Neue Ermittlungen gegen frühere RAF-Terroristen nach Buback-Mord

Der Tatort mit den Leichen Bubacks und seines Fahrers vor 37 Jahren: Offenbar hat die Bundesanwaltschaft neue Ermittlungsverfahren gegen ehemalige RAF-Terroristen eingeleitet.
Der Tatort mit den Leichen Bubacks und seines Fahrers vor 37 Jahren: Offenbar hat die Bundesanwaltschaft neue Ermittlungsverfahren gegen ehemalige RAF-Terroristen eingeleitet.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
37 Jahre nach dem Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seinem Fahrer hat die Bundesstaatsanwaltschaft offenbar neue Ermittlungsverfahren gegen ehemalige RAF-Terroristen eingeleitet. Laut einem Medienbericht werde seit Mitte Oktober gegen drei Frauen und vier Männer ermittelt.

Berlin.. Die Bundesanwaltschaft hat 37 Jahre nach dem Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback neue Ermittlungsverfahren gegen sieben ehemalige RAF-Terroristen eingeleitet. Wegen des Verdachts der Verabredung oder Beihilfe zum Mord an Buback werde seit dem 13. Oktober gegen drei Frauen und vier Männer ermittelt, berichtete die "Bild"-Zeitung am Samstag und berief sich dabei auf Berliner Sicherheitskreise. Auch nach dpa-Informationen sind neue Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Buback, sein Fahrer und ein Justizbeamter waren 1977 in Karlsruhe von einem Motorrad aus erschossen worden. Wer die beiden Attentäter waren, konnte das Oberlandesgericht Stuttgart nicht klären. Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker war wegen Beihilfe zum Mord 2012 zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Zu den Informationen über neue Ermittlungsverfahren teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Samstag lediglich mit, der Generalbundesanwalt gebe grundsätzlich keine Auskunft, ob er ermittele oder nicht. (dpa)