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Neue Welle der Gewalt in der Ostukraine

23.01.2015 | 00:11 Uhr

Donezk/Berlin. Der Einschlag einer Granate an einer Bushaltestelle in Donezk mit 13 Toten hat den Friedensbemühungen für die Krisenregion einen Dämpfer verpasst. Ukrainische Truppen und prorussische Separatisten gaben sich am Donnerstag gegenseitig die Schuld am Tod der Zivilisten. Nur Stunden zuvor hatten die Außenminister der Ukraine und Russlands unter Vermittlung Deutschlands und Frankreichs in Berlin den Abzug schwerer Waffen aus einer Pufferzone vereinbart.

Die Ukraine müsse den Beschuss von Städten stoppen, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk forderte von Russland ein Ende der Hilfe für Aufständische. Nach dem Beschuss führten Separatisten gefangene Regierungssoldaten an der Haltestelle vorbei. Anwohner hätten die Männer beschimpft und geschlagen, berichteten örtliche Medien. Ein ähnliches Zurschaustellen in Donezk war international als Verletzung der Menschenwürde kritisiert worden. Am Flughafen Donezk dauerten die Gefechte an. Mindestens acht Rebellen und sechs Armeesoldaten wurden dabei getötet.

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Neue Welle der Gewalt in der Ostukraine
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2015-01-23 00:11
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