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Petra Roth vermisst "urbane Modernität" bei der CDU

24.10.2012 | 09:53 Uhr

Die langjährige Frankfurter Oberbürgermeisterin und Städtetagspräsidentin Petra Roth (CDU) hat sich besorgt über die Schwäche ihrer Partei in Großstädten geäußert. Nach der Niederlage des von der CDU aufgestellten Kandidaten bei der Stuttgarter OB-Wahl forderte sie mehr "urbane Modernität". Dies fehle den CDU-Landesverbänden, sagte sie der "Süddeutschen Zeitung".

München/Frankfurt (dapd). Die langjährige Frankfurter Oberbürgermeisterin und Städtetagspräsidentin Petra Roth (CDU) hat sich besorgt über die Schwäche ihrer Partei in Großstädten geäußert. Nach der Niederlage des von der CDU aufgestellten Kandidaten bei der Stuttgarter OB-Wahl forderte sie mehr "urbane Modernität". Dies fehle den CDU-Landesverbänden, sagte sie der "Süddeutschen Zeitung".

Roth, die im Juli ihr Amt als Stadtoberhaupt an den Sozialdemokraten Peter Feldmann abgegeben hat, beklagte, dass die CDU in drei Jahren sieben Oberbürgermeisterposten verloren hat, darunter Hamburg, Köln, Duisburg, Frankfurt und Stuttgart. Bei diesen Wahlen gehe es weniger um Parteien, es handele sich um Persönlichkeitswahlen. "Gewählt wird derjenige, der den Bürgern die größte Authentizität vermittelt", sagte Roth. Sie selbst habe als "liberale, nicht auf Partelinie fixierte Oberbürgermeisterin" Wahlen gewonnen.

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