Piff, paff, Puff

Neulich im Wald schauten wir nach der Hütte, die wir dort im November errichtet hatten. Also, eine Hütte ist es nicht, eher ein Schichtwerk aus Ästen und Stöcken, kaum mehr Platz drin als für zwei, zugig, ohne Tür oder Fenster, dafür mit undichtem Dach – aber zu meckern gibt’s nix. Das Ding steht wie eine 1, und kommt nicht noch ein Waldbrand oder ein Jahrhundertsturm, wird sie wohl für immer dort sein, diese Superhütte. Früher hatten wir im Siepen ein Baumhaus in luftiger Höhe. Das war gleich mehrfach von Vorteil. Die Eltern trauten sich nicht nach oben. Man konnte die Tonpfeife mit Gras stopfen, anzünden, rauchen und so lange mit Übelkeit in der Ecke liegen, bis es wieder ging. Mit meinem Kumpel Andi aß ich dort Puffreis, der in Mode war und am Büdchen teure 50 Pfennige die Tüte kostete. Wir lachten alberne Tränen, weil der Puffreis Puffreis hieß und wir einen Zusammenhang vermuteten. Das Baumhaus war irgendwann verrottet, 50 Pfennige wurden abgelöst von 50 Cent. Dafür bekommt man Puffreis, aber nichts im Puff, also einfach mal vermutet das...