Das aktuelle Wetter NRW 5°C
US-Wahl

Michelle Obama erzählt, wie ihr Mann sich hochgekämpft hat

Wie Michelle Obama gegenüber Ann Romney punktet
Michelle Obama begeisterte mit ihrer Rede die Delegierten der Demokraten.Foto: ap

Michelle Obama erzählt über ihren Mann, dass er nach der Elite-Uni hochdotierte Jobs ausgeschlagen und in armen Stadtvierteln Gemeindearbeit geleistet habe. „Weil für Barack Erfolg nicht bedeutet, wie viel Geld einer verdient. Sondern ob jemand anderen Menschen im Leben hilft.“

Ann Romney bewundert hingegen den Unternehmergeist ihres Gatten. Sein dreistelliger Millionenerfolg würde ihm niemals so geneidet, „wenn es Amerika in den vergangenen vier Jahren besser gegangen wäre“.

Video
Charlotte, 05.09.12: Zum Auftakt des Parteitages der US-Demokraten hat First Lady Michelle Obama die Delegierten mit einer emotionalen Rede begeistert und zu Tränen gerührt. Sie präsentierte den US-Präsidenten als Kämpfer für Familie und Land.

Michelle Obama, erklärte die TV-Moderatorin Rachel Maddow, nimmt man ab, wenn sie die „Rostlaube“ des jungen Barack Obama schildert und sagt, er sei besonders stolz auf einen „Kaffeetisch“ gewesen, den er auf dem Müll gefunden habe.

Nudeln mit Tunfisch auf dem Bügelbrett

Als Ann Romney davon berichtete, dass sie und Mitt als frisch verheiratetes Paar auf einem „Bügelbrett“ als Tischersatz „Nudeln und Thunfisch“ gegessen hätten, verdrehten in Tampa selbst wohlmeinende Republikaner die Augen.

Michelle Obamas Ziel war es, die Politik ihres Mannes – in Abgrenzung zum abgehoben wirkenden Romney – aus seiner persönlichen Geschichte abzuleiten: „Wenn es darum geht, unsere Wirtschaft wieder aufzubauen, dann denkt Barack Menschen wie meinen Vater und seine Großmutter“, sagte sie , „er nimmt soziale Probleme persönlich und nicht als Politik.“

Knutschende Obamas

Darum könne man ihm trauen, auch wenn der 2008 versprochene Wandel „schwierig ist und lange dauert“. Darum könne man ihm abnehmen, die Reparatur des Landes mit Augenmaß für die Mitte und Ränder der Gesellschaft anzugehen. „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass Präsident zu sein nicht deinen Charakter verändert. Es legt aber offen, was dein Charakter ist“, sagt Michelle Obama am Schluss. An dieser Stelle muss Ann Romney passen. Sie kann es nicht wissen.

Dirk Hautkapp

  1. Seite 1: Wie Michelle Obama gegenüber Ann Romney punktet
    Seite 2: Michelle Obama erzählt, wie ihr Mann sich hochgekämpft hat

1 | 2

Facebook
 
Kommentare
06.09.2012
08:55
Wie Michelle Obama gegenüber Ann Romney punktet
von wohlzufrieden | #1

Muppet-Show

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7064075/create

Umfrage
Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

 
Fotos und Videos
1,3 Promille mit der Rauschbrille
Video
Straßenverkehr
Kanzlerin Merkel in Kleve
Bildgalerie
Staatsbesuch
Altkanzler wird geehrt
Bildgalerie
Helmut Kohl
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Aus dem Ressort
Egon Bahr nennt ihn "Verräter" - wer war Wehner wirklich?
SPD-Historie
Der SPD-Politiker Egon Bahr hat schwere Vorwürfe gegen den legendären Fraktionschef Herbert Wehner erhoben. „Ein Verräter“ sei der gewesen, sagt er. Aber galt sein Verrat wirklich dem ganzen Land, wie die Konservativen stets argwöhnten?
Jobcenter wollten offenbar Hartz-IV-Empfänger ausspionieren
Datenschutz
Mehrere Jobcenter in Deutschland haben anscheinend mit dem Gedanken gespielt, soziale Netzwerke wie Facebook zu nutzen, um Angaben von Hartz-IV-Beziehern zu überprüfen. Laut dem Datenschutzbeauftragten des Bundes hätten mehrere Ämter wissen wollen, ob sie Daten aus dem Internet verwenden dürfen.
Neueste Aktivität