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Piraten-Chef warnt vor zu viel Online-Kommunikation

10.08.2012 | 08:21 Uhr
Piraten-Chef warnt vor zu viel Online-Kommunikation
Piratenpartei-Chef Schlömer plädiert für mehr Offline-Kommunikation. (dapd)

Berlin.  Ihr Thema ist das Netz, ihre Kommunikation läuft über das Internet wie bei keiner anderen Partei in Deutschland: Jetzt warnt ausgerechnet Piratenpartei-Chef Schlömer vor zu viel digitaler Kommunikation und plädiert für direkte Gespräche. Zudem hätten Abstimmungen mit Kärtchen Charme. Ein Schritt zurück?

Der Vorsitzende der Piratenpartei , Bernd Schlömer, rät den Mitgliedern seiner Partei zu mehr direkter Kommunikation. "Die digitale Kommunikation ist noch nicht soweit, dass sie alle Facetten von Kommunikation erfassen kann", sagte Schlömer der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Mimik und Gestik könne man im virtuellen Raum oft nicht abbilden. "Es ist ganz wichtig, dass sie sich auch treffen". Das pflege man in der Partei auch, etwa durch Stammtische oder thematischen Treffen an Wochenenden.

Hammelsprung hat laut Piraten-Chef Charme

Der Vorsitzende der internetaffinen Partei sprach sich zudem dagegen aus, althergebrachte Abstimmungssysteme auf Parteitagen oder im Bundestag durch elektronische Mittel zu ersetzen. Alte Modelle wie die Abstimmung mit Kärtchen oder der sogenannte Hammelsprung im Bundestag hätten doch Charme, findet Schlömer.

"Das ist eine schöne Kultur. Die sollte beibehalten werden", sagte der 41-Jährige und betonte: "Demokratie muss immer lebendig sein." Auch bei Abstimmungen auf Parteitagen der Piraten würden die Anwesenden zur Wahlurne schreiten. "Das hat auch was Befreiendes", betonte Schlömer. (dapd)

Piraten im Landtag NRW

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Kommentare
13.08.2012
19:39
Piraten-Chef warnt vor zu viel Online-Kommunikation
von ulrics | #3

Was die Online Kommunikation angeht liegt der Bernd leider etwas daneben. Es werden zwar keine Gesten und Tonlagen übertragen allerdings werden schon Metainformationen mit Übertragen.
Man sieht, wieviel Mühe sich jemand mit einem Text gegeben hat, ob Smilies einen bestimmten Eindruck abmildern und etliches hängt natürlich auch von der persönlichen Beziehung zu einer Person ab.

10.08.2012
14:10
#1
von Neutraler-100 | #2

Was denn nun, haben die Piraten sich gegen den Ankauf gestellt, oder sollen sie sich dagegen gestellt haben.

Quellen bitte und kein Gefasel.

2 Antworten
Piraten-Chef warnt vor zu viel Online-Kommunikation
von NilsK | #2-1

Hier sind die Quellen: https://blog.piratenpartei-nrw.de/fraktion/2012/08/08/walter-borjans-unterstutzt-beschaffungskriminalitat/

http://www.taz.de/!99273/

Piraten-Chef warnt vor zu viel Online-Kommunikation
von kuba4711 | #2-2

@ NilsK
Auch bei Ihnen bedanke ich mich herzlich

10.08.2012
11:53
Niedliche Berichterstattung über die Freibeuter -Partei
von kuba4711 | #1

So ,so :
Da ist dem westen.de nichts Besseres eingefallen als dieses Thema im Zusammenhang mit den sog. Piraten aufzugreifen?
Was ist denn mit dem Beitrag der Piraten in der Welt?
Ob online oder nicht ,spielt da keine Rolle.
In diesem Artikel sollen sich die Piraten "negativ " gegenüber dem Kauf der Steuer -CD`s durch einen der wenig verbliebenen Sozialdemokraten in der Reste -SPD ,also Herrn Bojans , ausgesprochen haben.
Wird dadurch die System -Rolle ,die die Piraten -wie die Grünen und die FDP auch - übernehmen sollen zu offensichtlich?
Fragen über Fragen.

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