Pro: Kein Luxus, sondern ein Muss

Ein Badbesuch soll erschwinglich bleiben.
Ein Badbesuch soll erschwinglich bleiben.
Foto: www.blossey.eu

Bäder sind eine kommunale Aufgabe. Auch wenn viele Kom­munen mit Blick auf ihre schwierige finanzielle Lage inzwischen anderer Auffassung sind.

Häufig appellieren sie an die engagierte Bürgerschaft, sie könne die Bäder doch in Eigenregie betreiben. Einen kleinen ­Zuschuss und die Immobilie gebe es gleich kostenlos dazu. Wie ­uneigennützig!

Bäder wurden als Zuschuss­betriebe angelegt. Niedrige Eintrittspreise sollten das Badever­gnügen vor allem für Familien mit wenig Einkommen erschwinglich machen. Dass die Kommunen es versäumt haben, Rücklagen zum Beispiel für Sanierungen zu bilden, kann nicht bedeuten, dass die Bürger diese Suppe auslöffeln müssen.

Schwimmbäder sind Teil der Sport- und Gesundheitsförderung. Sie müssen vor allem für Kinder gut erreichbar und erschwinglich sein. Sie sind keine „Luxusgüter“, sondern öffentliche Aufgabe. Und die kostet Geld.