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Occupy Wall Street

Polizei setzt Tränengas gegen Occupy-Bewegung Oakland ein

26.10.2011 | 10:18 Uhr
Polizei setzt Tränengas gegen Occupy-Bewegung Oakland ein
Demonstranten der Bewegung „Occupy Wall Street“ protestieren an einer Kreuzung in der Nähe des Rathauses im kalifornischen Oakland gegen die Macht der Banken. Quelle: Reuters.

Oakland.In der Nähe der US-Metropole San Francisco ist die Polizei mit Tränengas gegen hunderte Demonstranten vorgegangen, die erneut aus Protest gegen die Macht der Banken auf die Straße gegangen waren.

Wie ein Fotograf beobachtete, wurde bei den Protesten am späten Dienstagabend mindestens ein Mensch verletzt, der von einem Tränengaskanister getroffen wurde und bewusstlos liegen blieb. Zuvor sollen einige der Demonstranten Steine auf die Beamten geworfen haben.

Bereits am Dienstagmorgen hatte die Polizei Berichten des „San Francisco Chronicle“ zufolge mehr als 80 Menschen festgenommen, die ein Protestcamp vor dem Rathaus der Stadt errichtet hatten.Nach der Auflösung der Zeltstadt versammelten sich die Demonstranten später aber erneut und warfen Eier auf die Beamten.

Die Protestierenden zählen sich zur Bewegung „Occupy Oakland“ (“Besetzt Oakland“), angelehnt an die weltweiten Bankenproteste unter dem Motto „Besetzt die Wall Street“ der vergangenen Wochen. Das Protestcamp in Oakland hatten die Demonstranten vor zwei Wochen errichtet.

Auch in Atlanta (Georgia) harrten rund 50 Menschen in einem Park aus, nachdem die Polizei diesen umstellt und die Demonstranten aufgefordert hatte, ihre Besetzung zu beenden. (afp, dapd)

DerWesten

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Kommentare
26.10.2011
12:55
Polizei setzt Tränengas gegen Occupy-Bewegung Oakland ein
von wohlzufrieden | #2

Polizei setzt Tränengas gegen Occupy-Bewegung Oakland ein Dabei ist denen schon genug nach weinen zumute. Aber Uncle Sam schützt eben sein liebstes...

26.10.2011
12:18
Polizei setzt Tränengas gegen Occupy-Bewegung Oakland ein
von MisterB | #1

Genau wie hier in Deutschland: Wenn das Volk nicht so spurt wie die Wirtschafts- und Bankenbosse es wollen, wird halt die Staatsgewalt gegen diese Menschen eingesetzt.
Wie bei Stuttgart 21 wird auch demnächst bei weiteren Protesten gegen die Banken in deutschen Städten gegen Demonstranten vorgegangen werden.
Die Regierung hat nun mal nichts am Hut mit den Wünschen und Forderungen des größten Teil der Bevölkerung. Auch heute wird im Bundestag wieder zu Gunsten der europäischen Banken entschieden....

...und wenn Bosbach und einige andere Politiker mit Charakter, und natürlich die Linke, dagegen stimmen, werden uns unsere regierungstreuen Medien wieder erzählen, dass Bosbach und die Linke die Bösen sind....


...und so für dumm verkauft werden die Leute demnächst wieder die Parteien wählen, die heute wieder mit unseren Steuergeldern die Banken und Wirtschaft anderer Länder retten...

:-)

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