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Papst streckt China die Hand aus

18.08.2014 | 00:20 Uhr

Seoul. Bei seinem ersten Besuch in Asien hat Papst Franziskus erneut China die Hand ausgestreckt. Er hoffe, „dass jene Länder eures Kontinents, mit denen der Heilige Stuhl noch keine vollständigen Beziehungen unterhält, nicht zögern, einen Dialog zum Wohl aller voranzutreiben“, sagte der 77-Jährige am Sonntag in einer Rede vor rund 100 asiatischen Bischöfen. Das Treffen am vorletzten Tag seines fünftägigen Besuchs in Südkorea fand an der 130 Kilometer südlich von Seoul gelegenen Märtyrer-Gedenkstätte von Haemi statt.

Neben China habe der Vatikan auch keine diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea, Vietnam, Myanmar, Laos, Bhutan und Brunei, so Vatikansprecher Lombardi. Der Appell des Papstes richte sich an alle diese Länder.

Zum spirituellen Höhepunkt seines Besuchs in Südkorea sprach der frenetisch begrüßte Papst bei einer Freiluftmesse vor Hunderttausenden Menschen im Zentrum der Hauptstadt Seoul 124 Märtyrer selig. Es handelt sich um Koreaner, die im 18. und 19. Jahrhundert in der Chosun-Dynastie wegen ihres christlichen Glaubens gefoltert und getötet wurden.

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2014-08-18 00:20
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