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NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer

15.07.2012 | 19:17 Uhr
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
NRW-Innenminister Ralf Jäger will die Promillegrenze bei Radfahrern von 1,6 auf 1,1 Promille senken.Foto: dapd

Düsseldorf.   Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) will die Promillegrenzen senken. In NRW waren im vorigen Jahr 960 betrunkene Radfahrer an Unfällen mit Toten und Verletzten beteiligt.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) fordert die Senkung der Promillegrenze für Radfahrer. „Die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit für Radfahrer muss von 1,6 auf 1,1 Promille gesenkt werden“, sagte Jäger der WAZ. In NRW waren im vorigen Jahr 960 betrunkene Radfahrer an Unfällen mit Toten und Verletzten beteiligt.

„Manche kommen mit dem Rad zur Party, weil sie glauben, sich dann betrinken zu können“, kritisierte Jäger. „Betrunkene Radfahrer sind aber eine Gefahr für sich und andere. Damit muss Schluss sein. Von den 960 in schwere Unfälle verwickelten Radfahrer hatten 840 mehr als 1,1 Promille im Blut. Der höchste Wert lag bei 5,0 Promille.“

Betrunkene Radfahrer riskieren Strafanzeige

Alkohol
Strengere Regeln fürs Radeln - von Frank Preuß

Die Forderung von Ralf Jäger, die Promillegrenze für Radfahrer zu senken, ist richtig. Denn Betrunkene haben auf dem Rad nichts zu suchen. Ein Kommentar von Frank Preuß.

Nach Erfahrungen der Polizei wissen viele Radfahrer nicht, dass sie bereits eine Strafanzeige wegen Trunkenheit riskieren, wenn sie mit 0,3 Promille in einen Unfall verwickelt werden. „Das gilt auch bei Ausfallerscheinungen wie Sturz oder Fahren in Schlangenlinien“, warnte Jäger. Er forderte auch einen Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand bei niedrigen Promillewerten. Der Grenzwert von 0,5 Prozent gilt bisher nur bei Autofahrern. „Auch für Radfahrer muss ein angemessener Wert festgeschrieben werden“, so Jäger.

Wilfried Goebels



Kommentare
16.07.2012
16:28
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von Marxururenkel | #28

Sicher stellen besoffene Verkehrsteilnehmer eine Gefahr für sich und andere dar.
Dennoch geht mir die anhaltende Verbotsorgie mächtig gegen den Strich.
Alles, was in letzter Zeit von Rosa/ Grün auf den Weg gebracht wird - angefangen mit dieser asozialen Nichtraucher-Gesetzgebung - spaltet die Gesellschaft noch weiter, statt Solidarität und Miteinander zu fördern.
Wenn Ihr so weitermacht wandere ich aus. Ihr werden sehen, was Ihr davon habt, so!!

16.07.2012
09:59
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von Juettelchen | #27

Wo ist das Problem? Wieso mehr Promille bei Radfahrern, als bei Autofahrern? Gleiche Grenzen für alle, von mir aus 0 Promille. Ich bin sehr viel mit dem Rad unterwegs. Nach dem Genuss von einem Glas Bier, Wein etc. bleibt der Drahtesel stehen, Punkt.

16.07.2012
09:52
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #26

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

16.07.2012
09:39
Dann bitte auch Fahrverbot für beschwipste Rollatorfahrer ;-) Teil 3
von Sahneschnittchen | #25

Mir fehlt an der Berichterstattung und auch in dem Kommentar des von mir eigentlich geschätzten Journalisten Preuss, eine detaillierte und informative Aufschlüsselung, wie sich den nun genau die Schadensbilanz der 960 schweren Unfälle zusammensetzt. Da wird reißerisch diese Zahl im Zusammenhang mit der Zahl von Toten gesprochen. Ich bitte doch um eine genaue Auflistung von Herrn Jäger und den Medien wieviele Tote ( aufgeschlüsselt mit "nur" Eigengefährdung und Fremdgefährdung) betrunkene Radfahrer verursacht haben. Bei der Zahl der Verletzten ist nicht nur der Grad der Verletzung (schwer, mittel, leicht) sondern ebenfalls aufzuschlüsseln ob alleine der Radfahrer oder andere Beteiligte betroffen waren. Gleiches gilt natürlich für den entstanden Materialschaden.

1 Antwort
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von wbartolski | #25-1

"In NRW waren im vorigen Jahr 960 betrunkene Radfahrer an Unfällen mit Toten und Verletzten beteiligt."

Das sagt doch alles aus.Da baucht man keine Aufschlüsselung mehr. Sie sind wohl auch einer dieser militanten Fahrrad-Terroristen, die keine Regeln kennen?

16.07.2012
09:37
Dann bitte auch Fahrverbot für beschwipste Rollatorfahrer ;-) Teil 2
von Sahneschnittchen | #24

Bisher ist der Rot/Grünen Regierung trotz wichtiger und drängender Problemen in unserem Land wie extreme Verschuldung, mangelhafte Wohnungsbaupolitik, hohe Arbeitslosigkeit, soziale Verwerfungen usw. nicht anderes eingefallen, als auf Nebenkriegsschauplätzen Verbotsorgien einzufordern. Mit diesem blinden Aktionismus lenkt man aber nicht wirklich von einer bisher ernüchtenden Politik ab. Daher fordere ich einfach mal ein Arbeitsverbot für alle Politiker die eine Gefährdung ihrer Wähler und der Bürger durch Korruption, bürgerfeindliche Politik und Unfähigkeit im Amt und unsinnige Forderungen bewusst in Kauf genommen haben. Naja, dann werden allerdings auch die Parlament fast verwaist sein.

16.07.2012
09:36
Dann bitte auch Fahrverbot für beschwipste Rollatorfahrer ;-)
von Sahneschnittchen | #23

Denn wenn Oma vom Kaffeklatsch mit Eierlikör zufrieden und beschwingt nach Hause wankt, kann so eine rollende Gehhilfe schon mal ein hohes Gefährdungspotential darstellen. Liebe Omas/Opas, ick gönne euch den Spass. Jägers Forderungen sind noch ausbaufähig. Helmpflicht für besoffene Fußgänger, Sippenhaft für den Partyveranstalter oder gleich vorausschauend grundsätzlich alle Partys verbieten, Mütterpanzer ( die aufgepimpte Hightech-Variante der Kinderwagen), Gehstöcke aber auch Regenschirme und Trolleys sowie Einkaufswagen stellen ebenso ein Gefährdungspotential dar, Farbenblinden könnte grundsätzlich im vorauseilendem Gehorsam die Teilnahme am Verkehr verboten werden und auch Minirockträgerinen sollten wegen der Ablenkungsgefahr für männliche Autofahrer vorbeugend aus dem Verkehr gezogen werden. Da geht noch was, wenn man sich als Politiker unbedingt in Szene setzen will um von seinen bisherigen politischen Defiziten abzulenken.

Bisher ist der Rot/Grünen Regierung trotz wichtiger und

1 Antwort
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von dunkelschwarz | #23-1

Sorry, selten so gelacht...echt... alle Daumen hoch...wie Recht haben Sie,-) Bitte mehr von.....

16.07.2012
08:56
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von nulpe2 | #22

Was hat ein volltrunkener Radfahrer im Strassenverkehr zu suchen .....nix

16.07.2012
08:18
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von seew1 | #21

Gut, daß der Minister bereit ist, von der "schwarzen" Stadt Münster zu lernen. Ein härteres Vorgehen gegen betrunkene Radfahrer ist schon lange überfällig! In 12 Jahren Praxis als ehrenamtlicher Verwaltungsrichter in Düsseldorf hatte ich nur einen einzigen Fall auszuurteilen, in dem es um einen betrunkenen Radfahrer ging.

16.07.2012
06:45
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von FrankNeu | #20

Dann sollten auch strengere Regeln für Politiker geben, welche ganz gewiss mit solchen Vorschlägen die 0,5 % Grenze eindeutig überschritten haben. Auch wenn sie dadurch leichter regieren können, sollte dies unterlassen werden Herr Preuß. Dann sehen sie auch wieder alles ein wenig klarer und distanzieren sich von solchen Kanonenkugeln, mit denen sie versuchen die Spatzen zu treffen.
Ich höre nur noch Verbote über Verbote und Verbote. Könnt ihr Politiker auch mal was anderes ausser Verbote aussprechen?!?!?!? Nachher wird uns noch der Toilettengang alkoholisiert verboten, da wir uns in die Kanalisation runterspülen könnten.

Aber mich wundert bei solchen profilierungsgierigen und bevormundungsorientierten Politikern gar nichts mehr.....

16.07.2012
06:23
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von Klausi1683 | #19

Oh mein Gott so ein schwachsinn erstmal fahre ich besoffen und bekifft besser wie die ganzen Pedilek Fahrer jenseits der 65!!!!

1 Antwort
NRW-Innenminister Jäger zeigt Härte gegen betrunkene Radfahrer
von DrNoetigenfalls | #19-1

Und zweitens???
Heute schon gekifft?

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