Röttgens Chancen auf Rüttgers-Nachfolge steigen
06.08.2010 | 13:01 Uhr 2010-08-06T13:01:00+0200
Düsseldorf.Die NRW-CDU will ihre Mitglieder an der Entscheidung zur Rüttgers-Nachfolge beteiligen. Das werde am meisten Norbert Röttgen nutzen, heißt es aus CDU-Kreisen.
Die NRW-CDU will die Parteibasis in die Entscheidung um die Nachfolge von Jürgen Rüttgers als CDU-Landeschef „intensiv“ beteiligen. „Eine Mitgliederbefragung nutzt am meisten Norbert Röttgen“, sagte ein führender CDU-Politiker mit Blick auf dessen bundesweiten Bekanntheitsgrad. Intern bringen sich neben Umweltminister Röttgen auch CDU-Fraktionsvize Armin Laschet und Generalsekretär Andreas Krautscheid ins Spiel.
Mitgliederbefragung für neuen Landeschef
Schon vor der gestrigen CDU-Vorstandssitzung hatten Senioren-Union, Mittelstandsvereinigung und einige Kreischefs und Bundestags- und Landtagsabgeordnete in einem Aufruf eine Mitgliederbefragung gefordert. Die Entscheidung dürfe nicht nur von einigen wenigen „in kleinen Hinterzimmerzirkeln“ entschieden werden, mahnte Mittelstandschef Hartmut Schauerte. Bis zum 30.August müssen die Kandidaturen angemeldet werden. Danach stellen sich die Kandidaten auf acht Regionalkonferenzen vor. Nach der dreistündigen Diskussion im Landesvorstand zeichnet sich eine Mitgliederbefragung – wahrscheinlich als Briefwahl - über den neuen Landeschef ab. „Den Wunsch der Basis kann man nicht übergehen“, hieß es trotz des Zeitdrucks. Der Landesparteitag soll am 2. oder 30. Oktober entscheiden.
Für CDU-General Andreas Krautscheid haben sich die Chancen verschlechtert. „Den kennt keiner“, hieß es in der CDU. Die Junge Union (JU) steht hinter Krautscheid. In einer WDR-Umfrage stimmten aber 37 Prozent für den bundesweit bekannten Röttgen, der sich schon bei der Wahl zum Bezirkschef Mittelrhein gegen Krautscheid durchgesetzt hatte. Das Verhältnis zwischen Krautscheid und Röttgen, die als Studenten in einer Wohngemeinschaft zusammen lebten, gilt als schwer gestört.
Spitzenkandidat „mit Haut und Haaren“
Wird Röttgen gewählt, gelten neben Krautscheid auch Laschet und CDU-Bezirkschef Oliver Wittke als mögliche Bewerber für das Amt des CDU-Generalsekretärs. Der gesamte CDU-Vorstand wird Anfang Oktober neu gewählt. Allerdings müsste sich der „Berliner“ Röttgen vorher bereit erklären, als CDU-Spitzenkandidat „mit Haut und Haaren“ in NRW anzutreten. Das bedeutet, dass der 45-jährige Röttgen bei einer Wahlniederlange auch als Oppositionsführer kandidiert. Hinter den Kulissen tobt längst ein heftiger Wahlkampf: Röttgen dient sich Kreisverbänden bereits zur Stippvisite an. Als Chef des größten CDU-Landesverbandes hätte Röttgen auch in Berlin mehr Einfluss.
Ex-Minister Laschet werden für den Fall Chancen eingeräumt, dass die Partei einen Landespolitiker im CDU-Vorsitz sehen will. CDU-Bezirkschef Eckhard Uhlenberg begrüßte eine intensive Beteiligung der 160 000 Parteimitglieder an den Personalentscheidung.
Bisher hat noch kein Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen. Der Parteivorstand will einen Machtkampf verhindern. Ziel sei es, die CDU-Kräfte Röttgen, Laschet und Krautscheid in der Parteiführung zu binden. „Falls es zu Neuwahlen kommt, brauchen wir jeden“, hieß es im Landesvorstand. CDU-Chef müsse der werden, der bei der nächsten Landtagswahl die größten Chancen habe. Die NRW-CDU will eine schnelle Entscheidung über die Rüttgers-Nachfolge. „Wir müssen uns endlich um Rot-Grün kümmern.“

13:11
fehlt nur noch jens spahn in der riege.... ne,
geht ja nicht, der ist noch nicht ganz raus aus
seiner wiege (man nennt ihn auch von der wiege
bis zur bahre - politiker) .dass der oliver w. sich
schon wieder traut..... röttgen? aalglatt und
karrieretyp , keinen würde ich wählen.
es gibt keine charactere mehr .... es zählt nur
noch dat leckere pöstken..
20:47
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20:47
Dann gibt es künftig wieder mehr Atomkraftwerke in NRW ;aber Atom-Röttgen wird dem Wahlvolk charmant und konsiliant -wie dieser aalglatte Lobbyist nun mal ist - die Theorie einer Atom kritischen Landes -CDU über sämtliche Medien gekonnt vermitteln!
Man müsste mal nachforschen , ob Herr Röttgen jesuitische Lehrgänge im Laufe seines Werdeganges durchlaufen hat!
19:57
Kriminelle dürfen Fehler machen.Als Politiker darf man nicht die kleinste Kleinigkeit falsch machen. Und sei es nur ein Bagatelldelikt wie es Bürger millionenfach täglich machen.
Schnell fahren......
Da wird jedem Kindesmissbräuchler mehr Resozialisierung zugebillligt . nee Wohlzufrieden ?!?
Was macht eigentlich Frau Kraft ? Kitagebühren schon abgeschafft ? Studiengebühren schon weg ? Gemeinsames Lernen durchgesetzt ? Oder waren das mal wieder Seifenblasen =???
16:11
Oliver Wittke als CDU-Generalsekretär.Da muss er ganz schön flott sein. Aber schnell Auto fahren kann er ja...
15:57
Im Internet gibt es sogar eine CDU - Rücktrittswahrscheinlichkeitstabelle. Die haben irgendwelche Buchmacher errechnet. Da kann man jetzt sogar drauf wetten. http://tinyurl.com/2dxuty7