Rösler springt Wulff bei - Grüne fühlen sich getäuscht
14.12.2011 | 08:55 Uhr 2011-12-14T08:55:24+0100
Berlin. Er habe "überhaupt keinen Anlass" an Wulffs Aufrichtigkeit zu zweifeln ließ der FDP-Chef wissen. Rösler hatte als niedersächsischer Wirtschaftsminister eng mit Wulff zusammengearbeitet. Die Grünen in Hannover und Berlin forderten dagegen umfassende Aufklärung.
Bundeswirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler stärkt Bundespräsident Wulff in der Diskussion über ein Privatdarlehen eines befreundeten Osnabrücker Unternehmerpaars in seiner Zeit als Ministerpräsident von Niedersachsen den Rücken. "Der Bundespräsident hat erklärt, er habe sich damals korrekt verhalten. Ich habe überhaupt keinen Anlass, an dieser Aussage zu zweifeln", sagte Rösler, der als FDP-Fraktionschef und niedersächsischer Wirtschaftsminister eng mit Wulff zusammenarbeitete, der "Passauer Neuen Presse": "Wer ein Eigenheim kauft oder baut, nimmt zumeist einen privaten Kredit über die Hausbank auf. Das ist bei meiner Familie nicht anders."
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, fühlt sich dagegen von Christian Wulff getäuscht. "Das Ehepaar Wulff hatte den Weihnachtsurlaub bei Herrn Geerkens in Florida verbracht, Air Berlin die Flüge der beiden kostenlos auf Business-Class hochgestuft. Wir wollten mit der parlamentarischen Anfrage 2010 klären, ob es eine geschäftliche Beziehung von Herrn Wulff gab. Die damalige Antwort des Ministerpräsidenten war pure Haarspalterei. Der Landtag wurde nicht umfassend informiert. Ich fühle mich getäuscht", sagte Wenzel den "Ruhr Nachrichten".
Rasche und umfassende Aufklärung gefordert
Wenzel forderte, dass der niedersächsische Landtag den Vorgang von damals aufklären müsse. "Welche Konsequenzen das Verhalten von Herrn Wulff für seine heutige Position als Bundespräsident hat, muss er zunächst selbst beurteilen", sagte Wenzel.
Auch die Grünen im Bund erwarten von Wulff die rasche und umfassende Aufklärung der Vorwürfe. "Ich hoffe sehr, dass der Bundespräsident die jetzt aufgekommenen Fragen schnell und umfassend beantworten wird", sagte die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, der Zeitung "Die Welt".
Transparency Deutschland wirft Wulff Versäumnisse vor
Auch Transparency Deutschland hat Bundespräsident Christian Wulff Versäumnisse in der Affäre um sein Privatdarlehen vorgeworfen. Nach Ansicht der Vorsitzenden Edda Müller wäre es politisch klug gewesen, wenn der damalige Ministerpräsident Niedersachsens bei seiner Anhörung im Landtag auch den privaten Kreditvertrag mit dem Osnabrücker Unternehmerpaar Geerkens erwähnt hätte: "Ein Politiker hat jedes Recht, private Freundschaften zu pflegen", sagte Müller am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Er müsse jedoch alles dafür tun, nicht den Anschein zu erwecken, diese "für eine Besserstellung gegenüber dem normalen Menschen" zu nutzen. (dapd)

14:49
Eine Schleimspur zieht sich durch die Republik....werde mich bei der frau auch mal um einen günstigen Kredit bemühen, ohne Rückzahlungsmodalitäten...bitte mir die Adresse zu übermitteln!
14:08
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13:40
Damit hat Rösler diesem fragwüdigen, von der Bevölkerung nicht mitgetragenem
KUNSTOBJEKT politischer Abschiebung, einen Bärendienst erwiesen.
Wer, als seriöser Politker möchte schon die Unterstützung eines Herrn Röslers???
Den Rösler hätte ich lieber als politischen Gegner, aber NICHT als Unterstützer!
12:51
Rösler ist nicht in der Lage sich um seine Partei zu kümmern und dort ehrliche Arbeit zu liefern...sich aber hinter Nimmersatt Wulff zu stellen...einer der nicht lernfähig ist und immer über solche Angelegenheiten stolpern, wenn die Medien ihn überführen.....alles was umsonst ist mitnehmen....und Rösler steht ihm bei.....er sollte seiner Partei beistehen....und zurück Treten......Vielleicht Beide gleichzeitig....Wulff hat wie eine Monstranz die Worte Wertevorstellung und Vorbild vor sich hergetragen.....nur er selbst hat sich nicht an Werte und Vorbild gehalten......Vielleicht vermietet Gutti ja noch Zimmer in Amerika......Marschmeyer hat bestimmt einen Job für Wulff.......Wenn man so sieht und sich umschaut ...keine Moral unter den Politikern....
11:44
In Deutschland muss man für jeden Beruf eine Qualifikation nachweisen.
Welche Qualifikation haben denn unsere Politiker? Ich bin dafür, dass man Politik lernen muss, mit Abschluss!!!! Und jeder der sich noch mal bewirbt muss zumindest einen Test machen!!!!
Außerdem ein Training in Moral und Sozialkompetenz!!!!
Vielleicht lernen die Damen und Herren dann wieder den Wert von Staatsdienern!!!! Denn das sind sie. Sie sollen für die Bürger dieses Landes da sein!!!
11:36
Ausserdem ist das Verhalten der Journaille, die sich jetzt künstlich aufregen, zu bewerten. Journalisten erhalten von Autokonzernen vielfältige Vergünstigungen. Stichwort Presserabatt. Diese Vergünstigungen (kann man auch anders nennen) zahlt der normale Käufer mit. Ein derartiges System scheint unseren Journalisten/Moralisten egal zu sein.
11:18
Nun die Niedersachsen halten halt zusammen.
11:02
So mancher stellt sich hinter Lügnern und Betrügern und am Ende müssen diese doch das Feld räumen. Wulff wollte doch sowieso kein Mensch haben; ist doch von Merkel wieder so eingestilt worden, dass dieser Mensch gewählt wurde. Das Volk hätte mit Sicherheit anders entschieden. Wenn ich Wulff schon in seinem Konfirmationsanzug sehe lache ich mich kaputt. Und ob Rösler sich hinter ihm stellt oder nicht, ist doch egal. Rösler ist doch schon überhaupt nicht ernst zu nehmen.
10:56
da kommen mir Erinnerungen an den Ehrenvorsitzenden dieser Partei wieder hoch. Graf von Dingenskirchen.
10:42
Ach ja der Rösler das schlaue Kerlchen,klammert sich an jeden Strohhalm.
Wenn ein Politiker den Mund aufmacht hat er schon Gelogen