Prozess gegen irakischen Schuhwerfer vertagt
19.02.2009 | 10:34 Uhr 2009-02-19T10:34:00+0100
Bagdad. Der Prozess gegen Muntaser el Saidi ist auf den 12. März vertagt worden. Der Journalist hatte weltweit Bekanntheit erlangt, als er den scheidenden US-Präsidenten George W. Bush bei seinem Abschiedsbesuch im Irak mit einem Schuh beworfen hatte. Im schlimmsten Fall drohen Saidi 15 Jahre Haft.
Der Prozess gegen den irakischen Schuhwerfer Muntaser el Saidi ist am Donnerstag kurz nach der Eröffnung auf den 12. März vertagt worden. Grund seien verfahrenstechnische Fragen, sagte der Präsident des Strafgerichts, Abdel Amir Hassan el Rubaje. In Absprache mit dem Büro des Regierungschefs müsse geklärt werden, ob der Besuch von US-Präsident George W. Bush im Dezember ein offizieller Besuch war oder nicht.
Der Angeklagte Saidi hatte bei dem Abschiedsbesuch von Bush in Bagdad am 14. Dezember seine Schuhe in Richtung des scheidenden US-Präsidenten geworfen und dabei gerufen: «Dies ist dein Abschiedskuss, du Hund!» Dem 30-Jährigen wird «Aggression gegen den Präsidenten eines ausländischen Staates» vorgeworfen. Er muss mit bis zu 15 Jahren Haft rechnen. Bush konnte sich wegducken und wurde nicht getroffen. Mitschnitte der Szene sorgten für Furore, Saidi wurde vor allem in der arabischen Welt bejubelt. (AFP)

00:55
zu schön um wahr zu sein...
:-)
22:20
*LOL*
Volbesetzte Besucherränge im Bundestag und alle ziehen ihre Schuhe aus............
22:18
für alle die ihrem anti-us-amerikanismus freien lauf lassen wollen:
http://www.sockandawe.com/
wann fliegen wohl die ersten schuhe gen obama, der heute erstmal gezeigt hat, dass yes, he can send soldiers to other countries...
22:11
auch für mich ist der schuhminator von bagdad ein held. der einzige richtige mann in ganz arabien!
schade, dass er diesen kriegsverbrecher nicht hart am helm getroffen hat...
bush soll ja nur noch in moscheen seine reden halten, weil man dort die schuhe ausziehen muss... ;-)
dass dieser held für das werfen von schuhen 15 jahre einfahren könnte, ,zeigt doch, dass es mit freedom & democracy im us-befreiten irak auch nicht weit her ist...
19:16
Hallo,
Ich kenne keinen einzigen Menschen auf der Welt der den Schuhhelden verurteil. Der Schuhheld hat aus der Seele der Menschen geworfen. Ein Nobelpreis wäre angemessene belonung.
17:29
Schade, das er nicht getroffen hat. Hätte garantiert keinen falschen getroffen...
12:00
Hier könnte Mister Bush Größe beweisen und sich für den Attentäter einsetzen.
Eine symbolische Verurteilung wäre der Tat genüge !
10:19
15 Jahre Haft für so ein Resusäffchen? Ok, wären die Schuhe seit Jahren ohne Wechsel in Gebrauch gewesen, aber so??