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Neue Uniformen für die Fahrrad-Polizisten in NRW

06.08.2012 | 18:49 Uhr
In Münster ahndet ein Polizist pro Streifenschicht 60 bis 70 Verstöße. Foto: dapd

Düsseldorf.   In Nordrhein-Westfalen treten 700 der 40.000 Polizeibeamten im Streifendienst in die Pedale. Jetzt haben sie neue Uniformen.

Seit zehn Jahren gehören Fahrradstreifen der Polizei zum Straßenbild. Ab sofort werden auch die Radstaffeln in 39 Polizeibehörden mit der neuen blauen Uniform ausgerüstet. Für ihren speziellen Einsatz entworfen wurde eine leuchtend gelbe Multifunktionsweste, in der auch das Funkgerät verstaut wird.

Unter den 40 000 Polizisten in NRW sind sie ein wenig die Exoten. Dabei machen die 700 Männer und Frauen, die ihren Dienst auf dem Fahrrad versehen, einen wichtigen Teil im Einsatzkonzept der Polizei aus. Der Streifendienst auf dem Mountainbike ahndet nicht nur Verkehrsverstöße von Fußgängern und Radfahrern. Er jagt manchmal auch Verbrecher – und nimmt die Verfolgung auf, wo motorisierte Kollegen passen müssen .

Erfolgreiche Verfolgung per Rad

Ein Beispiel schildert Innenminister Ralf Jäger (SPD) in Münster, wo gestern die neue Uniform der Radpolizei vorgestellt wurde. Nach einem Bankraub waren dort drei Männer in engen Seitenstraßen der City untergetaucht, wo der Streifenwagen nicht hinterherkam. Dem bei der Fahndung eingesetzten Zweirad-Kollegen gelang es dagegen, einen der Täter in einer Gasse aufzuspüren und festzunehmen. Seine Komplizen wurden ermittelt, die Beute wurde sichergestellt.

Ganz in Blau

Dass die 12 Münsteraner Beamten schnell am Einsatzort sind, löst nicht immer die pure Freude bei Verkehrssündern auf dem Zweirad aus. Auf dem 300 Kilometer langen Radwegenetz der Stadt ahndet ein Polizist pro Streifenschicht 60 bis 70 Verstöße: Radler, die eine Behindertenrampe benutzen, entgegen der Einbahnstraße fahren oder auf der falschen Straßenseite. Dabei gelten Radfahrer, denen ein Bußgeld droht, oft als weniger einsichtig als Autofahrer. „Manche betrachten die Regeln der Straßenverkehrsordnung eher als Empfehlung“, sagt Wolfgang Beus vom Innenministerium.

Theo Schumacher



Kommentare
07.08.2012
13:19
Neue Unformen für die Fahrrad-Polizisten in NRW
von hordeler | #4

"ich freu mir, dat ich morgen wieda malochen gehn daaf"... Lesen des Kommentares lohnt sich nicht, wird eh "gehspehrt".....

06.08.2012
22:16
Neue Unformen für die Fahrrad-Polizisten in NRW
von messerjockel | #3

Die sehen aber eher wie Briefträger aus....

06.08.2012
19:56
Gerücht
von bearny | #2

Gegen die unförmigkeit in Unformen geht die polzei nun dazu uber, die unförmigen polzstn zum Streifendienst aus Münster in andere, gebirgigere Gegenden zu verbannen. Zwischen Plettenberg, Freienohl und Sundern werden aus den Pfundskerlen nun hagere Gesetzeshüter, mit denen nicht mal mehr gut Kirschen essen ist.

06.08.2012
19:24
Neue Unformen für die Fahrrad-Polizisten in NRW
von tausendsternick | #1

Ja, ja....die "Unformen"....die lassen die Polizei recht unförmig erscheinen.
Hat der Walldorfschüler wieder Dienst?

2 Antworten
Neue Unformen für die Fahrrad-Polizisten in NRW
von Eduard79 | #1-1

Jetzt müsste man "Waldorfschule" nur noch richtig schreiben können, wenn man sich schon ausgerechnet im Zusammenhang mit Rechtschreibung darüber lustig macht ;-)

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1-2

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