Razzia bei Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker
19.01.2012 | 16:35 Uhr 2012-01-19T16:35:51+0100
Hannover. Wegen Bestechlichkeitsvorwürfen sind die Wohn- und Geschäftsräume des früheren Sprechers von Christian Wulff, Olaf Glaeseker, durchsucht worden. Er soll den "Nord-Süd-Dialog" des Eventmanagers Manfred Schmidt "gefällig gefördert" haben. Auch Schmidts Räume wurden durchsucht.
Im Zusammenhang mit der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff ist am Donnerstag das Privathaus seines ehemaligen Pressesprechers Olaf Glaeseker durchsucht worden. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Hannover durchkämmten Beamte des Landeskriminalamtes am Donnerstag das Haus von Glaeseker im niedersächsischen Wunstorf sowie Wohn- und Geschäftsräume des Eventmanagers Manfred Schmidt in Berlin und der Schweiz. Glaeseker und Schmidt werden Bestechlichkeit beziehungsweise Bestechung vorgeworfen, wie Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel mitteilte.
Aufgrund von Medienberichten und Ermittlungen bestehe der Verdacht, dass Glaeseker in den Jahren 2007 bis 2009 die Durchführung und Finanzierung des von Schmidt organisierten Nord-Süd-Dialogs "gefällig gefördert" habe, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Als Gegenleistung habe Glaeseker mehrfach unentgeltlich Urlaube in Ferienhäusern von Schmidt gemacht.
Der "Nord-Süd-Dialog" - ein Promi-Treffen zwischen Niedersachsen und Baden-Württemberg - hatte im Verlauf der Wulff-Affäre mehrfach eine Rolle gespielt. Dabei ging es in Medienberichten um die Frage, ob Wulffs einstige Regierungszentrale in Hannover Schmidt bei der Sponsorensuche behilflich war.
"Qualifizierter Anfangsverdacht"
Oberstaatsanwalt Lendeckel sprach am Donnerstag davon, dass seine Behörde inzwischen von einem "qualifizierten Anfangsverdacht" gegen Glaeseker ausgehe. "Das ist ein bisschen mehr als nur ein Anfangsverdacht", erklärte er.
Glaeseker soll ab 2008 mit seiner Frau dreimal in Auslandsquartieren des Eventunternehmers Manfred Schmidt gratis Urlaub gemacht haben. Der 50-Jährige, der als enger Vertrauter von Wulff gilt, war damals Niedersachsens Regierungssprecher im Rang eines Staatssekretärs und hätte als Landesbediensteter teure Geschenke wie einen Gratisurlaub vermutlich nicht annehmen dürfen. Wulff hatte Glaeseker am 22. Dezember ohne Angabe von Gründen entlassen.
Bei den Durchsuchungen in Wunstorf, Berlin und in der Schweiz wurden Schriftstücke und Computerdateien gesichert, die nun ausgewertet werden sollen. Gesucht wurde explizit nach Aufzeichnungen zum Nord-Süd-Dialog, den Urlaubsaufenthalten sowie allgemein beruflichen und privaten Verbindungen der beiden Beschuldigten miteinander.
Deutsche bei Rücktritts-Frage gespalten
Der "Nord-Süd-Dialog" war eine privat organisierte Veranstaltungsreihe, bei denen sich niedersächsische und baden-württembergische Unternehmen präsentieren sollten. Die Schirmherrschaft hatten Wulff und der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Günter Oettinger (CDU) übernommen.
In der Wählergunst profitieren kann die Opposition von der Affäre um Wulff weiter nicht. SPD und Grüne verloren in dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" leicht, während die Union zulegte. In der Bewertung der Affäre waren die Bürger gespalten: 46 Prozent waren für Wulffs Rücktritt, 45 Prozent waren dagegen. Der frühere CDU-Vize Wulff war mit den Stimmen von Union und FDP ins höchste Staatsamt gewählt worden. (dapd/afp)

16:00
Entrschuldigung .## 33...aber leiden sie jetzt an Verfolgungswahn??? Was haben die Grünen mit den Lug und Betruggeschichten von Wulff und seinem Pressesprecher zu tun???? Das haben die Beiden ganz alleine geschafft....hauptsache sie hatten einen vorteil davon.....aber Hallo...einfach nur korrekt bleiben.......nachher war es noch die Schlange im Paradies......
15:29
Die Grünen haben schon einen Bundespräsidenten auf dem Gewissen und machen einfach so weiter!
09:38
Der kann ja auch nicht mehr öffentlich auftreten, der ist ja immer irgendwo eingeladen...
19:40
Das alles zeigt doch, dass Wulff sich mit seinen Auftritten nur noch lächerlich macht. Wer sollte ihm noch glauben? Darum sollte er sein Amt aussitzen, weil es keine Verantwortung hat und überflüssig ist, jedoch sollte sich Wulff nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen. Er schadet sich nur weiter.
18:34
Sternbericht vom 21.Juni 2010:
Der Koalitionskandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Christian Wulff, hat sich für einen strikten Sparkurs ausgesprochen - auch bei sich selbst: "Das Ungerechteste ist immer, wenn man mehr Geld ausgibt, als man aktuell zur Verfügung hat, vor allem gegenüber kommenden Generationen", sagte Wulff am Montag dem ZDF. Deutschland müsse raus aus der schuldenfinanzierten Krisenbekämpfung.
Zitatende.
Dieses Versprechen kann er ja umgehend für seine Nachfolger noch umsetzen, bevor er geht!
Sonst hilft nur noch Murphy:
Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.
12:29
CW zu BW:"Schatz,die Anfeindungen des Plebs stehen wir gemeinsam durch".BW zu CW:"Ich schon,aber die Pauker unserer Blagen nicht".
10:18
Nächsten Monat weiss Herr Wulff vielleicht nicht einmal mehr, das er BP ist...?
07:57
Wie das doch alles zeitlich zusammen passt. Wer hat denn jetzt von wem gelernt wie man lügt und betrügt? Aber Wulff wird ja wie immer nichts gewusst haben. Also einen Bundespräsidenten der an so schwerer Alzheimer leidet hatte Deutschland noch nie. Merkel sollte mal lieber nicht über Korruptionen in anderen Ländern sprechen und diese bekämpfen wollen sondern sollte mal lieber in ihren eigenen Reihen anfangen. Solche Menschen sind noch in einer christlichen Partei. Aber vielleicht ist das bei denen der Begriff von christlich, Wie können solche Menschen eigentlich noch in den Spiegel schauen.
05:26
H. Gleaseker hat seinem Meister KlebeWulff halt gezeigt, wie aus politischer Macht Vorteilsnahme und Privilegien zu generieren sind. Oder war es umgekehrt? Na ja, zwei Emporkömmlinge im Dunstkreis der Mächtigen und Reichen die auch mal aus der goldenen Tasse trinken wollen und auf Kosten der Steuerzahler ihr "dolce vita" finanzieren lassen. NochBP Wulff hat zwar sein persönliches Bauernopfer gefunden, aber interessant wäre es schon, zu erfahren, mit welchem goldenen Handschlag KlebeWulff seinen "geliebten" Sprecher geschasst hat?
01:23
Tattoo serviert den Tee,bzw.Kaffee auch nur mangels weglaufenden Personals.Übrigens haben unsere bisherigen First Ladies weitaus besser dreingeschaut als Tina,Tine,Trine oder ähnlich.Eine Hilda Heinemann würde diese "Dame" keines Blickes würdigen.Und Gustav schon gar nicht.Der Rest unserer Ehemaligen würde nur feixen.