Opposition kritisiert Merkel wegen Äußerungen zu Lohnungleichheit
25.08.2009 | 08:34 Uhr 2009-08-25T08:34:00+0200
Berlin. Ein Interview von Bundeskanzlerin Merkel in einer Zeitschrift hat die Opposition scharf kritisiert. Darin hatte Merkel Frauen dazu ermuntert, bei Lohnungleichheit beim Chef zu protestieren. Grünen-Spitzenkandidatin Künast sagte, Merkel habe keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit der Frauen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist wegen Aussagen zu Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern in die Kritik geraten. Die frühere Bundesjustizministerin und bayrische FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte dem «Tagesspiegel», die Ursachen für Lohnunterschiede seien «komplexer» als von Merkel dargestellt. «Viel zu viele Frauen arbeiten in Teilzeit und in Minijobs, weil ausreichende Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder fehlen», sagte die FDP-Politikerin. Zahlreiche Studien belegten, dass in «kaum einem anderen europäischen Land so wenige Mütter arbeiten wie in Deutschland.»
Ruf nach den Gewerkschaften
In einem am Montag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift «Emma» hatte Merkel gesagt, sie «rate jeder Frau, die für die gleiche Arbeit weniger als ihr Kollege verdient, selbstbewusst zum Chef zu gehen und zu sagen: Da muss sich was ändern!» Eine staatliche Regelung der Benachteiligung von Frauen bei den Löhnen lehnte die Bundeskanzlerin als nicht «erfolgversprechend» ab. Die Politik werde aber «immer wieder mahnen und Druck machen.» Auch müssten sich Gewerkschaften «um dieses Problem kümmern und für Verbesserungen eintreten».
Die Grünen-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Renate Künast, sagte, Merkel habe «keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit von Frauen.» Sie mache die Frauen zu «Bittstellerinnen, statt ihnen mit Gesetzen den Rücken zu stärken.» Es sei «beschämend, dass Frauen immer noch fast ein Viertel weniger verdienen als Männer.» Nötig sei ein Gleichstellungsgesetz für die Wirtschaft. (afp)

18:59
Dann sollte Merkel wohl am besten die Frauen fragen, wie viel Pension bekommen soll.
13:14
Die FDJ Gesandte Merkel lebt in einer Traumwelt. Durch Mauer und Seilschaften wurde ihr Blick noch weiter getrübt. Naja, wenigstens die Seilschaften führt sie im Sinne der Ex TäTäRä weiter. ( Ackermann und der ****** Kanzler !!
12:46
Woher soll das Merkel die Lebenswirklichkeit der Frauen kennen???
12:40
Weiß die Frau in welchem Land sie Kanzlerin ist?
11:31
die kanzlerin bedankt sich derweil bei ihren gönnern (vgl. link von supply #2) ...
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2892974
wer weiß, vllt. sehen wir sie später in irgendeiner banketage wieder ???
gas-gerd hats ja vorgemacht, wie man während der amtszeit, für die zeit
danach bestens vorsorgt ...
wieder einmal hatte die linke (hier: gesine lötzsch) bereits vorher den wahren durchblick ...
für soziale gerechtigkeit und gegen krieg -> mein herz schlägt links ...
11:28
Kuba was sagst du als Frau dazu?
09:10
Frau Künast hat eben nicht Recht mit Ihrem Geschwafel. Waren es doch die Grünen die dieses hervorragende Antidiskriminierungsgesetz noch schärfer gestaltet haben als es die EU-Gesetzgebung vorsah.
Und jetzt? Jetzt werden in Wahlkampfzeiten diejenigen beschimpft die sich auf dieses Gesetz berufen??? Vermieter, Arbeitgeber und viele andere leiden unter der Unsinnigkeit dieses Gesetzes ganzjährig, da sollte Frau Künast nicht Ihre eigenen Grundsätze einfach für den kurzen Wahlkampf vergessen.
08:57
Die Kanzlerin und die Banken
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2892974
08:26
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08:26
Ich kann dieses fleischgewordene NICHTS nicht
mehr ertragen.
Habe im Leben viele Politiker kommen und gehen
gesehen. Ausser Kohl war so ein politisches
Neutrum nicht dabei.