Merkel will auf aggressiveren Wahlkampf verzichten
01.09.2009 | 11:19 Uhr 2009-09-01T11:19:00+0200
Essen. Trotz herber Verluste bei den Wahlen in Thüringen und im Saarland plant Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel keinen Strategiewechsel im Wahlkampf. Merkel-Vize Jürgen Rüttgers bringt dagegen die Möglichkeit von „Jamaika”-Koalitionen aus CDU, FDP und Grünen ins Gespräch.
„Im Saarland wird es interessant sein in den nächsten Wochen zu sehen, wie sich die Grünen entscheiden”, sagte Jürgen Rüttgers in Düsseldorf. „Ich verfolge das mit großem Interesse.“ Und weiter: „Die Frage, wie sich stabile Mehrheiten ergeben, welche Zusammenarbeitsformen es in den nächsten Wochen gibt, ist überhaupt interessanter geworden.“
Auch Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen im Bund, schloss ein „Jamaika”-Dreierbündnis im Saarland nicht aus, schränkte jedoch ein: „Unsere Prioritäten liegen woanders.” Die Saar-FDP sprach sich ebenfalls für „Jamaika” im Saarland aus.
Als Konsequenz aus den Erfolgen der Linkspartei in Thüringen und im Saarland will Angela Merkel das Thema soziale Gerechtigkeit in der Endphase des Bundestagswahlkampfs stärker herausstellen. Einen grundlegenden Strategiewechsel, der auch eine aggressivere Gangart gegen andere Parteien beinhaltet, lehnt sie aber ab.
Nach einer Sitzung der Parteigremien sagte Merkel, die Landtagswahlergebnisse hätten gezeigt, dass Deutschland „stabile Verhältnisse” benötige. Mit der FDP könne Deutschland „am schnellsten aus der Krise” gelangen.
Merkel will "nicht aggresiver werden"
Auf Kritik aus Reihen der Union an ihrem als zu lau empfundenen Wahlkampfstil reagierte Merkel mit Ablehnung: „Ich werde nicht in Lagern denken, sondern um die Menschen werben. Deshalb werde ich auch nicht aggressiver werden, sondern Argumente vorbringen.”
Auch aus den Reihen der FDP war Kritik laut geworden. Die Liberalen, die um eine schwarz-gelbe Mehrheit im künftigen Bundestag bangen, fordern eine deutlichere Positionierung der Union. „Klarheit muss sein”, sagte Liberalen-Chef Guido Westerwelle.
Obwohl die CDU in Thüringen und im Saarland ihre absoluten Mehrheiten einbüßte, wollen die amtierenden Ministerpräsidenten Dieter Althaus und Peter Müller (beide CDU) neue Koalitionsregierungen anführen. Entweder nur mit der SPD – in Thüringen. Oder mit FDP und Grünen oder der SPD – im Saarland.
Auf Bundesebene deutete der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering die Landtagswahl-Ergebnisse vom Sonntag als Ermutigung für die Sozialdemokratie. Im Gegensatz zur Situation in Thüringen und im Saarland, wo rot-rot-grüne Bündnisse denkbar sind, betonte Müntefering, dass sich auf Bundesebene „bis 2013” zwischen der SPD und der Linkspartei nichts tun werde.

06:58
Meiner Meinung nach kann Frau Merkel ruhig auf einen aggressiveren Wahlkampf verzichten. Was Frau Merkel in ihrer Amtszeit nicht macht bzw unterlassen hat, macht schon aggressiv genug. Auch zur reinen Repräsentation ist sie vollkommen ungeeignet. Deutschland hätte bessere Politiker verdient. Aber da ist nichts und da kommt auch nichts nach. Meine Meinung. Basta.
19:09
wann wird dieser rosarote Parolenbrüller endlich gelöscht... ist ja furchtbar wie dieser ARA immer die gleichen Parolen absetzt. Lass dir doch mal was neues einfallen ... du gehst auf den Sack ...Dumpfbacke !
18:54
Es ist eine Schande und zeugt von wenig Demokratieverständnis, dass die SPD jetzt offensichtlich mit den Linken koalieren will.
Frau Merkel muss jetzt einen etwas härteren Ton
ergreifen, Schmusekurs geht nicht mehr. Im Übrigen sind meines Erachtens einige der vorstehenden Kommentarte schlicht und einfach
inhaltslos und dumm.
15:29
Die Lobhudeleien der Medien bezogen auf den anständigen Wahlkampfunserer Kanzlerin erinnern mich sehr an das Gebaren einiger Medien bei den Wahlkämpfen des Herrn Adenauer. Damals wurde alles was dieser Mann sagte, tat oder nicht tat, trug oder nicht trug, schön geredet. Selbst sein verbeultes Hütchen wurde als wunderbare Kopfbedeckung bezeichnet und sein Indianergesicht gern mit dem passenden Federschmuck veröffentlicht. Ähnlich ist es heute bei Frau Merkel, alles was sie macht ist gut, ja sogar sehr gut, es muß ja sehr gut, weil es ja christlich ist. Versuchen wir doch einmal etwas neutral zu sein, hätte diese Dame vor der letzten Bundestagswahl nicht den hervorragenden Friseur (vielleicht war es auch umgekehrt) und die für sie passende Maskenbildnerin entdeckt, würde von Frau Merkel heute kaum noch einer reden.
15:20
Frau Merkel will auf agressiven Wahjlkampf verzichten.... wie Bitte ? Die macht doch überhaupt keinen.... hat sie anscheinend nicht nötig !!!
12:47
# 24
Ein Wahlprogamm haben die wohl nicht. Dafür
sind die zu raffiniert. Die wollen mit breitester Un-
terstüzung der neoliberalen Medien den Wahlsieg
nach Hause schaukeln.
Die Katze wird nach der Wahl aus dem Sack ge-
lassen. Dann wird es für viele Menschen in unse-
rem Land ein böses Erwachen geben, aber dann
ist es zu spät.
12:37
Dafür haben sie ein Parteiprogramm, hahaha.
12:30
Frau Merkel und die CDU haben überhaupt kein Wahlprogramm. Es ist schlichtweg vergessen worden. Oder war es der Rat des Herrn Pofalla? Warum sollte man die CDU wählen, wenn man nicht weiß, warum? Es bleiben alle wichtigen Fragen unbeantwortet. Und am Ende gibt es lange Gesichter. Darum helfe ich mit! Als bisheriger CDU-Wähler bin ich absolut enttäuscht und orientiere mich nun anders.
12:22
Was isses denn soisses?
11:35
#21 scorpionx
Hör bloss auf mit deiner Parolen-Verbreitung-Partei!
Geld regiert die Welt. Und: Es dreht sich alles nur um drei Mal P
Hast wohl noch nichts davon gehört, wie?