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Pferdefleisch-Skandal: Verbraucherschützer kritisiert Aktionsplan

18.02.2013 | 22:43 Uhr
Foto: /dapd/Maja Hitij

Der Zehn-Punkte-Plan von Bund und Ländern als Reaktion auf den Pferdefleisch-Skandal ist beim Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Gerd Billen, auf deutliche Kritik gestoßen. "Der Plan verdient den Namen Aktionsplan nicht", sagte er dem Sender "Phoenix" am Montag. "Unter dem Strich ist zu wenig dabei herausgekommen", beklagte er.

Dortmund (dapd). Der Zehn-Punkte-Plan von Bund und Ländern als Reaktion auf den Pferdefleisch-Skandal ist beim Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Gerd Billen, auf deutliche Kritik gestoßen. "Der Plan verdient den Namen Aktionsplan nicht", sagte er dem Sender "Phoenix" am Montag. "Unter dem Strich ist zu wenig dabei herausgekommen", beklagte er.

Es sei enttäuschend, dass künftig nicht mehr Geld für Lebensmittelkontrollen bereitgestellt würde. "Deswegen ist es auch enttäuschend, dass hier nur neue Absichtserklärungen gemacht werden." Als positiv in dem Plan wertete Billen, dass die Eigenkontrollen der Wirtschaft in die Untersuchungen mit einbezogen und die Verbraucher besser informiert werden sollen.

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