Rechtsextremer Terror
14.11.2011 | 18:00 Uhr 2011-11-14T06:00+0100Die Tatwaffe der Döner-Morde führt die Ermittler zur rechtsradikalen Vereinigung NSU.
Die Ereignisse in Deutschland überschlagen sich, aus verschiedenen Kriminalfällen wird ein großer Terror-Verdacht: Es geht um den Anschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn im Jahr 2007, bei der die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen wird. Es geht um einen Banküberfall in Eisenach und schwere Brandstiftung und die Explosion einer Doppelhaushälfte in Zwickau am 4. November 2011. Und es geht um die rästelhafte Mord-Serie, bei den so genannten „Döner-Morden“ wurden zwischen 2000 und 2006 acht türkischstämmige und ein griechischer Kleinunternehmer brutal erschossen. Alle neun Opfer wurden mit derselben Pistole getötet. Als diese Tatwaffe in Zwickau gefunden wird, stoßen die Beamten auf die rechtsradikale Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) und deren Bekenner-Video zu den "Döner-Morden". Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen.