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Obama will höhere Steuern für Reiche

21.01.2015 | 00:10 Uhr

Washington. US-Präsident Barack Obama fordert Steuererhöhungen für Reiche. Schlupflöcher bei ererbten Vermögen sollen geschlossen, Spitzensätze bei der Besteuerung von Kapitalerträgen und Dividenden von jetzt 23,8 Prozent auf 28 Prozent angehoben werden. Obama hofft auf Mehreinnahmen in Höhe von 320 Milliarden Dollar (277 Milliarden Euro) innerhalb der nächsten zehn Jahren.

Im Gegenzug will er Freibeträge für Doppelverdiener mit geringeren Einkünften und für Kinderbetreuung erhöhen. Die Frage ist nur, wie er das schaffen will. Im Kongress haben inzwischen die Republikaner die Mehrheit und für die Republikaner sind höhere Steuern Teufelszeug, das das eben erstarkende Wirtschaftswachstum nur gefährde.

Zudem hatte Obama bereits mit seinen Alleingängen den Zorn der Republikaner geweckt. Etwa mit seiner Verfügung, bis zu fünf Millionen illegale Einwanderer vor der Abschiebung zu schützen.

Auch in den Medien gab es bereits vor Obamas Rede zur Lage der Nation reichlich Kritik: Obama habe bereits so viele Initiativen bekanntgegeben, dass er kaum noch Neues zu verkünden habe. „Sagen Sie die Rede ab“, kommentierte die „Chicago Tribune“.

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Obama will höhere Steuern für Reiche
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2015-01-21 00:10
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