Das aktuelle Wetter NRW 10°C
Politik

Neonazi-Aufmarsch in Magdeburg ohne Zwischenfälle

26.01.2013 | 18:00 Uhr
Foto: /ddp/Oliver Lang

Begleitet von Gegenveranstaltungen mit rund 200 Menschen haben am Samstag rund 100 Anhänger des rechten Spektrums in Magdeburg demonstriert. Nach Polizeiangaben blieb es im "Großen und Ganzen" friedlich. Gegen mutmaßlich linke Demonstranten seien vereinzelt Platzverweise ausgesprochen worden.

Magdeburg (dapd). Begleitet von Gegenveranstaltungen mit rund 200 Menschen haben am Samstag rund 100 Anhänger des rechten Spektrums in Magdeburg demonstriert. Nach Polizeiangaben blieb es im "Großen und Ganzen" friedlich. Gegen mutmaßlich linke Demonstranten seien vereinzelt Platzverweise ausgesprochen worden. Die Polizei war mit mehr als 300 Beamten im Einsatz.

Die Demonstrationsroute der Rechten habe außerhalb der Innenstadt gelegen, sagte der Sprecher. Nach knapp zwei Stunden hätten die meisten von ihnen die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt bereits wieder verlassen.

Das Bündnis "Magdeburg Nazifrei" sprach von rund 70 bis 80 rechten Teilnehmern. Zugleich kritisierten sie den aus ihrer Sicht teils aggressiven Polizeieinsatz.

Bereits vor zwei Wochen waren im Süden Magdeburgs rund 900 Teilnehmer der rechten Szene aufmarschiert. Bei Auseinandersetzungen mit linken Gegendemonstranten waren 19 Beamte verletzt worden.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Jeder dritte Deutsche fordert ein Verkaufsverbot für Weihnachtsgebäck im Spätsommer . Und Sie?

Jeder dritte Deutsche fordert ein Verkaufsverbot für Weihnachtsgebäck im Spätsommer . Und Sie?

 
Aus dem Ressort
Frankreichs Premier wirbt in Berlin um Verständnis
Frankreich
Manuel Valls heißt der neue Premierminister Frankreichs. Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin bei Angela Merkel erläuterte er den französischen Weg der Konsolidierung. Denn Frankreich hat es bislang nicht geschafft, Schulden abzubauen und die Wirtschaft in Schwung zu bringen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon von Merkel-Absage enttäuscht
Weltklimagipfel
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon will den Verhandlungen über einen dringend notwendigen Weltklimavertrag neuen Schwung verleihen. Merkel reist nicht zum Klimagipfel in New York an und schickt stattdessen Umweltministerin Barbara Hendricks. Ban Ki Moon soll von Merkel-Absage enttäuscht sein.
Der Westen braucht die türkische PKK im Kampf gegen den IS
Syrien
In den USA, in Europa und in der Türkei ist die kurdische Arbeiterpartei PKK verboten. Seit Jahrzehnten befindet sie sich im Kampf mit dem türkischen Staat. Viele Menschen sind dabei gestorben. Doch beim Vorgegen gegen die Schlächter des Islamischen Gottesstaates ist man auf ihre Hilfe angewiesen.
IS-Milizen zwingen 130.000 Menschen zur Flucht in die Türkei
Islamischer Staat
Das nordsyrische Ain al-Arab gleicht einer Geisterstadt: Mehr als 130.000 Menschen sind in die angrenzende Türkei geflohen. Insgesamt sind mehr als 150.000 Menschen auf der Flucht. Die IS-Dschihadisten bis auf zehn Kilometer an die Stadt herangerückt. Kurdische Truppen rüsten zum Gegenschlag.
NRW-Landesregierung will Handwerker entlasten
Tariftreuegesetz
Mindestlohn, Frauenquote, Umwelt: Die Regeln bei der Vergabe von Landesaufträgen an Firmen sollen gelockert werden. Die rot-grüne Landesregierung reagiert damit auch auf EU-Vorgaben.