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Merkel will sich nicht zur Ehren- und Vereinspolin machen lassen

22.03.2013 | 06:34 Uhr
Foto: /dapd/Timur Emek

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zwar nach dem neuesten Stand der biografischen Enthüllungen Viertel-Polin, dank des Großvaters Ludwik Kazmierczak, will sich aber nicht demonstrativ zur Ehren- und Vereinspolin machen lassen. Der in Berlin ansässige Verein "Polnische Frauen in der Wirtschaft und Kultur e.V." hatte Merkel bereits die Ehrenmitgliedschaft angetragen.

Rostock (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zwar nach dem neuesten Stand der biografischen Enthüllungen Viertel-Polin, dank des Großvaters Ludwik Kazmierczak, will sich aber nicht demonstrativ zur Ehren- und Vereinspolin machen lassen. Der in Berlin ansässige Verein "Polnische Frauen in der Wirtschaft und Kultur e.V." hatte Merkel bereits die Ehrenmitgliedschaft angetragen.

Ein Regierungssprecher sagte der "Ostsee-Zeitung" (Freitagausgabe), die Bundeskanzlerin "ist dem Wohlergehen aller in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Menschen gleich welcher Herkunft und Nationalität verpflichtet" und begrüße daher grundsätzlich alle Aktivitäten zur Völkerverständigung. Aber "Ehrenmitgliedschaften in einzelnen national geprägten Vereinigungen würden hier so nicht beabsichtigte Akzente setzen". Zudem lasse der enge Terminplan der Kanzlerin eine Teilnahme an Diskussionen und Vereinstreffen nicht zu.

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