Mehrheit der Deutschen für Video-Überwachung
10.09.2009 | 20:02 Uhr 2009-09-10T20:02:00+0200Berlin. Zwei Drittel der Deutschen halten die Anstrengungen des Staates in der Kriminalitätsbekämpfung für unzureichend. 75 Prozent der Befragten in der Forsa-Studie "Sicherheit in Deutschland" halten eine Lockerung des Datenschutzes für zumutbar. Viele befürworten eine Video-Überwachung.
Zwei von drei Deutschen halten einer Umfrage zufolge die Bekämpfung der Kriminalität durch staatliche Stellen für unzureichend. Dies geht aus einer Forsa-Studie zur «Sicherheit in Deutschland» hervor, die der Deutsche Beamtenbund (DBB) am Donnerstag in Berlin vorstellte. Auf die Frage, ob der Staat genug zur Bekämpfung der Kriminalität unternehme, antworteten demnach 66 Prozent mit Nein. Zudem hielten 75 Prozent der Befragten eine Lockerung des Datenschutzes für zumutbar, um gegen den Missbrauch des Internets etwa bei Kinderpornografie oder durch Rechtsextremisten vorzugehen.
Die Kritiker der staatlichen Kriminalitätsbekämpfung plädierten bei der Befragung vor allem für eine höhere Polizeipräsenz und härtere Strafen für Kriminelle. 73 Prozent der insgesamt 1009 befragten Bürger hielten außerdem eine vollständige Video-Überwachung von öffentlichen Plätzen und Gebäuden bis hin zu großen Einkaufszentren für richtig. 67 Prozent zeigten sich überzeugt, dass es in Deutschland zu wenig Polizei gebe.
Kriminalität habe gefühlt zugenommen
Nur 22 Prozent waren der Meinung, dass durch Maßnahmen zum Erhalt der inneren Sicherheit die Freiheitsrechte des Einzelnen zu sehr eingeschränkt werden, 75 Prozent hielten solche Einschränkungen hingegen zu zumutbar. Zwar äußerten 61 Prozent der Befragten die Einschätzung, dass die Kriminalität in den vergangenen Jahren zugenommen habe. Zugleich waren jedoch knapp 90 Prozent der Auffassung, dass sich die Menschen an ihrem eigenen Wohnort sicher fühlen könnten.
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Der Beamtenbund wertete die Umfrageergebnisse als Beleg, dass die Bürger vom Staat und seinen Institutionen eine wirksamere Bekämpfung der Kriminalität erwarteten. «Das sollte Politikern aller Parteien zu denken geben», mahnte DBB-Chef Peter Heesen. Besonders im Bereich der Internetkriminalität werde «das Sicherheitsbedürfnis der Menschen offenbar unterschätzt». «Hier rangiert bei den Bürgern Sicherheit vor Datenschutz», erklärte Heesen. Zudem untermauere die Einschätzung der Befragten, dass es hierzulande zu wenig Polizeibeamte gebe, die DBB-Forderung nach Einstellung von mindestens weiteren 10.000 Einsatzkräften. (afp)

09:02
Datenschutz mutiert immer mehr zum Täterschutz. Wenn ich nichts zu verbergen habe, sollte auch die Videoüberwachung kein Problem darstellen.
20:40
Nur her mit der Video-Überwachung! Für eine 5-Minuten-Einsatz in dem nichts anderes geschehen ist, als das ein Polizist an einer Wohnungstür klingelte und um ein wenig mehr Ruhe für durch verursachten Lärm betroffene Nachbarn gebeten hatte durfte er 30 Minuten lang Berichte schreiben.
Einsatzprotokoll:
Wir fuhren mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zum Einsatzort. Uns kam ein schlangenlinienfahrendes Fahrzeug mit dem Kennzeichen [ICH-FAHR-BESOFFEN] entgegen, welches wir der Einsatzzentralen meldeten, da in der Strasse ein Wenden Verboten-Schild aufgestellt war. Wir dokumentierten den Vorfall sorgfältig und ....
[30 Seiten später]
...Der Ruhestörer war auf Grund seiner Körperbehinderung (Taub) nicht in der Lage, sein Fehlverhalten einzusehen. Der kriminalsoziale Dauerdienst wird sich seiner annehmen, sobald Ressourcen hierfür bereitstehen.
/Einsatzprotokoll
Manchmal bin ich weniger für mehr Überwachung, sondern eher für mehr WildWest.
Ehe man Hände Hoch, oder ich schieße! gebrüllt hat, hat man doch bei etsprechend gewaltbereiten Tätern schon vor dem oder eine Kugel zwischen den Augen.
09:45
Klar, jeder möchte mal ins Fernsehen kommen. Nur fehlen eben die Zuschauer, die sich dieses langweilige Programm reinziehen wollen....
12:42
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08:51
@48
muss natuerlich Schäuble heißen
herr schaeble
08:20
Mehrheit der Deutschen für Video-Überwachung
Passt doch zu den neuerlichen Wahlerfolgen der SED/dieStasispitzelInnen.
08:01
dann abba auch die gleiche ueberwachung bei unseren politikern und das ohne schutz durch die imunitaet
dann kann herr schaeble ja mit birne sich eine zelle teilen
herr schaeble war da nicht mal was das bei ihrem ueberwachungswahnsinn sie NIE auf den posten eines innenministers gebracht haette
natuerlich nur wenn ALLE gleich sind und nicht einige gleicher
07:42
75 Prozent der Befragten in der Forsa-Studie Sicherheit in Deutschland halten eine Lockerung des Datenschutzes für zumutbar.
also 75% Idioten?
18:56
@#45 Weil die Wahlen so spannend sind wie sie in der DDR waren und man deshalb keine Chips dazu braucht.
Ja, find ich auch Klasse in Zeitungen und Fernsehen (und aus unerfindlichen Gründen, trotz HDTPfau in Bildchen von mieserabelster Auflösung) Menschen zu sehen, die mich oder andere erschossen, ausgeraubt, vergewaltigt und verbrannt und weggebombt haben.
Blödes verlogenes Geschmeiß, weiche - mir aus den Augen!
17:49
Experten: 69 Prozent der deutschen Eltern fordern die Einführung von Kartoffelchips als Grundnahrungsmittel in Schulen und Kindergärten. Das ergab eine unabhängige, repräsentative Erhebung (7 von 7 Befragten) des Dachverbandes der deutschen Kartoffelchip-Produzenten.
Warum wird solch eine Information kurz vor den Wahlen unterschlagen?