Das aktuelle Wetter NRW 17°C
Politik

Rösler warnt FDP vor neuer Personaldebatte

02.09.2012 | 09:24 Uhr
Foto: /dapd/Axel Schmidt

Vor der am Mittwoch beginnenden Klausurtagung der FDP-Bundestagsfraktion hat der Parteivorsitzende Philipp Rösler vor einer erneuten Personaldebatte gewarnt. Der Aufschwung der FDP werde nur weitergehen, "wenn wir uns durch Sacharbeit für die Bürger hervortun, nicht durch innere Bespiegelungen", sagte Rösler der "Welt am Sonntag".

Berlin (dapd). Vor der am Mittwoch beginnenden Klausurtagung der FDP-Bundestagsfraktion hat der Parteivorsitzende Philipp Rösler vor einer erneuten Personaldebatte gewarnt. Der Aufschwung der FDP werde nur weitergehen, "wenn wir uns durch Sacharbeit für die Bürger hervortun, nicht durch innere Bespiegelungen", sagte Rösler der "Welt am Sonntag". Deshalb rechne er nicht damit, dass auf der Klausur über seine Zukunft als FDP-Chef gesprochen werde: "Alle wissen: Selbstbeschäftigung ist kein Erfolgsrezept."

Trotz der anhaltend schlechten Umfragewerte um die fünf Prozent sieht Rösler seine Partei auf dem Weg der Besserung. "Wir haben gezeigt, wir können Wahlen gewinnen", sagte er.

Rösler schloss eine Koalition mit der SPD nach der Bundestagswahl 2013 aus. Auch 30 Jahre nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition im September 1982 sehe er "in grundlegenden Fragen keine Schnittmengen mit der SPD", sagte Rösler. Als Beispiel führte er die Europapolitik an: "Hier liegen wir deutlich über Kreuz. Wir wollen die Stabilitätsunion, die SPD steht für eine Schuldenunion."

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Das Beispiel ist krass: Ein 23-Jähriger wird auf Facebook einer Vergewaltigung bezichtigt — aber er ist unschuldig. Wurden Sie schon Opfer von Facebook-Hetze oder Mobbing?

Das Beispiel ist krass: Ein 23-Jähriger wird auf Facebook einer Vergewaltigung bezichtigt — aber er ist unschuldig. Wurden Sie schon Opfer von Facebook-Hetze oder Mobbing?

 
Fotos und Videos
Trauer nach Flugzeugabsturz
Bildgalerie
Flugzeugabsturz
Flugzeugunglück in der Ukraine
Bildgalerie
MH17-Unglück
Aus dem Ressort
Rocker-Experte glaubt, Kutten-Verbot in NRW ist kaum haltbar
Rocker
Eine Welle von Kuttenverboten verschärft derzeit den Druck auf Rockerbanden, auch in NRW. Grundlage ist ein Urteil des OLG Hamburg. Das ist jedoch umstritten. Zumal ein bayerisches Gericht in gleicher Sache anders entschieden hat. Dass es überhaupt zu den Verboten kommt, hat einen kuriosen Grund.
Neue Panne bei Hinrichtung - Todeskampf dauerte zwei Stunden
Todesstrafe
Zwei Stunden wie ein Fisch an Land: Der Todeskampf des Joseph Wood wirft erneut ein schlechtes Licht auf die Hinrichtungs-Praxis in den Vereinigten Staaten. Grund für die Misere: Die erprobten Mittel der ursprünglichen Giftspritze sind nicht mehr zu erhalten. Bürgerrechtler fordern Konsequenzen.
UN-Menschenrechtsrat verurteilt Gewalt in Nahost-Krise
Nahost-Krise
Der Gazakrieg droht Israel immer weiter zu isolieren. Viele Airlines, darunter auch die deutschen, fliegen wegen der Raketengefahr vorerst nicht nach Tel Aviv. Während Israel sich zu Unrecht unter Druck gesetzt fühlt, verurteilt der UN-Menschenrechtsrat die Gaza-Gewalt.
Erste Todesopfer von Flug MH17 in die Niederlande gebracht
MH17-Absturz
Auf dem Flughafen von Eindhoven herrschte betroffenes Schweigen. Auch andernorts in den Niederlanden war es still, als das erste Flugzeug mit den Särgen der Opfer der Flugzeugkatastrophe in der Ukraine eintraf. Nur der Trompeter blies ein trauriges Abschiedssolo.
Die Regierung von Bulgarien ist zurückgetreten
Regierungswechsel
Nach gut einem Jahr im Amt ist die Regierung des osteuropäischen Landes Bulgarien zurück getreten. Nach der Wahlniederlage der bulgarischen Sozialisten bei der Europawahl im Mai, war die Koalition aus Sozialisten und der Türkenpartei DPS zerbrochen.