Neue Parteichefin Kipping will den Neustart der Linken
02.06.2012 | 21:49 Uhr 2012-06-02T21:49:32+0200
Göttingen/Dresden. Ihr Leidenschaft sind soziale Themen. Sie ist redegewandt und telegen - und nun Teil der neuen Doppelspitze der Linken. Katja Kipping, vor einem halben Jahr Mutter geworden. Die Politikerin will "die verdammte Ost-West-Verteilung" beenden und die Feindschaft der Parteiflügel aus dem Weg schaffen.
Vor einem Jahr ließ Katja Kipping wissen, sie könne es sich wohl vorstellen, ihre Partei einmal anzuführen . Aber zunächst stehe die Familienplanung im Vordergrund. Ein halbes Jahr nach der Geburt ihrer Tochter ist es nun so weit: Kipping ist neue Linke-Vorsitzende. Sie will "die verdammte Ost-West-Verteilung" beenden und eine "gemeinsam handelnde Linke" anführen, wie sie vor ihrer Wahl am Samstagabend auf dem Parteitag in Göttingen sagte.
Geahnt haben viele Kippings Aufstieg schon, als sie von 1999 an im Dresdner Stadtrat saß und parallel dazu als PDS-Landtagsabgeordnete mit ihrem "mobilen Abgeordnetenbüro", einem kuriosen Fahrrad, zu den Terminen flitzte. Da studierte sie noch Slawistik, Amerikanistik und Öffentliches Recht an der TU Dresden. Mit 20 Jahren war sie 1998 der PDS beigetreten und gehörte sofort zu den prägenden Gesichtern einer jungen Linken.
Der auch "Jugendbrigade" genannte Kreis wurde in Sachsen von älteren Abgeordneten und Parteimitgliedern misstrauisch beäugt. Innerparteiliche Kritiker hielten auch Kipping vor, vor allem auf ihre eigene Karriere bedacht zu sein und so schnell wie möglich nach Berlin zu wollen.
Leidenschaft für soziale Themen
In Dresden im Landtag war sie als Sprecherin für Verkehrs- und Energiepolitik zuständig, Bereiche, die mit ihren eigentlichen politischen Leidenschaft für soziale Themen wenig zu tun hatten.
Indessen verfehlten telegenes Aussehen und Redegewandtheit ihre Wirkung offenbar nicht: 2003 wurde sie zur stellvertretenden PDS- Bundesvorsitzenden gewählt. "Ich konnte doch nicht ahnen, dass die Partei in eine Krise geriet und ein junges Talent aus Sachsen in den Bundesvorstand sollte", blickte sie später ziemlich selbstbewusst zurück. So blieb auch nicht mehr allzu viel Zeit für die Hobbys Tanz und Fotografie sowie für die Liebe übrig.
Für die vorgezogenen Bundestagswahlen 2005 wurde sie dann an die Spitze der sächsischen Landesliste gewählt - nachdem Schauspieler Peter Sodann den Linken in Sachsen einen Korb gegeben hatte. Bekannt wurde Kipping über Sachsen hinaus als Fernseh-Talkgast. Nicht nur dort zeigte sich allerdings, dass sie es recht gut versteht, ihre Positionen abzuspulen und gleichzeitig kritische Fragen zu umschiffen.
Feindschaft in der Partei überwinden
Im Bundestag fand sie endgültig zum Thema Sozialpolitik zurück, seit 2009 leitet sie den Ausschuss für Arbeit und Soziales. Bereits seit 2004 tritt sie für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein.
Nun will Kipping der Partei zum Neustart verhelfen und die Feindschaft der Flügel überwinden. Eigentlich wollte sie gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen Landessprecherin Katharina Schwabedissen als weibliche Doppelspitze einen "dritten Weg" jenseits des Lagerdenkens gehen. Doch die beiden Frauen sahen ihre Chancen schwinden und entschieden sich kurz vor der Wahl um. Schwabedissen zog ihre Kandidatur zurück. (dapd)

10:07
Finde es gut,das es eine neue Parteiführung giebt.Die meißten Delegierte hatten keinen
Bock mehr auf die dauernde Führungsdebatte.Wer die Partei lange vor einer annstehen-
de Wahl mit seinen Führungsanspruch nervt schadet der Partei (und endlich sich selbst)
Ich wünsche der neuen Führung alles Gute.Der Kampf um soziale Gerechtigkeit wird
ja nur noch von den Linken geführt.
13:03
Zitat:"Werden Sie für diese schleimigen Huldigungen eigentlich bezahlt? " Zitat Ende. Sehen Sie das ist der Unterschied zwischen uns: Mir liegt Ihre Fäkaliensprache nicht, sonder nur Inhalte, die Sie Ihren Kommentaren nach nur Hochprozentig aus Flaschen beziehen, und die Flaschen passen auch wieder irgendwie zu Ihnen. Schönes Wochenende!
12:31
"Sie ist redegewandt und telegen -" naja... Quasseln können viele - und das mit dem telegen ist wohl eher Geschmackssache - neutral ausgedrückt würde ich sagen, sie ist nicht direkt häßlich - ich steh nun mal nicht auf Rothaarige - aber die Haarfarbe ist wohl der Parteizugehörigkeit geschuldet und wahrscheinlich sowieso nicht echt. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen die Farbe Rot hätte - es gab mal so eine alte Schnulze: Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein... und achja, ein bestimmter Sportwagen gefällt mir auch am besten in Rot - aber in der Politik ist Rot für mich eine ebenso ungeliebte Farbe wie rote Zahlen auf meinem Bankkonto.
Naja, der eine steht auf Katja, der andere eher auf Guido.
Wer zum Teufel ist Guido???
10:27
..... wie es der Name auf Denglisch schon sagt.
10:03
Herzlichen Glückwunsch, Frau Kipping! Ich wünsche Ihnen für Ihre neue Tätigkeit alles Gute! Die Linke hat in den letzten Tagen den anderen Parteien in Deutschland vorgeführt, was Demokratie bedeutet, nämlich streiten und sich quälen, anstatt ab zunicken. Und da die Linke die einzige demokratische Partei in Deutschland ist, die in Opposition zur Ausbeutung und Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten steht, tragen Sie eine große Verantwortung, Frau Kipping. Aber wenn ich in der Vergangenheit sehen konnte, das Sie sich mit genau der großen Leidenschaft, mit der sich Politiker anderer Parteien für die Erhöhung ihrer fetten Diätentenbezüge einsetzten, Sie sich für den Kampf und soziale Gerechtigkeit bemühten, so bin ich mir ganz sicher, das Sie Ihre neue Tätigkeit mit Herzblut anpacken, und erledigen werden. Der Neo-Kapitalsimus ist dabei, das letzte bisschen Demokratie wegzufegen. Kämpfen Sie für den Erhalt der Demokratie. Deutschland braucht eine starke Linke so nötig, wie niemals zuvor!!!
Werden Sie für diese schleimigen Huldigungen eigentlich bezahlt?
Zwei Lokomotiven rasen aufeinander zu, ein tolles Bild eines konstruktiven Dialogs. Die Dogmatiker der Westlinken reden sich ihre Welt schön
08:46
du hast mal echt geil ausgesehen. Aber dieser Lippenstift ist ugly. Außerdem schmeckt das beim Küssen immer so bitter.
mfG, Hansiwurstl
08:05
#10 In Hamburg hat der militärische Arm der SED/dieLinke wieder ganze Arbeit geleistet. Glückwunsch an die ******* (ntifa) !
Denke mal eher, das waren Provokateure von eurem befreundeten Verfassungsschutz!
Mit mir befreundet? Da muss ich dich enttäuschen, ich finde den Sozialismus, egal ob rot oder braun, gleichermaßen ekelerregend und menschenverachtend
07:34
"Oh, schon alle zurück vom Stammtisch?
So früh am Abend?"
Die kommen wohl alle frustriert von der Nazidemo aus Hamburg, wofür sich niemand interessiert hat
Von Göttingen nach Hamburg mit dem ICE gefahren, schnell ein bischen Krawall gemacht, zurück nach Göttingen zur Stunksitzung der Linken... tja, schon anstrengend so ein Wochenende eiens Linken-Delegierten... Nicht wahr?
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23:22
Ohne Oskar holen die Linken im Westen keinen Blumentopf. Ihn wählen die vom Dressman Schröder enttäuschten SPD-Wähler.
Im Osten stirbt das SED-Überbleibsel.auch allmählich aus.
23:09
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Wie krank bist du denn?
Adelheid Streidel, für Ihren Kommentar wird sich bestimmt und auch zurecht die Polizei interessieren!
Ihr merkwürdiger Beitrag, "Adelheid Streidel", ist m. E., wie viele andere "ironische" Beiträge auch, vor allem Ausdruck Ihrer großen sprachlichen und politischen Unbeholfenheit.
Ich werde Strafanzeige wegen Volksverhetzung stellen und habe diesen "Kommentar" gesichert, für die IP Adresse dieses Psychopathen wird sich die Staatsanwaltschaft bestimmt interessieren !
Die Braunen sind und bleiben dämlich!