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Paris bestätigt Tod des Top-Terroristen Said in Mali

23.03.2013 | 17:15 Uhr
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Der Al-Kaida-Topterrorist Abdelhamid Abu Said ist tot. Er ist Ende Februar bei Kämpfen im Norden von Mali ums Leben gekommen, wie die französische Regierung am Samstag offiziell mitteilte. Said war einer der führenden Köpfe von Al-Kaida im islamischen Maghreb (AKIM), deren Rückzugsgebiet das Tigharghar-Massiv an der Grenze zu Algerien war.

Paris/Berlin (dapd). Der Al-Kaida-Topterrorist Abdelhamid Abu Said ist tot. Er ist Ende Februar bei Kämpfen im Norden von Mali ums Leben gekommen, wie die französische Regierung am Samstag offiziell mitteilte. Said war einer der führenden Köpfe von Al-Kaida im islamischen Maghreb (AKIM), deren Rückzugsgebiet das Tigharghar-Massiv an der Grenze zu Algerien war. Dem algerischen Staatsbürger wurde unter anderem vorgeworfen, in den Jahren 2009 und 2010 zwei westliche Geiseln getötet zu haben.

Der Tod Saids sei eine "wichtige Etappe" im Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone, hieß es in einer Erklärung des Élysée-Palastes. Frankreich hatte im Januar auf Bitten Malis einen Militäreinsatz gegen Islamisten im Norden des westafrikanischen Landes begonnen und rund 3.500 Soldaten in die Region entsandt.

dapd

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