Menschen in Kathmandu leben weiter in Angst

Nach dem gewaltigen Himalaya-Erdbeben und vielen Nachbeben haben die Helfer weitere Leichen gefunden. Allein beim Erdstoß vom Dienstag seien in Nepal mindestens 117 Menschen ums Leben gekommen, teilte die Regierung in Kathmandu mit. Rund 2000 Menschen wurden bei dem Nachbeben verletzt, es hatte die Stärke 7,3.

Beim ersten Erdbeben am 25. April hatte man die Stärke 7,8 gemessen. Millionen Menschen sind nun obdachlos, weil ihre Häuser zerstört wurden. Insgesamt stieg die Zahl der Toten in Nepal, Indien und China auf fast 8400 – darunter fünf deutsche Opfer.

Das bei Wanderern beliebte Langtang-Tal wurde mittlerweile komplett evakuiert. Am Donnerstag wurden östlich von Kathmandu sechs Verschüttete aus den Trümmern gerettet. Ebenfalls östlich der Hauptstadt ist ein Hubschrauber der US-Armee während eines Hilfseinsatzes abgestürzt. Die Überreste des seit Dienstag vermissten Helikopters wurden am Freitag gefunden, drei verbrannte Leichen geborgen. Foto: getty images

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