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Schulpolitik

NRW-SPD will Turbo-Abi kippen

02.02.2010 | 13:23 Uhr

Düsseldorf. Die SPD in NRW will das Turbo-Abi kippen. Demnach sollen die Gymnasien künftig selbst entscheiden, ob sie das Abitur nach 12 oder nach 13 Jahren anbieten. Im Falle eines Erfolgs bei der Landtagswahl werde die „schwarz-gelbe Pannen-Reform“ an den Schulen überarbeitet.

Die SPD will die von der Landesregierung beschlossene Verkürzung der Abiturzeit von 13 auf 12 Jahre korrigieren. Im Falle eines Erfolgs bei der Landtagswahl am 9. Mai werde die «schwarz-gelbe Pannen-Reform» an den Schulen überarbeitet, sagte die SPD-Schulexpertin Ute Schäfer am Dienstag in Düsseldorf.

Laut SPD sollen Schüler nach 13 oder nach 12 Jahren die Reifeprüfung ablegen können. Wie in Schleswig-Holstein solle es in Absprache mit den Eltern Möglichkeiten geben, dass Gymnasien selbst entscheiden, ob sie das Abitur nach 12 oder 13 Jahren anbieten, sagte die frühere Schulministerin Schäfer. Der durch die übereilte Reform ausgelöste Lernstress für Schüler in der Sekundarstufe I solle an den Schulen wieder entzerrt werden. (ddp)

DerWesten



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