Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Politik

Mehrheit für Neuregelung der Maklergebühren in Sicht

24.10.2012 | 06:15 Uhr
Foto: /dapd/Angelika Piller

Hamburg kann mit einer breiten Mehrheit für eine Bundesratsinitiative zur Neuregelung der Maklergebühren rechnen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung zeigen sich die Bundesländer Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg aufgeschlossen für den Vorschlag, künftig Vermieter und nicht Mieter die Maklerkosten zahlen zu lassen.

Berlin (dapd-nrd). Hamburg kann mit einer breiten Mehrheit für eine Bundesratsinitiative zur Neuregelung der Maklergebühren rechnen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung zeigen sich die Bundesländer Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg aufgeschlossen für den Vorschlag, künftig Vermieter und nicht Mieter die Maklerkosten zahlen zu lassen.

"Wenn das für Wohnungssuchende tatsächlich die Kosten reduziert, könnte Berlin die Initiative unterstützen", sagte eine Sprecherin der Berliner Stadtentwicklungsbehörde. Aus Schleswig-Holstein heißt es dazu: "Im Grundsatz ist die Zielrichtung der geplanten Änderung zu begrüßen."

Im ersten Quartal 2013 will Hamburg die Initiative in den Bundesrat einbringen. Bis dahin versucht Hamburg, die Zustimmung möglichst vieler anderer Länder zu gewinnen. Nordrhein-Westfalen hat seine Unterstützung bereits zugesagt.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Umgestürzte Bäume stören den Bahnverkehr im Ruhrgebiet ganz erheblich. Sind sie auch betroffen?

Umgestürzte Bäume stören den Bahnverkehr im Ruhrgebiet ganz erheblich. Sind sie auch betroffen?

 
Aus dem Ressort
Starke Umfragewerte für AfD beunruhigen Ratingagenturen
AfD
Die Alternative für Deutschland (AfD) kommt bei den Wählern weiterhin gut an: Zehn Prozent der Wähler würden der eurokritischen Partei ihre Stimme geben. Der Höhenflug der AfD beunruhigt sogar schon Ratingagenturen. Sie fürchten, Deutschland könnte seine Rolle als Krisenmanager verlieren.
Die Mietpreisbremse kommt, aber nicht für Neubauten
Mietpreisbremse
Die Koalition geht gegen Mietwucher vor. Mietererhöhungen werden gedeckelt. Es gibt aber ein Zugeständnis an die Immobilienwirtschaft. Die Regelungen sollen noch in der ersten Jahreshälfte 2015 in Kraft treten. Auch bei Maklerprovisionen tut sich etwas.
Jeder Zehnte in NRW bekommt Leistungen zum Leben vom Staat
Sozialleistungen
Mehr als jeder zehnte Einwohner von Nordrhein-Westfalen ist auf staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen. Die Zahlen steigen. Den größten Teil macht Hartz IV mit knapp 1,6 Millionen Empfängern aus. Das Ruhrgebiet hat vor allem ein Problem mit Langzeitarbeitslosen.
Neue Umfrage sieht AfD bundesweit bei zehn Prozent
AfD
Die Wahlerfolge in den neuen Bundesländern scheinen die AfD nun auch im Bund zu beflügeln. Eine neue Umfrage sieht die rechtskonservative Partei jetzt bei zehn Prozent. Immer hoffnungsloser wird die Situation für die FDP. Sie kommt nur noch auf zwei Prozent. Auch die SPD verharrt im Tief.
Stadt Essen steigt aus erstem US-Leasing-Geschäft aus
Kommunalwirtschaft
Anfang des Jahrtausends verpachtete die Stadt Essen im Rahmen eines Cross-Border-Leasing-Geschäftes unter anderem technische Anlagen der Evag an eine Versicherungsgesellschaft in den USA. Nun hat die Stadt die Option zum vorzeitigen Ausstieg gezogen. Der kostet 35 Millionen US-Dollar.