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Putin will sich Waffengeschäfte nicht verbieten lassen

17.10.2012 | 18:25 Uhr
Foto: /RIA Novosti/AP/Alexei Druzhinin

Russland will sich seine Waffenverkäufe nur von den Vereinten Nationen limitieren lassen, wo es im Sicherheitsrat mit seinem Vetorecht allerdings derartige Resolutionen blockieren kann. Das geht aus Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin vom Mittwoch hervor. "Niemand kann Russland unter welchem Vorwand auch immer diktieren, mit wem es Handel treibt", sagte er.

Moskau (dapd). Russland will sich seine Waffenverkäufe nur von den Vereinten Nationen limitieren lassen, wo es im Sicherheitsrat mit seinem Vetorecht allerdings derartige Resolutionen blockieren kann. Das geht aus Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin vom Mittwoch hervor. "Niemand kann Russland unter welchem Vorwand auch immer diktieren, mit wem es Handel treibt", sagte er.

Putin ging nicht auf die Beschlagnahme russischer Lieferungen an Syrien in einem zur Landung in der Türkei gezwungenen russischen Flugzeug ein. Nach türkischen Angaben waren militärische Güter in dem Passagierflugzeug. Moskau hat erklärt, es werde seine Verträge mit Syrien über Rüstungslieferungen erfüllen. Das Regime von Präsident Baschar Assad bekämpft seit März 2011 eine Protestbewegung, der Konflikt ist inzwischen zum Bürgerkrieg eskaliert.

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