Merkel und Sarkozy betonen Freundschaft im TV-Doppelinterview
06.02.2012 | 21:12 Uhr 2012-02-06T21:12:19+0100
Mit einem gemeinsamen TV-Interview mit Frankreichs Staatspräsident Sarkozy hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montagabend in den französischen Präsidentschaftswahlkampf eingeschaltet. Im auch im ZDF übertragenen Gespräch betonte beide ihre Freundschaft.
Ihre Mienen spiegeln den Ernst der Lage. Sorgenfalten, strenge Mundwinkel, ernste Blicke – und das gleich im Doppelpack. Das Duo „Merkozy“ gab unter der Überschrift „Was wird aus dem Euro?“ erstmals zwei TV-Sendern ein gemeinsames Interview. Im Gespräch mit dem ZDF und France2 beschwören beide am Montagabend die deutsch-französische Zusammenarbeit und betonen ihre persönliche Freundschaft.
„Es war uns nicht in die Wiege gelegt, dass wir uns gut verstehen“, sagt Angela Merkel. Beide hätten „aus historischer Verantwortung und persönlicher Zuneigung“ gehandelt. Rosen streut auch Nicolas Sarkozy: „Ja, ich bewundere die Frau, die 80 Millionen Deutsche so durch die Krise geführt hat.“
SPD-Chef Gabriel nennt 'Merkozy'-Interview "peinlich"
Immer wieder betonen Sarkozy und Merkel ihre gute Zusammenarbeit: „Jetzt haben wir ein gemeinsames Ziel“, sagt Merkel. „Europa wird es nur gut gehen, wenn wir von einander lernen.“ Mit Blick auf Griechenland sagt Sarkozy: „Wir weigern uns, uns die Pleite auszumalen.“ Aber das Land müsse die nötigen Reformen auch umsetzen. Merkel stimmt ihm zu. Während des 20-minütigen Gesprächs suchen beide immer wieder den Blickkontakt, wenden sich einander zu, nicken, lächeln sich an. Die Botschaft lautet: Wir arbeiten zusammen, auf uns ist Verlass.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den gemeinsamen Fernsehauftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kritisiert. Es sei zu offensichtlich gewesen, dass weder Merkel noch Sarkozy Antworten auf die drängenden Fragen in Europa haben, schrieb der Parteivorsitzende auf seiner Facebook-Seite, dessen Text die SPD am Montag in Berlin verbreitete. Er glaube nicht, dass die CDU-Vorsitzende dem französischen Präsidenten im Wahlkampf geholfen habe. "Ehrlich gesagt: Ich fand's eher peinlich", lautete Gabriels Urteil.(CHO/WE;mit dapd)

12:06
http://www.youtube.com/watch?v=R-tdj3WmFI0
11:14
Merkel sollte sich mal lieber um Deutschland kümmern. Oder werden diese beiden Witzfiguren bald ein Paar sein? Will Merkel Frankreich auch noch beherrschen? Tut mir leid, für so etwas habe ich kein Verständnis. Sich nicht um Deutschland kümmern aber in Frankreich groß auftreten wollen. Holt wohl jetzt alles nach, was sie früher in der DDR versäumt hat. In meinen Augen ist das alles Heuchelei von wegen Freundschaft. Jeder sieht nur seine Vorteile und das hat mit Freundschaft und Verbundenheit nichts zu tun.
Merkel verschleudert so unsere Steuergelder. Was hat Deutschland mit dem Wahlkampf der Franzosen zu tun? Nichts. Aber Merkel muss ja im Rampenlicht stehen. Ich finde das nur noch unmöglich diese Machtgeilheit der Frau Merkel.Merkel scheint von an einem Aufmerksamkeitsdefizit zu leiden.
Schließe mich an.
07:46
Der französische Asterix und seine deutsche Obelexine ein wahres Traumpaar. Mir wird schlecht!
07:43
Geradezu lächerlich wie sich die beiden Kasperlefiguren aufführen, und das deutsche Regierungsfernsehen unterstützt auch noch den rechtskonservativen Wahlkampf der beiden Selbstdarsteller ........
07:36
Seit 60 Jahren versuchen Politiker aller Fraktionen das seit den Weltkriegen schwierige Verhältnis zu Frankreich zu verbessern. Stets wird die neue Freundschaft zu Frankreich betont, wie wichtig Frankreich für Deutschland sei. Auch die SPD-Generäle haben dies zu Zeiten der großen Koalition getan.
Wenn nun die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident gemeinsam ein Interview zur Lage in Europa geben, ist das sicherlich nicht peinlich, Herr Gabriel, sondern ein Zeichen, wie eng beide Länder zusammenarbeiten. Es ist ein Zeichen der Stärke, ein Zeichen des Zusammenhalts.
Und wenn der neidische SPD-Möchtergern-Kandidat nicht vor Eifersucht ständig dazwischen schießen würde, so wäre der Kurs Richtung Stabilität deutlich leichter zu fahren. Statt geschlossen für einen Weg aus der Krise, schießt Gabriel quer.
Und seine jetzige Aussage ist ein Affront gegen die deutsch-französische Zusammenarbeit. Gabriel muss sich erklären und mal endlich klarmachen, wofür er eigentlich steht - nicht nur, wogegen er ist.
Zutiefst peinlich ist allein Gabriels Verhalten.
06:56
Erste richtige Antwort aus Griechenland:
Heute Demo der KKE – morgen Generalstreik der PAME
www.redglobe.de
06:43
loke | #5
Sie leiden offenbar an Wahrnehmungsstörungen......
02:07
"Wer sich für das Interview interessiert,...."
Wer sollte sich für dieses Interview ineressieren.
Da sitzen zwei Regierungschefs, deren Länder mit insgesamt fast 4 Billionen € verschuldet sind und erklären anderen Ländern, wie sie zu sparen haben.
Warum sind die über 2 Billionen Staatsverschuldung der Deutschen anschienend kein Problem?
Weil die Wirtschaft hierzulande relativ stark ist.
Warum können die vergleichsweise wenigen 400 Mrd Schulden der Griechen den ganzen Staat in den Ruin treiben?
Weil die griechische Wirtschaft nicht leistungsfähig genug ist.
Zählt man 1 und 1 zusammen, kann die einzig richtige Maßnahme doch nur sein, die griechische Wirtschaft anzukurbeln.
Stattdessen würgt man sie mit erzwungenen Sparmaßnahmen immer weiter ab.
Weil es sich überwiegend nicht um Auslandsschulden handelt und entsprechende Vermögenswerte dagegen stehen.
Die Wirtschaft mit neuen Schulden "anzukurbeln" löst übrigens das Problem nicht, das musste schon der selbsternannte Weltökonom Schmidt erkennen, wenn die Strukturen nicht nachhaltig verbessert werden.
01:18
Seit Jahr 2008 rettet man Europa und den Euro. Das Wort "Rettung " kann man nicht mehr hören.
Das Ergebnis ist- die Euro Länder sind pleite, Arbeitslosigkeit, Armut, Verzweiflung, Unsicherheit, politische Unruhen.
Vielleicht ist das so gewollt.
Der Finanzkasper Schäuble sagte einmal: Die Krise wäre nötig.
Merkel selber sagte: "Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit."
Das will Merkel. Tolles Demokratieverständnis. Das kommt wohl von ihrer Zeit in der DDR als FDJ-Sekräterin, zuständig für Agitation und Propaganda. Die träumt tatsächlich von der EUDSSR, von einer Europäischen Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, mit zentraler Planwirtschaft, was auf eine Diktatur durch Apparatschiks hinausläuft.
Und China ist das grosse Vorbild für Merkel. Demokratiefeindlichkeit fällt mir da in den Sinn.
23:19
Wer sich für das Interview interessiert, hier ist es:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1561940/Merkel-Sarkozy-Interview-in-voller-L%C3%A4nge#/beitrag/video/1561940/Merkel-Sarkozy-Interview-in-voller-Laenge