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Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken

28.05.2009 | 17:00 Uhr
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken

Berlin. Der pragmatische Flügel innerhalb der Linken warnt vor einer Spaltung der erst 2007 gegründeten Partei. Versuchen, Pragmatiker aus der Partei zu drängen, müsse eine klare Absage erteilt werden. Da sei auch die Parteispitze gefragt.

Der pragmatische Flügel innerhalb der Linken warnt vor einer Spaltung der erst 2007 gegründeten Partei. «Die Suche nach Gemeinsamkeiten und nicht zuerst nach Unterschieden sollte auf unserem weiteren Weg im Vordergrund unseres Handelns stehen», sagte der Initiator des «Forums Demokratischer Sozialismus», Stefan Liebich, am Donnerstag der Nachrichtenagentur ddp. Eine zerstrittene und damit schwache Linke nütze niemandem.

Versuchen, Pragmatiker aus der Partei zu drängen, müsse eine klare Absage erteilt werden, forderte Liebich mit Blick auf den Bundesparteitag Ende Juni in Berlin, auf dem das Wahlprogramm zur Bundestagswahl beschlossen werden soll. Da sei «auch die Parteispitze gefragt». Ohne Pluralismus habe die Partei «keine Zukunft», mahnte der Berliner Vizefraktionschef, der im Herbst in den Bundestag einziehen will. Kürzlich waren mehrere prominente Mitglieder aus der Linken ausgetreten, darunter der ehemalige Berliner Haushaltsexperte Carl Wechselberg.

Mehr als Protestpartei

Als Knackpunkt des innerparteilichen Richtungsstreits nannte Liebich unter anderem die Frage der Regierungsbeteiligung. «Wir fordern ein, dass die Erfahrungen von Linken in Regierungsverantwortung in Ländern und Kommunen ebenso in unsere Arbeit einfließen, wie die Erfahrungen aus gewerkschaftlicher Arbeit oder außerparlamentarischen Bündnissen», heißt es in einem am Donnerstag verbreiteten Aufruf der Strömung. «Wir glauben, dass Veränderung mit Opposition beginnt, aber nicht, dass sie damit auch endet.» Die Linke müsse «mehr werden als Protestpartei einerseits oder SPD minus Schröder andererseits».

Der Aufruf appelliert zugleich an Kritiker in den eigenen Reihen, trotz mancher Meinungsverschiedenheiten Geduld zu haben, in der Partei zu bleiben und gemeinsam nach Antworten auf Zukunftsfragen zu suchen. Notwendig sei gerade in Wahlkampfzeiten eine «neue Kultur des Wettstreits der Ideen», heißt es. «Zerrissenheit» und «täglicher Kleinkrieg» freue nur die politische Konkurrenz. (ddp)

DerWesten

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Kommentare
29.05.2009
11:34
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von scorpionx | #29

@ kuba4711 # 27;

da ist wohl wahr, frau gegebenenfalls (einfach mal mitzählen, wie oft sie das wort pro sendung sagt ), war streckenweise, u. a. mit der etwas arrogant wirkenden art von herrn zu guttenberg überfordert ...
eigentlich mag ich unseren derzeitigen wirtschaftsminister sogar, aber gestern war er, vllt. seines mangelnden schlafes geschuldet, etwas schwierig, um es freundlich zu sagen ...

was den spiegel anbelangt, so habe ich gerade im forum der online-ausgabe, auch kritische töne zum thema gelesen ...
dort gibt es ebenso wie hier, die ewig gestrigen dazulernbehinderten und die mitdenkenden, die sich etwas intensiver mit der materie beschäftigt und daher einen hohen wissensvorsprung haben ...
auch wenn ich nach wie vor der meinung bin, dass es nichts nervigeres und gefährlicheres, als dumme menschen gibt, so schlägt doch ein GROßES herz in meiner linken brust, mit platz für empathie, auch bei randgruppen ...

den sogen. konservativen, geht ganz schön die muffe, das ist allenthalben zu erkennen ---
und wie finde ich das ??? -> richtig !!! ... ;-))

29.05.2009
10:57
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #28

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

29.05.2009
10:05
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von kuba4711 | #27

@ 26 Bin mit deiner Einschätzung einverstanden. Muss aber gleichzeitig die Moderation von Madame Illner kritisieren und auch das mediale Echo dieser Sendung bei dem Desinformationsorgan der neoliberalen Bürgerschaft -nämlich dem Spiegel-.
Dort wird über die Sendung berichtet ohne auch nur einmal den Namen Lafontaine auch nur zu erwähnen.
Merke :Zensur findet nicht statt und den sog. Bürgerlichen geht der ***** ganz schön auf Grundeis.

29.05.2009
08:19
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von scorpionx | #26

gestern bei maybrit illner, waren wieder die gleichen platitüden zu hören, wie sie hier von den üblichen verdächtigen, zwar immer und immer wieder geschrieben, aber dadurch auch kein bisschen wahrer werden ...

o. k., diesmal kamen sie von einem fußballer (jetzt manager) und jeder weiß, wie es um den durchnschnittlchen bildungsgrad bei dieser species bestellt ist ...
aber egal, ich finde, man darf nicht arrogant sein und muss sich auch um diese menschen kümmern ...
herr uli hoeneß glaubte, wiedereinmal einen leichtverwandelbaren elfmeter auf seinen schlappen zu haben (fand natürlich entsprechend wenig informierte anhänger, aus den bekannten arenenkurven unter den claqueuren), aber ebenso wie bei der em 1976, im finale gegen die tschechoslowakei, konnte er nicht verwandeln, scheiterte kläglich und machte keine gute figur ... ;-))

oskar lafontaine hat ulli hoeneß in dessen (bescheidene) schranken gewiesen und kostenlose nachhilfe in politik und wirtschaft erteilt ...

http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,1021235,00.html?dr=1

analoges gilt für eine neues sendeformat auf phoenix: MACHT TRIFFT MEINUNG, hier hat gregor gysi den journalisten matthias matussek eines besseren belehren dürfen oder müssen ...

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/245557

fazit: wahltag ist zahltag und abgerechnet wird am schluss ...

29.05.2009
00:30
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von holzwurm. | #25

@ 22 von kuba4711

auf dem rechten bzw. richtigen flugfeld will doch immer nur der terroropa mit seinem blondchen doof landen.
zum glück wurde er ja rausgeworfen.
etwas besseres hätte für alle beteiligten und unbeteiligten gar nicht geschehen können.
jetzt müssen nur noch die horster savallen das feld räumen. die können ja dann die p-olitisch w-ahnsinnigen g-ruppierung wieder aktivieren und wieder für mehr hundeklos kämpfen. *lol*
wobei es im pannschoppen ohnehin eine so braune ecke gibt, dass genau dort alle hunde ihren haufen hin machen könnten.

28.05.2009
23:09
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von james connolly | #24

uha! gäääääähn!

bis zur europawahl müssen wir uns wohl von derwesten mit den angeblichen spaltungs- und auflösungstendenzen in der doch eigentlich neuen und dynamischen partei die linke zutexten lassen.

prominete mitglieder verlassen die linke, wie herr, augenblick ich muss scrollen, ah wie herr wechselberg, haben also die linke verlassen. wer zum teufel ist herr verwechselberg.

nicht schummeln - googeln gilt nicht...

28.05.2009
21:51
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von DerWahreRudi | #23

#21

zwischen den beiden Froschschenkeln?

28.05.2009
21:28
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von kuba4711 | #22

@ 20 Du bist offenbar ein intellektueller Tiefflieger ,der immer auf dem rechten bzw. richtigen Flugfeld landen will?
Von denen gibt es bei der restsoziokratie genug.

28.05.2009
20:32
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von immerNett | #21

Ich dachte es kann in Deútschland nicht schlimmer kommen, doch irrte die Linken kamen. Mein Herz schlägt auch Links aber mein Verstand ist in der Mitte.

28.05.2009
19:08
Pragmatiker warnen vor Spaltung der Linken
von roterBaron | #20

@ # 17 von 7654321 schreibt mal wieder seine ureigene Wunschvorstellung der Realität. Es konnte keine Ablehnung auf etwas erfolgen, was nie erbettelt werden wollte.
Auch wurden an keiner Stelle Menschen pauschal für dämlich erklärt. Ganz im Gegenteil. Hat er doch nur erklärt, dass rund vier fünftel dumm sind und diese leider das eine nicht dumme fünftel durch ihr Gebrüll übertönt.
Somit sind Sie es doch, die die Gruppierungsmitglieder pauschal für dämlich erklärt. Somit läßt sich auch Ihr letzter Satz sehr gut nachvollziehen und erklärt bei Ihnen einiges.
Beste Grüße

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