Nur die Harten kommen durch

Tausende Teilnehmer quälen sich bei dem legendären „Warrior-Race“, dem „Krieger-Rennen“ in Pretoria, Südafrika, durch das gefürchtete „Schlamm-Monster“, einer besonders harten Prüfung des Wettbewerbs. Bei den sogenannten Black-Ops-Rennen kommen die Athleten an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Bei den Rennen müssen die Teilnehmer auf den fünf bis 25 Kilometer langen Parcours 20 extrem schwierige Hindernisse überwinden, etwa schwierige Schlammgruben durchwaten, Feuerwände überspringen, Mauern und Holzwände überklettern, sie müssen durch dunkle Röhren rutschen, von Türmen springen, sich an Ringen über Stacheldraht und Hürden hangeln, über hohe Netze klettern und manche Gemeinheiten mehr überstehen. Wer es geschafft hat, dem winkt am Ende als Belohnung eine Medaille, die ihn als wahren Krieger ausweist. Zusammen mit der Gewissheit, die Vorstellung über die eigenen Belastungsgrenzen verschoben zu haben – sofern man die Zielflagge erreichte.

Alle Fotos: kim lufbrook/dpa