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Prozess gegen Terrorhelfer

22.01.2015 | 00:12 Uhr

Düsseldorf. Drei mutmaßliche Helfer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) stehen seit Mittwoch in Düsseldorf vor Gericht. Die zwei Frauen (22/25) und ein Mann (22) aus Bonn sollen den Terroristen Geld und Ausrüstung beschafft haben. Die Bundesanwaltschaft sieht darin eine Unterstützung der Terrorgruppe und die Vorbereitung eines Terroranschlags. Den Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Die Hauptangeklagte Karolina R. (25) erschien im Hochsicherheitstrakt des Gerichts im blauen Tschador. Die junge Mutter aus Bonn soll nach islamischem Recht mit einem IS-Terroristen verheiratet sein. An ihn floss laut Bundesanwaltschaft auch die Unterstützung: Helm- und Brillenkameras für Propagandavideos sowie insgesamt 11 000 Euro.

Der Mann ist im Internet in einem Video, das nahe der syrischen Stadt Homs entstanden sein soll, vor ei­nem Haufen Leichen zu sehen: „Wie ihr sehen könnt, haben wir geschlachtet“, ruft er begeistert.

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2015-01-22 00:12
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