Putzige Roboter

Computermessen machen uns klar, wie hinterwäld­lerisch wir leben. Die meisten von uns haben ja ­leider noch keine Roboter, die saugen und putzen. Aber dennoch geht es uns ja so schlecht nicht. Immerhin müssen wir nicht mehr mit dem Bohnerbesen rumfuhrwerken. Heute ist schon einiges vollautomatisch, der Heimtrainer, selbst der Entsafter. Natürlich wird heute auch maschinell gespült. Das finde ich toll. Nur blöd, dass man erst mit dem Geschirr zur Maschine muss, und dann, dann stellt sich das gewaschene Geschirr ja auch nicht von alleine wieder in die Schränke. Ausräumen ist bitter. Besonders dann, wenn ein anderer das Ding eingeräumt hat. Da stecken Eierlöffel neben ­Kuchengabeln. Und während man zum Topfdeckel greift, hat man sich schon den Unterarm am Tomatenmesser aufgeschlitzt. Spülmaschinen, wie es sie heute gibt, sind doch von vorgestern. Die Zeit ist reif für mitdenkende Roboter. Und ich könnte sie für eine Aufgabe gebrauchen, die als nicht zu bewältigen gilt: Trockner ausräumen! Sockenpaare zusammensetzen!