Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Politik

Proteste vor der US-Botschaft in Tunesien

12.09.2012 | 18:02 Uhr
Foto: /AP/Hassene Dridi

Die Proteste gegen einen islamkritischen Film aus den USA haben sich am Mittwoch auf Tunesien ausgeweitet. Etwa 50 Menschen versammelten sich vor der amerikanischen Botschaft in der Hauptstadt Tunis. Einige von ihnen verbrannten US-Flaggen oder traten sie mit Füßen.

Tunesien (dapd). Die Proteste gegen einen islamkritischen Film aus den USA haben sich am Mittwoch auf Tunesien ausgeweitet. Etwa 50 Menschen versammelten sich vor der amerikanischen Botschaft in der Hauptstadt Tunis. Einige von ihnen verbrannten US-Flaggen oder traten sie mit Füßen. Ein verstärktes Aufgebot an Sicherheitskräften hielt die Demonstranten aber von dem Botschaftsgebäude fern.

Bei einem Angriff auf das US-Konsulat in der libyschen Stadt Bengasi wurden am Dienstag der Botschafter und drei weitere Amerikaner getötet. Auch in Kairo kam es zu gewaltsamen Protesten. Auslöser war ein in den USA produzierter Film über den Propheten Mohammed.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

 
Aus dem Ressort
Amtsinhaber Bouteflika gewinnt Präsidentenwahl in Algerien
Algerien
Abdelaziz Bouteflika bleibt wie erwartet Präsident in Algerien. Die Opposition in dem öl- und gasreichen Land spricht von dreistem Wahlbetrug. Echte Beweise dafür gibt es jedoch bislang nicht.
Rüstungsfirmen wollen schneller über Exporte informieren
Waffenexporte
Die Rüstungs-Unternehmen wollen die Öffentlichkeit schneller über Waffenlieferungen ins Ausland informieren. Damit kommt die Industrie einer Forderung der Bundesregierung nach. Bislang werden Rüstungsgeschäfte manchmal erst nach zwei Jahren gemeldet.
Ukraine sagt "Sonderstatus" für russische Sprache zu
Ukraine
Auch nach der Unterzeichnung des Friedensplans bleibt die Lage in der Ost-Ukraine gespannt. Die pro-russischen Kämpfer weigern sich, die besetzten Gebäude zu freizugeben. Der Friedensplan sieht Gewaltverzicht beider Seiten vor — und die Entwaffnung der Separatisten.
Bundesagentur will höhere Hartz-IV-Hürden für Selbstständige
Arbeitsmarkt
Sie betreiben einen Imbiss, arbeiten als freie Fotografen oder als freischaffende Künstler. Über die Runden kommen sie aber nur mit Hilfe der Jobcenters. Das will die Bundesagentur jetzt einschränken.
"Bürgerliste" wirbt mit dunkelhäutigem Verbrecher um Stimmen
Wahlkampf
Peinliche Panne im Kommunalwahlkampf in Dortmund: Von Wahlplakaten der "Bürgerliste" zum Thema "innere Sicherheit" blickt ein grimmiger dunkler Verbrecher herab. Setzt die "Bürgerliste" Gewalt und Kriminalität mit dunkelhäutigen Menschen gleich? Der Vorsitzende verneint. Schuld sei die Druckerei.