NRW will Integration per Gesetz besser regeln
06.02.2012 | 07:46 Uhr 2012-02-06T07:46:00+0100
Düsseldorf. NRW will die Talente von Migranten in Schule, Beruf und Kommune besser nutzen. Als erstes Flächenland wird der Landtag in dieser Woche ein Integrationsgesetz beschließen. „Mit 25 Prozent Migranten ist NRW eindeutig ein Einwanderungsland“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider der WAZ.
NRW will die Talente von Migranten in Schule, Beruf und Kommune besser nutzen. Als erstes Flächenland wird der Landtag in dieser Woche ein Integrationsgesetz beschließen. „Mit 25 Prozent Migranten ist NRW eindeutig ein Einwanderungsland“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider der WAZ.
Künftig sollen in jeder Kommune gesetzliche Mindeststandards für Integration gelten. Dafür sollen in allen Kreisen und kreisfreien Städten schrittweise 54 kommunale Integrationszentren entstehen, die die 27 Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien ersetzen. Ziel ist es, Bildung, Arbeit und ein spannungsfreies Zusammenleben mit Migranten in Stadtteilen zu fördern und mit Migrantenverbänden vor Ort zu koordinieren. Schneider legte Bedingungen für die Integration fest. Dazu zählen die Beherrschung der deutschen Sprache und die Anerkennung der Verfassung. Im Gegenzug werden die Anstrengungen zur beruflichen Qualifikation von Migranten mit Kammern und Verbänden verstärkt.
Im Landeshaushalt 2012 will Schneider insgesamt 14,1 Millionen Euro für das Projekt ausgeben. Das neue Gesetz sieht auch die Verpflichtung zur Einstellung von mehr Migranten in Landesbehörden vor. Bereits seit 2011 erprobt NRW anonymisierte Bewerbungen bei Einstellungsverfahren. Zudem werden Migranten gezielt auf Behördenstellen hingewiesen.

10:35
Mir persönlich sind alle Religionen zuwider, meiner Meinung nach gehören Religionen zu den Grundübeln.
Ich akzeptiere aber, dass es Menschen gibt, die Glauben.
Und unser Grundgesetz schützt religiöse Ansichten.
Sie setzen wieder voraus, die Muslime seien eine homogene Gemeinschaft, die alle ähnlich streng gläubig sind.
Das ist nicht so, das wäre auch unwahrscheinlich.
Wir sehen doch bei den meisten hier lebenden Muslimen durchaus eine Affinität zum westlichen Lebensstil. Kleidung, Technik, Musik.. Die Religion ist bei den jungen Muslimen oft nur vorgeschoben um sich abzugrenzen, oder aber familiär gewünscht.
Verstehen Sie mich nicht falsch.
Wer unsere Lebensart ablehnt oder gar verachtet hat hier nichts zu suchen, ist aus diesen Gründen auch gar nicht integrationswillig.
Extremisten, ob religiöse oder politische, müssen wir nicht dulden.
Darüber hinaus hat es uns aber nicht zu interessieren, ob jemand, Christ, Muslim, Jude, Zeuge Jehovas oder sonstwas ist..
17:46
Mir konnte bisher niemand erklären, warum es so erstrebenswert sein sollte, eine Kultur, die eine zivilisationsfeindliche Religion wie ein Dogma vor sich her trägt , in unser Land zu integrieren.Was können wir uns von dieser Kultur abschauen, was von ihr lernen?
Ich möchte darauf mal eine ernste Antwort haben, bevor mir jemand eine Integration auf Teufel komm raus verkaufen will.
Dass die Zuwanderung seit geraumer Zeit stagniert ist dagegen aber richtiger Fakt, genau wie der, dass der Name "Mustafa" bei neugeborenen Jungen im Ruhrgebiet mittlerweile an Nummer eins steht.
15:56
Man muss aber dennoch Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus bennen dürfen..
Und auch klarmachen, dass die persönliche Wahrnehmung keine Schlüsse auf die Gesamtsituation zulässt.
In Deutschland findet seit Jahren kaum nennenswerte Zuwanderung statt.
Der Ausländeranteil liegt seit mitte der 1990er stabil bei etwa 9%
Das Problem der ungezügelten Zuwanderung, nicht arbeitswilliger "Sozialschmarotzer" existiert objektiv gar nicht.
Das mag derjenige anders sehen, der in Nähe eines Stadtteils mit hohem Ausländeranteil lebt, das ist aber eine Sache der Wahrnehmung, nicht der Statistik.
Dann finde ich sehr merkwürdig, dass ein großer teil unserer Gesellschaft offensichtlich meint, die Integration sei eine Sache, die nur von einer Seite kommen kann.
Dem ist aber nicht so.
Es gehört auch immer eine Gesellschaft dazu, die integrieren möchte.
In vielen Köpfen ist die Diskrimierung völlig normal und Gesellschaftsfähig.
Wenn ein Vermieter keine Mieter mit muslimisch klingenden Namen nimmt, dann ist das offene Diskriminierung.
Wer ganze Bevölkerungsgruppen in einen Topf wirft und ihnen gemeinsame Charaktereigenschaften und Absichten unterstellt, ist nicht weit weg von dem Gedankengut, das vor vielen Jahren die Verbrechen der Nazis möglich gemacht hat.
Da muss sich auch niemand empören..
Natürlich gibt es Probleme und die müssen auch angesprochen werden.
Wir dürfen von Zuwanderern, egal woher sie stammen, natürlich auch Integrationswillen einfordern.
Als "Lohn" für Integrationswillen müssen wir aber auch etwas bieten:
Nämlich Chancengleichheit.
Wer unsere Gesetze respektiert und unsere Sprache spricht muss die gleichen darf nicht aufgrund seines Namens benachteiligt werden.
Auch wenn andere mit diesem Namen sich falsch verhalten.
Egal, ob er Mustafa, Luigi oder Vitali heißt.
Wie frustrierend muss es für junge Menschen, mit türkischem Migrationshintergrund sein, wenn sie ständig diese Schikanen erleben müssen?
Und die Schikanen existieren, sind oft genug benannt und bestätigt.
15:02
Anmerkung zu meinem Beitrag unter @39
Es gibt noch einen gewichtigen Grund, warum Integartion in diesem Lande nicht funktioniert. Es gibt leider sehr viele Menschen in unserem Land die es verlernt haben, mit Kritik oder anderen Meinungen umzugehen. Sie leben mit dem Zwang jeden sofort diffamieren oder als Nazi beschimpfen zu müssen. Da bei merken sie nicht, dass sie sich selber damit ins Abseits stellen. Sie sind die eigentlichen Brandstifter die den Rechten den Boden bereiten. Wer mit offenen Augen durch unser Land geht und vielleicht sogar an der einen oder anderen Stelle ein wenig Einblick bekommt, der weiß welche Probleme es gibt. Nur weil das Thema der Politik unangenehm ist, werden die Leute auch in Zukunft nicht schweigen.
13:41
...mir verkneifen, fest zu stellen, dass rechte Hetze kontraproduktiv ist?!
Zumal solche Hetze schwer an zu nehmender Weise mit den Boden bereitet, auf dem sich tumbe Nazi-Mörder tummeln?!
Blablabla? Ja, nee, iß klah...
13:27
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13:17
Von wem belieben zu zu schwadronieren? Von Wirtschaftsheuschrecken (Gesetzeslücken nutzen, falsche Identitäten mittels Schein-/Briefkastenfirmen, Leben geniessen, was mit Sozialleistungen nur schwerlich zu schaffen ist) ?
Und was die "falsch verstandene" Politik betrifft: Es hat keine Inennenswerte ntegrations-Politik gegeben, diesen daraus resultierenden Scherbenhaufen den Migranten vor die Tür zu kehren, ist ein mieser Stil, der von Defiziten in Sachen eigenständigem Denken genährt wird.
Es gibt unzählige Beispiele, wie sich Menschen längst daran gemacht haben, miteinander an Lösungen zu arbeiten.
Rechte Hetze und Vereinfachungen sind da - wie immer - kontraproduktiv...
12:55
@34 eksom
Sie verdrehen hier einiges aber ganz gewaltig. Es hat immer schon Zuwanderung gegeben nach Deutschland. Nur früher kamen die Menschen hier her um zu Arbeiten und sich eine Existenz aufzubauen. Heute ist es bei vielen (und das sind deutlich mehr als die von Ihnen genannten 15%) anders. Sie wollen hier weder Arbeiten, noch sich in irgendeiner Form anpassen. Im Gegenteil! Sie versuchen uns ihre Kultur aufzudrängen (Islam usw.) und genießen das Leben in der sozialen Hängematte. Sie kommen zum Teil schon mit falschen Identitäten, nutzen die Lücken in den Gesetzen aus und werden aus einer falsch verstandenen Politik heraus auch noch in ihrer Lebensweise bestärkt. Das alles führt dazu, dass alle die sich hier integrieren nicht mehr wahrgenommen werden, aber die generelle Abneigung gegen die Migranten in der Bevölkerung immer mehr zunimmt. Nur wenn es klare Regeln gibt, kann es ein vernünftiges Miteinander geben. Aber der Zug ist längst abgefahren. Die Integartion ist auf voller Breite gescheitert. Da helfen auch die Ausnahmen nichts.
12:54
Weil die kein Deutsch sprechen?
12:47
Es ist wohl eine Frage der eigenen Erfahrungen..
Ich lebe und arbeite seit Jahren mit Menschen aus aller Herren Länder.
Meine direkte Arbeitskollegin, in meinem Büro, ist ebenfalls Türkin.
Meine alten türkischen Schulfreunde, aus den 1970er und 1980er Jahren sind, soweit mir bekannt, auch alle im Job, zum Teil Eigenheimbesitzer und von mindestens einem weiß ich, dass er studiert hat.
Das ist meine Lebenswirklichkeit..
Die schlimmen, kriminellen, nicht integrierten Türken, kenne ich nur aus dem Fernsehen und den Kommentaren hier.
Aus meiner Sicht sind die anderen Berichte Einzelfälle..
Sind Sie der Meinung, dass ihre Sicht eine objektive ist?