Neuer Generalsekretär Döring will FDP deutlicheres Profil geben
15.12.2011 | 08:52 Uhr 2011-12-15T08:52:00+0100Berlin. Der designierte FDP-Generalsekretär Döring fordert von seinen Parteikollegen mehr Geschlossenheit. Der „angriffslustige Politiker“ will der FDP ein deutlicheres Profil geben. Junge Liberale verlangen derweil Inhalte statt Persondebatten.
Nach dem Rücktritt von FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat dessen designierter Nachfolger Patrick Döring die Partei zur Geschlossenheit aufgerufen. Döring sagte, er lasse sich in einer schwierigen Zeit für die FDP in die Pflicht nehmen. Er wolle seine Aufgabe mit großem Ehrgeiz angehen und dafür sorgen, „die Fahne der stolzen liberalen Partei spätestens an Dreikönig wieder aufzurichten.“ Er wolle seiner Partei ein deutlicheres Profil verleihen und sie so aus ihrer Schwächephase herausführen, bekräftigte Döring in der ARD.
Sein „stabiles und vertrauensvolles Verhältnis“ zu FDP-Parteichef Rösler bezeichnete er als „Voraussetzung für neue Geschlossenheit“, die die FDP nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des Euro-Mitgliederentscheids dringend brauche.Die Jungen Liberalen forderten ein Ende der personellen Unruhe in der Partei und eine stärkere Konzentration auf Sachfragen.
Der bisherige FDP-Generalsekretär Lindner war zuvor überraschend von seinem Amt zurückgetreten . Er war in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit dem Mitgliederentscheid Ziel von Kritik geworden. Initiatoren der Abstimmung legten ihm Pannen bei der Organisation zur Last und bemängelten insbesondere, dass er vor Ablauf des Entscheids am Dienstag die Vermutung geäußert hatte, dieser werde wegen einer zu geringen Beteiligung scheitern.
Döring wird als „angriffslustiger Politiker“ angepriesen
Als Nachfolger Lindners schlug Parteichef Philipp Rösler daraufhin den derzeitigen FDP-Schatzmeister Döring vor. Dieser sagte in der ARD zu der parteiinternen Abstimmung, der Entscheid sei bereits dadurch, dass er stattgefunden habe, „ein Gewinn und ein Erfolg“.
Vizeparteichef Holger Zastrow bezeichnete Döring in einer Mitteilung als „bodenständigen Politiker, der in der Partei fest verwurzelt und gut vernetzt ist“. „Ich kenne ihn als einen angriffslustigen Politiker mit einem klaren liberalen Kompass“, erklärte der sächsische FDP-Vorsitzende. Die „Abteilung Attacke der FDP“ erhalte mit Döring „ein neues, frisches Gesicht“.
Der Chef der Jungen Liberalen, Lasse Becker, sagte der „Leipziger Volkszeitung“ vom Donnerstag, die FDP-Führung müsse an einem Strang ziehen und Inhalte umsetzen. Es sei „unerträglich“, wenn Präsidiumsmitglieder sich immer wieder von von dem Gremium distanzierten. Dann sei es „egal, ob da Rainer Brüderle, Günther Jauch, Thomas Gottschalk oder am Ende Bushido vorne steht“, sagte Becker.
Papke fordert klarerer Kante gegenüber Union
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Gerhard Papke, sagte der in Hamburg erscheinenden „Financial Times Deutschland“, Christian Lindner habe großartige Arbeit geleistet. „Ich hoffe, dass er möglichst bald wieder in einer Führungsrolle auftreten wird“, ergänzte er. Hingegen kritisierte Papke die bisherige Bilanz von Parteichef Rösler in der Bundesregierung. „Wir brauchen klarere Kante gegenüber der Union, und das ist vor allem Aufgabe des Parteichefs und Vizekanzlers“, sagte er.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Joachim Pfeiffer (CDU), forderte eine rasche Klärung der FDP-internen Fragen. Gerade hinsichtlich aktueller europapolitischer Fragen sei „eine handlungsfähige deutsche Regierung“ wichtig, sagte er dem in Düsseldorf erscheinenden „Handelsblatt“. „Die FDP war bisher ein verlässlicher Partner in der Krise, ich hoffe, das bleibt so“, sagte Pfeiffer.
Westerwelle sei in der FDP-Parteispitze nicht zu ersetzen
Der Mainzer Parteienforscher Jürgen Falter sagte der „Saarbrücker Zeitung“, das Problem der FDP bestehe derzeit vor allem „darin, dass sie auf die Finanzkrise und die dadurch in Verruf geratene Deregulierung der Wirtschaft nicht den Hauch einer Antwort hat“. Ihre programmatische Verengung auf Steuersenkungen sei vor dem Hintergrund dieser Krise absurd. Auch hätten die Nachfolger an der FDP-Parteispitze nicht das frühere Gewicht des ehemaligen FDP-Chefs Guido Westerwelle ersetzen können, sagte Falter.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sieht nach dem Rücktritt von FDP-Generalsekretär Christian Lindner die Chance zu einem Neuanfang bei den Liberalen. Die FDP habe nun die Möglichkeit, „sich neu aufzustellen“, sagte Dobrindt am Donnerstag im ZDF-“Morgenmagazin“. Dazu brauche es auch „ein paar neue Inhalte“. Die FDP habe immer gezeigt, dass es eine Notwendigkeit für liberale Inhalte gebe. Diese müssten künftig „ein bisschen erkennbarer“ sein.
Die Zusammenarbeit zwischen Union und FDP werde sich durch den Rücktritt Lindners nicht ändern, sagte Dobrindt weiter. „Selbstverständlich ist die FDP ein verlässlicher Partner.“ Deutschland habe eine stabile Regierung. (afp/dapd)

15:43
Ich habe H.Döring schon ein paar mal im Bundestag reden gehört. Alle Reden waren einer Schauspielerei gleichzustellen. Ich habe keine einzige Passage feststellen können, die nicht nachgeplappert war. Was er in der Tat beherscht ist, dass er das nachgeplapperte so rüberbringt, als wäre das ales auf seinem eigenen Misst gewachsen. Er legt eine Arroganz in seinen Reden, so nach dem Motto, was ich sage stimmt, ihr anderen habt keine Ahnung und nun seid mal ganz still. Dieser H.Döring ist aus meiner Sicht eine Null und kann H.Lindner niemals das Wasser reichen. Aber was will die FDP denn noch machen, die haben nichts anderes mehr aufzubieten, weil sie mit dem Bäumchen, Bäumchen verwechsel dich Spiel schon alles ausgetauscht haben. Das ist die größte Rotationspartei die es im Bundestag gab. Die haben es geschafft sogar die Grünen zu übertreffen. Wie auch immer, H. Döring wird es nicht schaffen die FDP wieder hoffähig zu machen, diese Partei wird mit der Wahl in Schleswig Holstein den entgültigen K.O. bekommen.
12:05
Die FDP setzte auf eine Lindner-Seifenblase, wie die CSU auf die v.Guttenberg-Seifenblase.
Christian Lindner wird für was denn wirklich hochgelobt? Es scheint doch sein Charakterzug zu sein, nur Kurzstrecken zu schaffen. Oder sinkende Schiffe zu verlassen.
Dauerhafte berufliche Erfahrung? Oder doch eher ein "Unvollendeter Politiker"? In seiner Biographie kann man lesen, dass seine Absicht, das Online-Shopping kundenfreundlicher zu machen, auch unvollendet blieb. Von Mitte 2000 bis April 2001 war er Mitbegründer und an führender Stelle dieses neuen Unternehmens, das hoch subventioniert u. mit Risikokapital ausgestattet Ende 2001 pleite war! Das scheint kein gutes Omen im Yuppie-Garten der FDP zu sein!
Und nun: Rösler u. Döring. Ein überzeugendes Tandem?
11:42
Deutlicheres Profil? Was für ein Profil? Das alte Profil hat die FDP doch schon lange auf dem Altar des Populismus geopfert und als "Lohn" dafür kurzzeitige Wahlerfolge eingefahren. Nun kommt die Quittung - der Absturz. Und - bei Abstürzen ist es egal, wer als Pilot am Steuer sitzt.
11:34
Die FDP benötigt keinen neuen Generalsekretär - sondern einen Abwickler!
11:28
Tja, die FDP hat eben eine tiefgreifende Profilneurose...
10:58
Er meint wohl mehr Gewicht.
10:26
#9 pizaro - Ja lesen Sie den keine Zeitung? Gestern las ich eine Pressemitteilung, in der unser Guido sein tiefstes Bedauern zum schrecklichen Attentat in Liége ausdrueckte und den Opfern sein tiefstes Mitgefuehl entgegen brachte.
Das reicht doch erstmal bis Ende des Jahres. " Ironie aus "
10:22
Wer gestern in der ARD das Interwiev mit Döring gesehen hat...kann nur die Hände vor das Gesicht schlagen und rufen...""" um Gotteswillen nicht den auch noch"""" er ist überall vertreten und plapperte genau das nach was Rösler eine Stunde Vorher von sich gegeben hat..z.b......wir werden die Fahne am Dreikönigstreffen wieder zum flattern bringen...ich bin fast vom Stuhl gekippt.....Leute die müssen uns wahrlich für blöd halten....Rösler und Döring die schon gemeinsam ihre Jugend verbraschten, werden jetzt auch gemeinsam untergehen........alles wieder nur Worthülsen und Geschwafel..nein das müssen wir uns nicht mehr antun......die Beideb sind wie Pünkchen und Anton...oder Pat und Paterchen.....mehr nicht...keine Substanz.....Noppes....Nichts.....Bye, Bye FDP.......
09:46
....... Das wäre mal eine Überschrift......
Und hier die Auflösungserscheinungen der FDP.
http://regionales.t-online.de/fraktionschef-der-saar-fdp-ueberraschend-zurueckgetreten/id_52388098/index
09:33
bei der gelegenheit ,,,was ist eigentlich aus unserem guido geworden ,,, ist der noch aktiv in der politik ,,,,man hört und sieht nix von dem ,,,wo er doch früher seinen senf immer als erstes und ungefragt abgegeben hat ,,,,,,der alte dekantierer