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Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher

23.05.2012 | 16:37 Uhr
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
Ist rauchen bald wirklich nur noch draußen erlaubt? Rot-Grün will ein Rauchverbot ohne Ausnahme.Foto: WAZ

Essen.  Die Diskussion mag nicht abbrechen, wenn es um das Rauchverbot geht. Nun, da Hannelore Kraft sich für ein komplettes Rauchverbot ohne Ausnahmen ausgesprochen hat, treffen die Gemüter aufeinander. Die Meinungen unserer Nutzer in einer Übersicht.

Rot-Grün tritt in NRW nach der Wahl breit auf und setzt sich für einen konsequenteren Nichtraucherschutz ein . Dieser soll durch ein Rauchverbot ohne Ausnahme in Gaststätten erreicht werden. Da beginnt die nächste Runde des Kampfes zwischen Rauchern und Nichtrauchern. Die Einen sehen das Rauchverbot ohne Ausnahme als diskriminierende Bevormundung. Die Anderen befürworten das Vorhaben von Frau Kraft und ihrer Koalition. Einige gehen sogar noch weiter und fordern ein Verbot von Tabakwaren.

„Rauchen gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit. Das weiß jeder“, schreibt ambros41 und verweist dabei auf Schwangere, Kranke und Kinder. Weiterhin fragt ambros41, ob die Gefährdung der Gesundheit anderer, durch das indirekte Rauchen nicht schon Grund genug sei, ein generelles Rauchverbot durchzusetzen. Eine Antwort gibt Nutzer Schneewittchen68: „Als Schwangere kann ich mir selber aussuchen, ob ich in eine Raucherkneipe gehe, oder nicht.“ Des Weiteren verweist Schneewittchen68 darauf, dass Kranke, Schwangere und Kinder vor Rauchern daheim und im Auto auch nicht geschützt werden.

Raucher können den Unmut der Nichtraucher allerdings nicht verstehen. „Was haben diese militanten Nichtraucher dagegen, wenn eine Gaststätte, die über mehrere Räume verfügt, einen davon für Raucher reserviert?“ fragt hajori. Ein Rauchverbot in Raucherclubs sei der größte Unsinn, denkt auch meigustu. Allgemein ist man als Raucher die Bevormundung leid. „Das Recht eines Rauchverbotes sollte man den Wirten überlassen“, schreibt michelucci und meint weiter, dass erwachsene Menschen wohl selbst entscheiden können, ob sie rauchen oder nicht.

Raucher zeigt kein Respekt vor achtjähriger Asthmakranken.

Ein Beispiel für einen untoleranten Raucher hat simmes geliefert. Er wartete mit seiner achtjährigen asthmakranken Tochter auf die Straßenbahn. „Da es regnet sitzen wir auf den überdachten Stühlen“, schreibt er in seinem Kommentar. Als sich ein Mann mit brennender Zigarette neben sie setzte, bittet ihn simmes freundlich nicht neben seiner kranken Tochter zu rauchen. Darauf wird der Raucher ausfallend, „und uns bleibt nichts übrig, als aufzustehen und um Regen zu warten.“ Nutzer Dr.Seltsam antwortet auf dieses Beispiel, dass er den Schluss „Raucher seien rücksichtslos“ nicht so leicht gelten lasse. „Das Problem ist, dass rücksichtsvolle Raucher nicht auffallen“, meint Dr.Seltsam in seinem Kommentar.

Ein Bier und eine Zigarette in einer Kneipe. Dieses Bild könnte es in Zukunft in NRW garnicht mehr geben.

Das Kneipensterben wird oft als Argument gegen das Nichtraucherschutzgesetz herangezogen. Die Befürworter des Gesetzes sind jedoch der Meinung, dass das Kneipensterben kein gutes Argument sei. Wieso? Weil das Kneipensterben auf Grund des Rauchverbots von der Tabaklobby beschwört worden sei, schreibt sauerlandisse. In Wirklichkeit habe es viele andere Gründe, von denen sauerlandisse einige aufzählt: „Den demografischen Wandel, veränderte Freizeitgewohnheiten, verqualmte Buden in die keiner der zahlreicher werdenden Nichtraucher hineingeht.“ Nutzer pritt1 hält dagegen, denn es stimme nicht, dass es in Bayern kein Kneipensterben gebe. „Es existieren nur noch die, die Möglichkeiten geschaffen haben draußen zu rauchen“, meint pritt1.

„Es gibt wirklich dringendere Probleme, als das Rauchverbot.“

Dass sich die Politik mit wichtigeren Themen als das Rauchverbot beschäftigen sollte, dieser Meinung sind einige Nutzer. Zum Beispiel seew1: „Hier wird ein ideologischer Krieg ausgetragen, bei dem es schon lange nicht mehr um die Sache geht, sondern nur noch um das “Rechthaben“.“ Man würde auf diese Art von gravierenden Problemen ablenken, die man nicht fähig sei zu lösen, kritisiert Pamphlet im Kommentar. Nutzer seew1 fragt sich außerdem, wo denn die Initiative der Regierung bleibe, den Tabakanbau und die Produktion von Zigaretten zu verbieten. Wieso es diese nicht gebe, beantwortet seew1 im nächsten Satz: „Weil die Steuern gebraucht werden!“

Ob man das Nichtraucherschutzgesetzt noch weiter anpassen sollte, darüber sind sich die Nutzer nicht einig. Codemancer, der sich selbst als Raucher geoutet hat schreibt, dass das Gesetzt derzeit völlig ausreichend sei. Die Raucher seien weiträumig nach draußen geworfen worden. „Wenn man das jetzt noch enger schnürt, dann werden einige Läden, die nur aufs Rauchen ausgelegt sind, kaputt gehen“, beschwert sich Codemancer. Es gäbe keinen Stress, wenn Toleranz auf beiden Seiten vorhanden ist, so Biker72. Außerdem findet er, dass es vollkommen ausreicht, „wenn ein Gaststätteninhaber sein Lokal als „Raucher“ oder als „Nichtraucher“ ausweist“. So würde den Inhabern ein Stück Freiheit überlassen werden, die ihnen mit einer Erweiterung des Gesetzes radikal genommen würde, schreibt Biker72. Auch jcm meint: „Raucherkneipen weiterhin bestehen lassen, schon passt’s“.

Martin Beierling



Kommentare
26.05.2012
14:37
Also wenn das wirklich unser Problem ist, dann weiß ich bald auch nicht mehr.
von onkelhelmut | #12

Fakt ist das ein überwiegender Großteil der Gastronomie und Kneipen eh schon völlige Nichtraucherzonen sind. Da wo es noch erlaubt ist, kann jeder frei wählen ob er sich in den Raucher- bzw. Nichtrauchbereich setzen möchte. Fakt ist auch das man so tut, als ob es ein Drittel der Bevölkerung die raucht überhaupt nicht geben würde. Mein Gott noch mal wenn wir uns nicht wirklich mal wieder auf das Leben und Lebenlassen in unserem wunderschönen Bundesland besinnen und endlich mal erkennen wo die wirklichen Problem liegen.... Wenn die Politiker egal welcher Coleur auf die wirklich drängenden Probleme unseres Landes, wie hohe Arbeitslosigkeit, zunehmende Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten , eine echte Gesundheits- und Rentenreform, stoppen des Kulturkahlschlages und endlich einer Schuldenbremse, damit es unseren Kindern später nicht mal das Genick brechen wird, genauso viel Aktionismus walten lassen würde, dann wäre wirklich allen Menschen, egal ob Raucher oder Nichtraucher geholfen.

24.05.2012
21:26
Hat man im Umkehrschluß dann auch als
von der_gehetzte | #11

Fußgänger und Radfahrer nicht das Recht Luft frei von Fahrzeugabgasen zu atmen? Müßten dann Auspuffanlagen ins Fahrzeuginnere geführt werden damit der Verursacher auch was von der guten Luft abbekommt? Oder sollte man Autos auch angesichts der Zahlen von Fußgängern/Radfahrern die durch ein Auto verletzt oder getötet werden gleich komplett verbieten?
Laßt uns am besten alles verbieten. Fangen wir am besten beim freien Willen an und gehen dann gleich zu Blödheit über.

2 Antworten
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von simmes | #11-1

Für den Straßenverkehr ist das doch geregelt. STVO §1:

"(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."

Und warum soll dann rücksichtsloses Verhalten auf öffentlichen Plätzen erlaubt sein?

Ich bin kein Autofahrer; aber dass in unserer Gesellschaft Autoverkehr in gewissem Ausmaß sinnvoll und nötig ist, dürfte jedem klar sein. Für die Befriedigung einer persönlichen Sucht gilt das eben nicht.

P.S. Freien Willen und Blödheit auf eine Stufe zu stellen, ist ein bemerkenswerter Ansatz, den ich aber lieber nicht nachvollziehen möchte.

Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von Hastalamuertesiempre | #11-2

Das... war die richtige Antwort!

;-)

P.S.: Mit Benzin kann man aber so richtig schön Kohle scheffeln und weiterhin Leute verpesten, staatlich abgesegnet von Lobbyisten-ähem, Politikern.

24.05.2012
09:27
Wer sich wissenschaftlich...
von Otto_Normalverbraucher | #10

...für das Thema "Gefährdung durch Tabakrauch" interessiert sollte sich mal den Artikel aus der Zeit zu Gemühte führen.
http://www.zeit.de/online/2005/51/passivrauchen/komplettansicht

Ansonsten plädiere ich für ein Komplettverbot von Tabak, dann Alkohol, danach Fett und Zucker! Alles Nachweislich gefährliche Stoffe die mich und andere gefährden und zum Tode führen!!!

5 Antworten
Wer sich wissenschaftlich...
von simmes | #10-1

...mit dem Thema beschäftigt, wird sich nicht ausgerechnet auf eine Studie beziehen, in der methodisch falsch gearbeitet wurde. Denn deren Ergebnis sagt ja weder über die Schädlichkeit noch über die Unschädlichkeit des "Passivrauchens" etwas aus.

Wer sich unabhängig informieren will, kann ja erst mal bei Wikipedia anfangen, wo ein recht umfangreicher Artikel zu finden, außerdem eine Menge Links zur weiteren Lektüre.

Wikipedia
von simmes | #10-2

Kleine Kostprobe aus dem Kapitel "Lobbyismus und geförderte Studien":

"Mehreren Experten, welche die Gefahren durch Passivrauchen als nicht nachweisbar beurteilen, wird vorgehalten, dass sie Forschungsgelder von der Tabakindustrie angenommen haben. Beispielsweise haben Wissenschaftler in einem Kölner Institut – welches zu 100% im Eigentum des Zigarettenherstellers Phillip Morris stand – Ergebnisse geliefert, die die Gefährlichkeit verharmlosen sollten. Dass die Gefährdung mit Todesfolge der Firma Phillip Morris sehr wohl bekannt war, dies aber auf keinen Fall an die Öffentlichkeit gelangen durfte, ist durch interne Dokumente der sieben größten Tabakkonzerne belegt, die diese Firmen im Zuge mehrerer Haftungsprozesse in den USA (Ankläger: 40 US-Bundesstaaten) zu veröffentlichen gezwungen waren. Die Dokumente, deren Zahl in die Millionen geht, sind noch nicht zur Gänze ausgewertet. Ein Großteil davon wurde vom US-Justizministerium im Internet veröffentlicht."

Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von Otto_Normalverbraucher | #10-3

Diese Studie dient schon seit Ende 2005 als Argumentationshilfe für diverse Politiker!
In Wikipedia kann jeder Hansel (Tabaklobbyist oder Nichtraucher) herumpfuschen und ist für mich nicht relevant.
Ich weiß nicht was stimmt oder nicht stimmt.
Es wäre mal an der Zeit, dass sich jemand mit dem Thema mal wirklich wissenschaftlich beschäftigt.
Vielleicht ist das Inhalieren von Kippenqualm viel gefährlicher als angenommen, vielleicht auch völlig unspektakulär.
Ich weiß es nicht!

Mit "Gesundheitsschutz" lässt sich ohne viel Marketingaufwand "positive" Politik machen, und das lässt bei mir alle Alarmglocken läuten.

Wer gewinnt mit Sicherheit jede Publikumsabstimmung im TV?
Das "behinderte" Kind mit dem dreibeinigen Hund aus dem rumänischen Tierheim!!!

Der Mensch tickt so!

"In Wikipedia kann jeder Hansel herumpfuschen"
von simmes | #10-4

Und die genannten Artikel sind alle getürkt?

Bis mir jemand schlüssig beweist, dass dieser Mix aus teilweise hochgradig krebserregenden Stoffen unschädlich ist, versuche ich dem Zeug aus dem Weg zu gehen - was leider an öffentlichen Orten nicht immer leicht ist.

Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von Otto_Normalverbraucher | #10-5

Ich weiß nicht ob da was getürkt ist oder was nicht.
Ich habe anfänglich zu anderen Themen auf Wiki, wo ich richtig Kenne von habe, Artikel entsprechend korrigiert. Die sind dann wieder auf das Falsche korrigiert worden.
Irgendwann habe ich es aufgegeben.

Aber gerade da viel Lobbyarbeit unterwegs.

Unschädlich wird es nicht sein. Ist ja kein reiner Sauerstoff (der im übrigen auch schädlich ist) der da durch die Luft weht.
Ich fürchte aber, dass die Relation nicht stimmt. Das was mir da erzählt wird, spiegelt nicht die tatsächliche Gesundheitsgefährdung wieder.

Ich rauche Zigarre, bin also nicht auf Nikotin in Kippen oder sonst angewiesen.
Zigarre ist ein reines Naturprodukt.
Da wird im Gegensatz zu Kippen nichts zugesetzt.
Die Hysterie ist mittlerweile so groß, dass mich vor 2 Jahren ein Vater in ca. 60m Entfernung, am windigen Strand, gebeten hat meine Zigarre auszumachen.
Grund: seine Kinder könnten krank werden!!!
Abends saß er mit seinen Blagen stundenlang am Lagerfeuer

24.05.2012
08:46
Ist doch ganz einfach
von Hui-Buh | #9

Rauchen in allen Gebäuden verbieten und fertig! Der Raucher kann überall rausgehen und sich dort ausstinken. Klappt überall wo es eingeführt wurde.

2 Antworten
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von actros1861 | #9-1

...der Säufer aber auch!

Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von Hui-Buh | #9-2

Der Säufer kann von mir aus gerne drinnen saufen. Ich muss da nicht mittrinken...

24.05.2012
08:20
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von KuKu | #8

Ob man dieses Thema so hoch hängen muss, weiss ich nicht, aber eine gewisse Rücksichtslosigkeit kann man vielen Rauchern nicht absprechen. Beispiele? Regelmäßige Aschenbecherentleerungen auf Parkplätzen, aber natürlich nicht im Papierkorb. Während der Autofahrt wird die Kippe selbstverständlich einfach aus dem Fenster geschnippt (mal darauf achten, wie die Seitenstreifen der Straßen aussehen, wenn dort mal das Gras gemäht wird). Ebenso immer wieder zu beobachten z. B. in Fussgängerzonen, der ausgeblasenen Qualm wird mal einfach so in Richtung der vorbeilaufenden Mitbürger geblasen. Auch immer wieder zu beobachten, die Raucher die vor Geschäften oder sonstigen Eingängen stehen und anderen beim betreten der Eingänge erst mal eine kräftige Ladung Tabakqualm verpassen. Ja liebe Raucher, dass man eurem Vergnügen auf der anderen Seite relativ intolerant gegenübersteht, habt ihr in erster Linie auch euch selbst zu verdanken.

3 Antworten
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von actros1861 | #8-1

...nun die Aschenbecher stehen oft in den Eingangsbereichen von Geschäften und als Raucher ist man bestrebt seinen Unrat bestimmungsgemäß zu entsorgen und nicht einfach wegzuwerfen....

Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von KuKu | #8-2

@actros: Der Unrat wird dann bestimmungsgemäß entsorgt, dafür landet der Qualm da, wo er erst recht nicht hingehört, in den Gesichtern der zufällig vorbeikommenden und evtl. nichtrauchenden Mitbürgern. Es ist auch möglich, etwas weiter vom Eingang entfernt zu rauchen und anschließend seine Kippe ordnungsgemäß zu entsorgen, aber das ist offensichtlich für viele Raucher zu mühselig, da belästigen sie dann doch lieber die anderen. Nein, mich stören nicht unbedingt die Raucherkneipen. Wenn ich da reingehe, entscheide ich selbst. Was mich bei sehr vielen (den meisten Rauchern?) stört, ist einfach die Selbstverständlichkeit mit der sie anderen die Teilnahme an ihrem "Vergnügen" aufzwingen.

Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von actros1861 | #8-3

@KuKu:...damit wir uns nicht falsch verstehen; Ich bin ebenfalls Raucher und auch mich stören die in den Eingängen zu Geschäften aufgestellten "Stinkbomben" ebenfalls! Hier wird definitiv zu kurz :-) gedacht weil die Aschenbecher auch meiner Meinung nach dort nichts zu suchen haben. Was die Teilen von Vergnügungen angeht ist man eh nicht mehr allein, egal wann und wo wird man fast immer gezwungen dies mit anderen teilen zu müssen, leider!

24.05.2012
07:55
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von B.Schmitz | #7

Das Thema Rauchverbot hängt einem zum Halse heraus. Die die wohl am lautesten nach dem Rauchverbot schreien haben wohl früher am meisten gequalmt. Das Rauchen schädlich ist weiß jeder. Aber man kann es auch übertreiben. Wenn wir auf die Straße gehen atmen wir ebenfalls schädliche Stoffe ein und welche schädlichen Stoffe wir in unseren Lebensmittel haben (auch Bioprodukte) möchte ich nicht wissen.
Die Politik sollte sich mal lieber um den hohen Alkoholkonsum kümmern.
Neben einem Säufer zu sitzen oder zu stehen finde ich weitaus widerlicher als neben einem Raucher zu sitzen oder zu stehen oder angepöbelt zu werden. Was ist mit denen die sturzbetrunken Auto fahren? Die gefährden niemanden? Diese Folgen sind dann weitaus dramatischer als sich dem Qualm zu unterziehen. Verbote über Verbote. Ich nenne das Bevormundung des Bürgers.
Alle Raucher sofort aufhören zu rauchen und der Staat kassiert keine Steuergelder mehr. Die Gesichter möchte ich dann sehen.

1 Antwort
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von Deepyello | #7-1

Das wir täglich vielen Imissionen ausgesetzt sind ist sicher richtig. Aber da wo man sie vermeiden kann, sollte man es auch tun. Und ja, einen Angetrunkenen neben sich zu haben kann widerlich sein, beinträchtigt aber zunächst nicht meine Gesundheit. Ob er dann später angetrunken einen Unfall baut, ist eine ganz andere Geschichte. Wenn ich meinem Nachbar jeden Tag gesundheitsgefährdende Dämpfe in die Wohnung blase, soll ich mich dann auch auf meine Rechte als freie Bürger berufen? Die Freiheit des Einzelnen hört immer da auf, wo er andere gefährdet. Ein Grundsatz, der leider nicht immer eingehalten wird. Und der dauernde Hinweis der Raucher auf fehlende Steuereinnahmen zieht auch nicht mehr. Allein die Einsparungen im Gesundheitsbereich würden zumindest einen Teil ausgleichen. Wenn wir dann noch aufhören unsere Steuergelder maroden Ländern nachzuwerfen, sollte der Ausgleich geschafft sein. Im übrigen können die Raucher ja auch weiterhin überall dort Rauchen, wo keiner gefährdet wird.

24.05.2012
07:26
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von Deepyello | #6

Es ist schon erschreckend mit welchen Argumenten hier die Raucher Angriffe auf ihre vermeindliche Freiheit verteidigen. Gastätten sind öffentlich und für jeden zugänglich. Und genau wie der Raucher hat auch der Nichtraucher ein Recht darauf, jede Kneipe ungefährdet besuchen zu dürfen. Raucher gefährden nun mal die Nichtraucher mit ihrem Qualm, aber nicht der vielleicht neben mir stehende "Säufer". Viele Länder machen es uns vor und es gibt keine Studie die negative Folgen für die Gastronomie feststellen konnte. Alle Studien in Deutschland wurden von der Zigarettenindustrie mitfinanziert und sind einseitig zu sehen. In Amerika gibt es in einigen Bundesstaaten bereits seit Mitte der 90er Jahre ein generelles Rauchverbot. Auch hier hat eine Langzeitstudie eher positive Efekte gezeigt. Ich würde gerne mal wissen, ob die Raucher, wenn sie in einem Urlaubsland mit generellem Rauchverbot sind, auch so einen Aufstand machen. Also, generelles Rauchverbot und in einem Jahr ist das Thema erledigt

23.05.2012
22:34
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von Biker72 | #5

Die Verbotskeule die bei der WHO im Ursprung liegt wird weiter geschwungen.Was sehr deutlich auf der Strecke bleibt ist die Menschlichkeit. Und so eine Politk wie sie insgesamt gestaltet wird zu dieser Sache, trägt zur Schürung bei. Also liebe Leute, meine ganz persönliche Ansicht und Empfehlung, ob Raucher oder Nichtraucher und ich bin jetzt keiner der was mit der Kirche zu tun hat - seid toleranter miteinander. Wenn das jeder beherzigt, wäre einiges einfacher. Allzuoft erleb ich Menschen, die mit Neid, Intoleranz, wenig Moral und auch Respektlosigkeit gegenüber anderen Menschen auftreten und das sind Grundlagen für gegenseitigen Stress, auf denen solche Gesetze wie hier auch gut fruchten. Was du nicht willst das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu! Allerdings kann ich auch kein freundliches Gesicht im Spiegel erwarten , wenn ich selbst grimmig hineinschaue.

23.05.2012
22:08
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von actros1861 | #4

Frau Kraft spricht sich für ein komplettes Rauchverbot aus? Na dann bestehe ich aber auch auf ein komplettes Alkoholverbot, denn Saufen schadet der Gesundheit ebenfalls! Raucher habe ich noch nie randalieren sehen, aber genügend Betrunkene, also auch Vertriebsverbot für Alkohol! Raucher sind als Unfallverursacher mit Sicherheit seltener auffällig als Angetrunkene bei einer Trunkenheitsfahrt. Aber das wird eh niemanden interessieren in der Landesregierung, schliesslich verdient der Staat an den Steuern...
und jetzt wird eine geraucht, ganz genüsslich!

1 Antwort
Frau Kraft spricht sich für ein komplettes Rauchverbot aus?
von simmes | #4-1

Nein, das tut sie nicht.

Bitte erst lesen, dann verstehen und schließlich ggfls. kommentieren!

23.05.2012
20:31
Rauchverbot - Nutzer beklagen sich über intolerante Raucher
von G.Mercator | #3

Bei dem Thema zeigen unsere Politiker "Gestaltungskraft" - die ihnen in denh allermeisten Bereichen einfach fehlt!

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