-)
08:52
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07:01
Solange Hanni und Nanni die Vorgaben der Schuldenbremse ignorieren, werden sie vom Wahlvieh geliebt. Wenn sie erst mal mit dem Geld haushalten müssen, dass auch reinkommt, wird sich das schlagartig ändern.
Vorbeugende Politik heißt doch nur, dass wir so weiter machen, wie die SPD das seit 50 Jahren in NRW macht. Die Erfolge kann man in jedem Ländervergleich ablesen - egal ob bei Wirtschaft oder Bildung: in NRW gehts abwärts!
Ja und die Bildung begibt sich gerade in den Sturzflug!
06:09
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das kann merkel am besten geld verschleudern
Ihr Kommentar geht leider völlig an der Sache vorbei!
1. Regiert in NRW die SPD mit den Grünen und nicht Frau Merkel
2. Wurde NRW in den letzten Jahrzehnten fast ununterbrochen von der SPD regiert.
3. Niemand hat in NRW so viele Schulden aufgebaut wie die SPD
3.Ist der Bund (Frau Merkel) nicht für den Landeshaushalt zuständig.
Setzen! 6-
Es war Hellmann800, der irrigerweise die Behauptung aufgestellt hatte, daß es Frau Kraft ist, die Steuerzahlergeld europaweit verschleudert; marwang hat korrigierend eingegriffen und die Verhältnisse richtig gestellt.
Das war also kein Diskussionsbeitrag, sondern eine Korrektur! Was geht hier "leider völlig an der Sache vorbei"?
Haben Sie eigentlich Langeweile, daß Sie andauernd solchen Stuß schreiben?
22:08
Das Geld in diesem Land ist einfach falsch verteilt. Da muß man eben gegesteuern.
Und ein Gemeinwesen (Stadt, Land, Bund) kann und darf man nicht nach betreibswirtschaftlichen Regeln steuern. Punkt.
Am besten in ihre Tasche?
Und wenn nicht nach betriebswirtschaftlichen Regeln, nach welchen Regeln dann?
Vielleicht nach sozialistischen Regeln? Das ist bisher immer völlig daneben gegangen!.
Oder nach Ihren regeln und das heisst dann wieder in Ihre Tasche!
Genialer Kommentar! :-)
Hm, also der "Punkt" dahinter ändert schon mal rein gar nichts an der geringen Überzeugungskraft Ihrer Verteilungswünsche.
@cuibono #12-1
Nach volkswirtschaftlichen und allgemeinpolitischen Grundsätzen. Dafür sind sie gewählt.
Unsere ganze derzeitige Finanzmisere kommt von dem kurzfristigen betriebswirtschaftlichen und auf Eigennutz ausgerichteten Denken bei diesen Dilettantenvereinen, die uns regieren - besonders in Berlin, Brüssel, Madrid und - vor dem Rauswurf dieses großen Kleinkriminellen "Cavaliere" - in Rom.
@cui.bono
@RANRW
Und wieder schaffen Sie es nicht, den äußerst schmalen Horizont ihres kleinlichen parteipolitischen Denkens zu sprengen und gesamtwirtschaftliche und -gesellschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und zu begreifen. Das haben Sie noch nie gekonnt, und das wird Ihnen für den Rest ihres Lebens auch nicht mehr gelingen.
Und genau deshalb gehören Sie zu der 92-prozentigen Masse des Wahlviehs, das schon in den Beiträgen #6 und #6-1 Thema war.
Richtig erkannt!
22:03
linksrotgrün???
Linke sind an der NRW-Regierung gar nicht beteiligt.
Die NRW-Grünen und SPD sind keine "linken" Parteien mehr ?
Nein.
Kommt wahrscheinlich auf den Blickwinkel an.
Man könnte auch sagen - leider sind keine Linken dabei...
22:00
In meiner Gunst steht linksrotgrün ganz weit unten.
gut dass sie keiner fragt
Aber an der Wahl tewilnehmen darf ich schon noch oder ? lol
21:37
Zitat: "Über repräsentative Umfragen können Sie sich im Internet informieren. Für eine repräsentative Umfrage ist es nicht erforderlich, dass jeder Mensch befragt wird."
Sie erkennen anahnd meiner Fragestellung aber schon, dass IHRE Antwort nicht die passende Antwort ist, oder?!
Um es auch Ihnen - zwar überspitzt - verständlicher zu machen:
Je nach dem welches Endergebnis (hier: Das Bejubeln von SPD - GRÜNE) eine Umfrage haben soll, muß eine Umfrage in einem bestimmten Umfeld (hier: Kantinen der jeweiligen Parteizentralen) durchgeführt werden.
Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mich vielleicht nur verar****** wollen.
Sie zweifeln die Richtigkeit von repräsentativen Umfragen an, weil Sie persönlich noch nie befragt wurden.
Und finden meinen Hinweis, dass es für eine "repräsentative" Umfrage nicht nötig ist, dass JEDER befragt wird, unpassend.
Sie haben offenbar nichts kapiert!
Kein Wunder, dass Deutschland am Boden liegt.
21:26
Originaltext: Bei der Dimap-Umfrage verlangten zwei Drottel der NRW-Bürger eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes.
Möglichkeit 1 würde das Ergebnis erklären: Bei der Dimap-Umfrage verlangten zwei Trottel der NRW-Bürger eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes.
Möglichkeit 2 wäre hingegen nur in der Grammatik richtig: Bei der Dimap-Umfrage verlangten zwei Drittel der NRW-Bürger eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes.
Ich tippe auf Möglichkeit 1! Nur ein Trottel kann die Vertreibung des Kapitals aus diesem Land befürworten!
@fuffzigpfennig: Hau endlich mit Deinem Audi SUV mit Dunlop-Reifen ab. Wer so oft hier schreibt, kann gar nicht wertschöpfend tätig sein. Der Audi und die Reifen sind wahrscheinlich nur mit Schwarzgeld bezahlt.
Möglichkeit 3: sie sind immer noch in der Befragung - weil ²/3 der NRW-Bürger, also ca 55 mill, doch etwas länger dauert...