Regierung plant angeblich Abwrackprämie für alte Heizungen
17.08.2012 | 07:46 Uhr 2012-08-17T07:46:39+0200
Berlin. Die Bundesregierung plant einem Zeitungsbericht zufolge eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen. Hauseigentümer, die ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine neue Anlage austauschten, sollten künftig eine Einmalprämie erhalten.
Die Bundesregierung soll eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen planen. Die "Bild"-Zeitung (Onlineausgabe) berichtete, ein Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes verspreche Hauseigentümern eine Einmalprämie, wenn sie ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine neue Anlage tauschen. Finanziert werden solle dies über eine Abgabe von Heizöl- und Gashändlern.
Der Deutsche Mieterbund befürchtet, dass die Händler die Kosten direkt an die Verbraucher weitergeben. "Das macht das Wohnen noch teurer", warnte der Bundesdirektor des Mieterbundes, Lukas Siebenkotten in dem Blatt. Laut Zeitung heizen 30 Millionen Haushalte in Deutschland mit Gas oder Öl. Das sind 75 Prozent.
Der Präsident des Eigentümerverbandes Haus & Grund, Rolf Kornemann, sagte dem Blatt: "Solche Fördermodelle sind nichts anderes als eine Strafsteuer für Öl und Gas." (dapd/afp/rtr)

18:02
Für viele Politiker würde ich sie mit bezahlen! 50 % aller Parlamente sind überflüssig. Sie kosten nur Steuergeld.
16:58
die kosten der prämie kann man ja auf den strompreis aufschlagen-fällt doch nicht mehr auf. ich frag mich nur ob ich bald auch strom essen kann weil für anderes reicht das geld nicht mehr.
13:59
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War doppelt geklickt, Entschuldigung!
13:58
Vorschläge einer abgewrackten Regierung. Bloß, das es für diese Stümpertruppe keine Prämien, sondern fette Diäten gibt...
11:19
Wann gibt es denn eine Abwrackprämie für die unfähige Regierung?
Muss die Regierung jetzt auf Stimmenfang bei den Ausbesitzern gehen?
Es wird Zeit das der Normalbürger entlastet wird. Diese unfähige Regierung sollte sich an die Konzerne halten und denen mal ganz klare Auflagen geben. Aber da haben die Politiker ja schon ihre Posten und Pöstchen sichern und die wollen sie natürlich nicht aufs Spiel setzen.
Meinen Sie die Pöstchen,
des Altkanzlers Schröder bei Gazprom,
des ehemaligen Wirtschaftsministers Müller (Rot/Grün) bei der Steag,
des ehemaligen Außenministers Fischer bei Nabucco (RWE),
des Ministers Clement beim RWE?
11:11
Nein danke !!!
Einmal Prämie erhalten und dann jahrezehntelang noch höhere Öl- und Gaspreise.
Was glauben die Damen und Herren Politiker, woher die lieben Händler die zu zahlende Abgabe nehmen? - Die wird dort 10fach auf den Preis aufgeschlagen.
Nicht jede im "Biergarten entwickelte" Idee sollte in einen Gesetzesentwurf einfließen.
09:31
Wenn die Leute eine alte Heizung haben, dann müssen sie die halt selber ersetzen. Was hat die Allgemeinheit damit zu tun?
Ich lebe in einer Mietwohnung und Leute, die ein Haus besitzen kriegen was geschenkt. Was hat das mit Sozialstaat zu tun?
Wenn ich eine alte Frau habe, zahlt mir einer meine Bordellbesuche? :-D
08:44
da brauchen wieder ein paar handverlesene politiker eine neue heizung,anstatt sich selbst einen heizkostenzuschuss zu genehmigen.
08:36
Nachdem sich die Kanalsanierer schon eine goldene Nase verdienen durften, sind nun die Heizungsbauer an der Reihe. Was ist mit dem Altbaubestand in Essen oder anderswo im Ruhrgebiet, wo ganze Siedlungen mit sogenanntem Nachtstrom beheizt werden? Wo ganze Stadtteile in der Hand von amerikanischen "Investoren" vor sich hingammeln und darauf warten, der Bauwut von Investoren für Outletcenter oder anderer Einkaufzentren mit staatlicher Hilfe unter Aufsicht der gewählten Kommunalfürsten dem Abrissbagger geopfert zu werden.
Das Recht auf eine bezahlbare Wohnung ist ein Grundrecht, so wie Nahrung, Bildung und Gesundheit auch. Ein unausgerorenes Gesetz, nicht mehr als Flickschusterei. Eine vernünftige energetische Sanierung wäre sinnvoller! Reisst die Kühltürme der grossen Kraftwerke ab und benutzt die Abwärme zum Heizen! Ein Braunkohlekraftwerk mit einem Wirkungsgrad von 43% passt nich mehr in die heutige Zeit. Es gibt hervorragende Konzepte zum Abtransport dieser Wärme in Wohngebiete!
Die Abwärme der Kraftwerke wird dann in den zahlreichen Nachtstromheizungen genutzt, nicht wahr?
Oder müssen da nicht von Handwerkern andere Heizkörper monziert werden?
"In die heutige Zeit" gehören mehrere 100m hohe Vogelhackmaschinen, die durchschnittlich etwa nur 2000 Stunden im Jahr Windenergie in gut dotierten Strom umwandeln- unabhängig von seinem Bedarf .
"In die heutige Zeit" gehören kilometerweite Wälder aufgetürmten Metalls, in denen gelegentlich ein "Windstrom" von der Nord- bis zur Südspitze des Landes geleitet werden sollen - sch..egal, wie groß die Verluste sind.
"In unsere Zeit gehören" schließlich Mais-Monokulturen und vervoltaikte Dachflächen mit Billig-Solarzellen made in Ganz-Fern-Ost, die nur von Sonnenauf- bis untergang Strom produzieren können, dann aber zu Preisen, bei denen jedem Mineralölhändler die Hose eng wird.
Kraft-Wärme-Kopplung ist in der Grundidee sehr ökonomisch, allerdings muß zu deren Ausnutzung am Kraftwerksstandort nicht nur der jeweilige Energieträger verfügbar, sondern auch ein permanenter Abnehmer für die anfallende Verlustwärme erreichbar sein, sei es ein nahes Wohngebiet oder ein wärmeabhängiges Gewerbe.
08:34
Wie wäre es mal mit einer Abwrackprämie für völlig überflüssige Politiker ?