Mehr als 140 Oppositionelle wohl im Iran festgenommen
25.06.2009 | 11:21 Uhr 2009-06-25T11:21:00+0200
Teheran. Seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Iran sind laut Opposition bereits mehr als 140 Menschen festgenommen worden. Iranische Medien veröffentlichten am Donnerstag eine Liste mit 71 Reformpolitikern, die inhaftiert wurden. Außerdem seien am Mittwoch 70 Professoren abgeführt worden.
Im Zusammenhang mit den Protesten gegen die umstrittene Präsidentschaftswahl im Iran sind nach Oppositionsangaben mehr als 140 Menschen festgenommen worden. Die reformorientierte Tageszeitung «Etemad» veröffentlichte am Donnerstag eine Liste mit 71 Reformpolitikern, Journalisten und Wahlkampfmitarbeitern des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mir-Hossein Mussawi, die seit dem Urnengang am 12. Juni festgenommen wurden.
Auf Mussawis Internetseite wurde zudem eine Liste mit 70 weiteren Namen von Universitätsvertretern sowie Mitgliedern islamischer Vereinigungen veröffentlicht, die den Angaben zufolge nach einem Treffen mit dem Politiker am Mittwoch festgenommen wurden. Über ihren Verbleib sei nichts bekannt. Beobachter werteten die Festnahmen als weiteres Zeichen eines verschärften Vorgehens der Behörden gegen die Oppositionsbewegung.
Trauermarsch abgesagt
Der unterlegene Kandidat bei der iranischen Präsidentschaftswahl, Mehdi Karubi, hat unterdessen einen für Donnerstag geplanten Trauermarsch in Teheran abgesagt. Laut der Internetseite von Karubis Partei soll der Trauermarsch zum Gedenken an die Toten bei den Demonstrationen nun in der kommenden Woche stattfinden. Trotz aller Bemühungen sei es Karubi nicht gelungen, einen Ort für die Veranstaltung zu finden.
«Es ist sehr bedauerlich, dass in dieser Situation nicht einmal politischen Führern wie Karubi ein Ort für eine Trauerveranstaltung zugesprochen wird», heißt es auf der Seite. Die Zeremonie solle nun in der kommenden Woche in der Universität von Teheran oder auf einem Friedhof stattfinden.
Proteste im Keim erstickt
Das Innenministerium hatte zuvor alle Protestkundgebungen der Opposition verboten. Seit dem Beginn der Proteste vor zehn Tagen kamen nach offiziellen Angaben mindestens 17 Menschen ums Leben. Die Opposition wirft der Führung in Teheran vor, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 12. Juni gefälscht zu haben. Nach offiziellen Angaben unterlag der gemäßigte Konservative Mir-Hossein Mussawi dem ultrakonservativen Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad deutlich.
Seit Tagen gehen die iranischen Sicherheitskräfte mit großer Härte gegen die Demonstranten vor. Am Mittwoch wurden alle Versuche, dennoch zu demonstrieren, im Keim erstickt. Mit Spannung wurde deshalb darauf gewartet, wieviele Menschen an dem von Karubi ausgerufenen Trauerzug teilnehmen würden. Donnerstag ist traditionell der Wochentag, an dem die Iraner ihrer Toten gedenken.
USA laden iranische Diplomaten wieder aus
Unterdessen hat die US-Regierung Einladungen an iranische Diplomaten zur Teilnahme an den Feierlichkeiten zum amerikanischen Nationalfeiertag wieder zurückgezogen. «Im Lichte der ungerechten Aktionen» gegen die Oppositionsbewegung in Teheran wäre eine Teilnahme iranischer Diplomaten am 4. Juli nicht angemessen, erklärte US-Außenministerin Hillary Clinton am Mittwoch in einem Schreiben an Mitarbeiter des State Departements im Ausland. «Leider haben sich die Umstände geändert.»
Allerdings hat bisher nach Angaben des Ministeriums kein iranischer Diplomat eine solche Einladung angenommen. Der frühere Beschluss, iranische Vertreter zu den Feiern einzuladen, galt als Geste des guten Willens, mit der die US-Regierung ihre Absicht zur Entspannung unterstreichen wollte. Die besondere Erlaubnis des Außenministeriums war erforderlich, weil die USA und der Iran keine diplomatischen Beziehungen unterhalten.
Hacker-Angriff auf Universitäts-Server
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Sympathisanten der iranischen Regierung hatten am Mittwochnachmittag mit einem Hackerangriff den Web-Server einer amerikanischen Universität vorübergehend lahmgelegt. Der Zugang zur Universität von Oregon wurde am Mittwoch automatisch umgeleitet auf eine Webseite, die US-Präsident Barack Obama aufforderte, sich nicht in die iranischen Angelegenheiten einzumischen. Es habe bei der Präsidentenwahl vom 12. Juni keinen Betrug gegeben, hieß es dort weiter.
Diese Mitteilung war etwa 90 Minunten online, ehe Techniker der Universität den früheren Zustand wiederherstellten. Die Angreifer hätten keinen Zugang zu Personalcomputern der Uni gehabt, sagte Uni-Sprecherin Diane Saunders. Auch sei keine Schadenssoftware entdeckt worden. (afp/ap)

19:18
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17:12
# 5 Pizzi
Mit dem Hinterfragen, das ist so eine Sache.
In Polen hat vor einiger Zeit jemand geglaubt,
in einem vergammelten Haus an einer vergam-
melten Fensterscheibe würde die Madonna er-
scheinen. Das ging durch die Medien und aus
ganz Polen kamen tausende Menschen herbei
und haben die vergammelte Scheibe angebetet.
Da hat keiner etwashinterfragt
Ich dachte, das wäre nicht mehr zu überbieten.
Stimmt wohl nicht. Die letzte Zeit hat gezeigt, dass
es auch bei uns viele Menschen gibt, die alles
schlucken was ihnen die Medien vorsetzen, ohne
sich nur einmal die Mühe zu machen und zu
hinterfragen, ob das logisch ist oder ob es auch anders sein kann, wie es uns erzählt wird.
16:25
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13:29
Gut und was sollen wir machen?
Auf die Strasse gehen?
Und das soll helfen?
Man es hilft noch nicht mal hier wenn man auf die Strasse geht also bitte was soll es dann den Opfern im Irak bringen?
Oder hinterfragen wir die ganze sache mal anderes!
Ist es nicht doch vielleicht von einem anderen Staat so inszieniert worden das die ganze Welt wegen der Atompolitik glauben soll das es so ist wie es in den Medien steht?
Ich meine kann sein oder?
Denken wir an das Lager auf Kuba wo auch jeder sagte das gibt es nicht und es wurden keine Menschen aus Europa von den Amis entführ......
Ich meine wir können es nicht beurteilen von welcher seite was kommt also werde ich nicht auf die Strasse gehen und mich benutzen lassen.#
Ich Verurteile es wenn Menschen wegen Ihrer Einstellung getötet werden aber nicht mehr und nicht weniger!
12:16
Der Brand ist von Ahmadinedschad gelegt worden indem er massiv das Volk betrogen hat. Die Menschen im Iran leben zwar in einem sogenannten Gottesstaat, aber sie sind nicht doof. Das was jetzt im Iran abgeht erinnert ein wenig an die Zeiten des Regimes von Schah Resa Pahlewi Arjamihr (Sonne der Arier) , der ´bis Ende der 70er, das Volk unter seiner Knute hielt, und der dann 1979 von Ayatolla Khomeini
ebenfalls mehr oder weniger gewaltsam abgelöst wurde. Ayatolla Khomeini, der dem Iranischen Volk eine islamische Republik versprach, einen Gottesstaat indem es für alle gerecht zugeht. Was daraus geworden ist, sehen wir Heute. Die jetzigen Machthaber im Iran sind keinen Deut besser als ihr Vorgänger. Sie legen die Lehren des Islams aus, wie es gerade passt. Es geht den sogenannten Geistlichen nicht um Religion, das ist nur ein Deckmäntelchen. Es geht ganz ordinär um Macht und letztendlich um Geld und ein angenehmes Leben. Denn aus reinem Idealismus machen die Mächtigen im Iran ihren Job sicherlich nicht.
Man kann nur hoffen, das dieser entfachte Brand nicht mehr zu löschen ist und das iranischer Volk die jetzigen Machhaber zum Iblis (Teufel) jagt.
12:11
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12:08
FDM, alles klar Robim Hood. Geh doch runter und mach mich !
Ihr möchtegern Helfer aus dem Sessel raus!
11:57
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10:54
Ist ja gut jetzt, neues Thema bitte !
Das sollte uns nicht Interessieren! Wir haben genug eigene Probleme.
09:48
Es wäre ja noch schöner, wenn jetzt da untern jeder anfangen würde, selbst kritisch zu denken!
Die Heilige Inquisition verstand im christlichen Mittelalter bei solchen Themen schließlich auch keinen Spaß!