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Rettung für Uni Witten/Herdecke

20.06.2007 | 08:50 Uhr

Witten. Der Rettungsanker für die finanziell klamme Uni Witten/Herdecke kommt aus Düsseldorf: Das Familienunternehmen Droege International Group AG stellt zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Die Hochschule soll damit in eine Stiftungsuniversität umgewande

Nach Angaben des Unternehmens wollen sich weitere Unternehmen und Privatinvestoren an dem neuen Konzept für die Hochschule beteiligen. Das Geld ermögliche der Uni den Wechsel von einer gemeinnützigen GmbH in eine private Stiftungsuniversität. "Die Hochschule wird bei diesem Modell nicht mehr Eigentum von Gesellschaftern sein, sondern sich selbst gehören, sich selbst verwalten und weiterentwickeln."

Dieser Beschluss sei gestern vom Direktorium der Hochschule unter Leitung von August Oetker gefasst worden. "Wir wollen die Unabhängigkeit der renommierten Uni gewährleisten", erklärte die Miteigentümerin des Unternehmens, Hedda im Brahm-Droege. Die Droege International Group hat weltweit 2000 Mitarbeiter. Schwerpunkt ist die wirtschaftliche Beratung von mittelständischen Unternehmen.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Darmstädter Software AG-Stiftung als Investor den Wittenern einen Korb gegeben. Eine Übernahme der Uni erschien der Stiftung "zu riskant". Gute Chancen auf eine Übernahme hatte sich lange Zeit die Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH) ausgerechnet.

Von Matthias Korfmann

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