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Paris und London schließen Militäreinsatz in Syrien nicht aus

30.08.2012 | 21:10 Uhr
Foto: /AP/Lefteris Pitarakis

Frankreich und Großbritannien schließen im Umgang mit Syrien keine Option aus - auch nicht die einer militärisch erzwungenen Flugverbotszone. Die von der Türkei geforderte Einrichtung von Schutzzonen für Flüchtlinge sei ohne militärisches Eingreifen nicht durchsetzbar und werde daher im UN-Sicherheitsrat derzeit keine Unterstützung finden, sagte der britische Außenminister William Hague.

New York (dapd). Frankreich und Großbritannien schließen im Umgang mit Syrien keine Option aus - auch nicht die einer militärisch erzwungenen Flugverbotszone zum Schutz der Zivilbevölkerung. Die von der Türkei geforderte Einrichtung von Schutzzonen für Flüchtlinge sei ohne militärisches Eingreifen nicht durchsetzbar und werde daher im UN-Sicherheitsrat derzeit keine Unterstützung finden, sagte der britische Außenminister William Hague am Donnerstag vor einer Sitzung des Gremiums in New York.

"Aber für die Zukunft schließen wir keine Option aus", fügte er hinzu. Sein französischer Kollege Laurent Fabius erklärte, London und Paris seien sich in diesem Punkt "ganz und gar einig".

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