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Oliver Wittke bleibt Vorsitzender der Ruhr-CDU

21.09.2012 | 20:12 Uhr
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Oliver Wittke bleibt Vorsitzender der Ruhr-CDU
Oliver Wittke (CDU, l.) )und Frank Baranowski (SPD) bleiben die führenden Köpfe ihrer Parteien im Revier. Die beiden Gelsenkirchener treten selten gemeinsam auf.Foto: Martin Möller

Essen/Gelsenkirchen  Der Bezirksparteitag der CDU im Ruhrgebiet hat Oliver Wittke als Vorsitzenden am Freitagabend im Amt bestätigt. Auch die SPD im Revier steht weiter zu ihrem bisherigen Chef: Frank Baranowski bleibt Sprecher der Ruhr-SPD, das haben die SPD-Vorsitzenden im Revier am Freitag entschieden.

Oliver Wittke bleibt Vorsitzender der CDU Ruhr, des mit 25 000 Mitgliedern größten Bezirksverbandes der Union im Land. Offenbar infolge des desaströsen Wahlergebnises der CDU bei der Landtagswahl erreichte Wittke beim Bezirksparteitag in Essen diesmal nur 81,7 Prozent der Stimmen – etwa zehn Prozent weniger als beim letzten Mal. 85 Delegierte stimmten für, 19 gegen Wittke.

Der neue und alte Vorsitzende warb dafür, die Rolle des Regionalverbands Ruhr (RVR) zu stärken: Das Ruhrgebiet müsse die Möglichkeit haben, seine eigenen Angelegenheiten selbst regeln zu dürfen. Der rot-grünen Landesregierung warf Wittke „Wortbruch“ beim Thema Dichtigkeitsprüfung von Kanälen vor. Stellvertretende Vorsitzende der CDU Ruhr wurden Steffen Kanitz (Dortmund), Thomas Kufen (Essen), Benno Portmann (Recklinghausen), Pera Vogt (Duisburg) und Kartinah Wrobbel (Ennepe-Ruhr-Kreis).

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bleibt Sprecher der Ruhr-SPD. Die SPD-Vorsitzenden im Revier bestätigten ihn und die anderen Mitglieder des Sprecherkreises in ihren Positionen. Auch Baranowski spricht sich für einen stärkeren RVR aus.

Die Sozialdemokraten an Ruhr und Emscher wollen sich unter anderem dafür einsetzen, den Regionalverband Ruhr (RVR) zu stärken. Der RVR brauche neue Aufgaben, heißt es. So müsse das Ruhrgebiet künftig selbstständig Fördermittel der Europäischen Union einwerben und Einfluss auf die Verkehrsplanung in der Region nehmen können.

Baranowski sieht das Revier auch bei der Verteilung von Fördermitteln des Bundes im Nachteil: „Beispielsweise fließen Mittel für die Verkehrsinfrastruktur bevorzugt in den Süden der Republik. Die Versuche des RVR, Bundesverkehrsminister Ramsauer einzuladen, sind bisher von seinem Ministerium abgeblockt worden.“ Baranowski unterstrich seine alte Forderung, Geld dürfe künftig nicht mehr nach Himmelsrichtung, sondern nach Bedürftigkeit verteilt werden.

Neben Frank Baranowski sitzen im Sprecherkreis der Ruhr-SPD Thomas Eiskirch (Bochum) als Stellvertreter, Bärbel Bas (Duisburg), Dietmar Köster (Ennepe-Ruhr-Kreis), Franz-Josef Drabig (Dortmund) sowie der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link.

Matthias Korfmann

Kommentare
24.09.2012
13:17
Stan und Olli...
von Pilger | #5

Schaut man sich die atemberaubende Erfolgsgeschichte Gelsenkirchens in den letzten 15 Jahren an, kommt man unweigerlich zu dem Entschluss, dass es für die Besetzung der Spitzenpositionen in Ruhr-CDU und Ruhr-SPD keine besseren Kandidaten gibt, als Gelsenkirchens amtierenden OB und dessen Vorgänger. Die Arbeitslosigkeit in dem Emschermetropölchen hat sich auf schlappe 15% (+/-) reduziert, die Lebensqualität der Menschen konnte sich trotz erhöhter Feinstaubbelastung im Süden und überschrittener Benzolwerte im Norden durch Hans-Sachs-Haus und Herkules spürbar verbessert und durch Millionenschwere Finanzspritzen wird Schalke jetzt jedes Jahr Meister der Herzen. Früher war das Ruhrgebiet dunkel und grau. Seit Wittke und Baranowski die Geschicke der beiden größten Parteien lenken, sieht man einer rosaroten Zukunft entgegen.

23.09.2012
20:17
Oliver Wittke bleibt Vorsitzender der Ruhr-CDU
von Murphy07 | #4

Mein Gott...hat er endlich wieder ein Jöbchen...wo er " seine CDU " vertreten kann....hoffentlich ist die Ablage für ihn groß genug.......Die werden in der CDU NRW auch nicht schlau......

22.09.2012
22:01
1932 | #1 - Ihre Eigenleistung als Kommentator…
von TreuerLeser | #3

…besteht, wenn ich den Text richtig analysiert habe, aus dem Wort „Aha“ und zwei Pünktchen.

Der Rest, der noch dazu mit dem Thema selbst nichts zu tun hat und fünf Jahre zurückgreift, ist kopiert, wobei Sie keine Quelle angeben und nicht einmal den Fußnoten-Hinweis „22“ gelöscht haben. Bei anderen Kommentaren arbeiten Sie ebenfalls in dieser Weise.

Loriot hat zwar mit dem Wörtchen „Aha“ geistreiche und bleibende Passagen in seine Sendungen gebracht.

Diesen Eigenschaften wird Ihr Kommentar m. E. aber nicht gerecht.

22.09.2012
17:51
Oliver Wittke bleibt Vorsitzender der Ruhr-CDU
von wohlzufrieden | #2

Bei seiner Fahrweise braucht der Vor preschende, Pardon "Vorsitzende" aber mindestens einen Sportsitz, noch besser einen Schleudersitz...

21.09.2012
21:04
Oliver Wittke bleibt Vorsitzender der Ruhr-CDU
von 1932 | #1

Aha..

Im September 2007 beabsichtige Wittke den Geschäftsführerposten der landeseigenen Wohnungsbauförderungsanstalt (WFA) mit einem Duz- und Parteifreund, dem vormaligen Direktor der Sparkasse Gelsenkirchen Matthias Klein, zu besetzen.[22] Dies brachte ihm im Landtag und in den Medien massive Kritik ein. Kleins Eignung für den Posten wurde in Frage gestellt und Wittke verdächtigt, einen Freund ins Amt heben zu wollen. Am 19. September wurde Wittke im Landtag dazu befragt. Er äußerte sich mit: „Mir war bekannt, dass ich Herrn Klein kenne.“
Am 17. Oktober verglich Klein in einer im Landtag verbreiteten E-Mail die Berichterstattung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mit „Stürmer-Methoden“. In Folge der daraufhin einsetzenden Kritik zog er seine Bewerbung für den Geschäftsführerposten zurück.

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